24.
07.
2012

Machts Mätthu wie Simone?

Keller Damian

Von: Keller
Damian

Soeben ist die Weltmeisterschaft im Orientierungslauf in Lausanne zu Ende gegangen. Im Vergleich zur kommenden Unihockey-WM im Dezember in Zürich und Bern lassen sich einige Parallelen finden - in einigen Fällen ist aber auch nicht auf eine Duplizität der Ereignisse zu hoffen.

Randsportarten können sich national mit Heim-Weltmeisterschaften besonders in Szene setzen. Landen die Leistungen bei Weltmeisterschaften im Ausland oftmals in den Kurzmeldungen der grossen nationalen Medien (inklusive dem Schweizer Farbfernsehen), wird über Grossanlässe im eigenen Land grosszügiger berichtet. Das gilt für den Orientierungslauf genau gleich wie für Unihockey.

  • Die letzte OL-Heim-WM fand 2003 statt - mit Simone Niggli (damals Luder) erhielt der OL-Sport ein landesweit bekanntes Gesicht. Die letzte Unihockey-Heim-WM fand 2004 statt - seither haben die meisten Sportfans im Land den Namen Matthias „Mätthu" Hofbauer zumindest einmal gehört.
  • Die Stimmung an der OL-WM 2003 in Rapperswil wurde von allen Beteiligten als grandios beschrieben - in Lausanne sprang der Funken weniger über. Die Erinnerung an 2004 sorgt noch heute bei allen, die im Schluefweg waren, für Gänsehaut. Wir alle hoffen, dass dies im Dezember wieder so sein wird.
  • Das Schweizer Team holte in Rappi angeführt von der mittlerweile 20-fachen Weltmeisterin Simone Niggli viel Edelmetall - die Unihockeyaner gingen 2004 leer aus. Auch 2012 holte die Schweiz die meisten OL-Medaillen. Es wäre also an der Zeit, dass auch die Unihockeyaner 20 Stück auf einen Schlag abholen.
  • „Ich habe den Druck der Heim-WM positiv umgesetzt" - so oder ähnlich liessen sich mehrere Schweizer Medaillengewinner in Lausanne zitieren. Die Unihockeygemeinde hofft, dass ähnliches im Dezember auch von den Nationalspielern zu hören sein wird.
  • Die Randsportart OL flimmerte während der Heim-WM stundenlang live über den Bildschirm - bei der Unihockey-WM wird SF ab den Viertelfinals dabei sein.

Wetten, dass durch die TV-Präsenz und die live miterlebten Erfolge noch in diesem Sommer Kinder mit dem OL-Sport beginnen werden? Auch der Unihockeyszene würde ein Medaillengewinn enorm gut tun. Nach drei Heim-Weltmeisterschaften ohne Medaille in Serie ist es höchste Zeit dafür.

Und wer weiss: Vielleicht flimmern dank der Mobiliar vor der WM ja auch ein paar Werbesports über die nationalen TV-Schirme. Im OL war dies dank Verbandssponsor Postfinance möglich - Simone Niggli zeigte einem Taxifahrer den kürzesten Weg. Mindestens das gleiche schauspielerische Talent wäre auch Matthias Hofbauer zuzutrauen.

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95
95/13/14
NLA 1. Runde Männer

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich25:129
2.UHC Grünenmatt23:118
3.Floorball Köniz19:128
4.Tigers Langnau21:137
5.Chur Unihockey18:166
6.UHC Alligator Malans14:145
7.Kloten-Bülach Jets10:93
8.SV Wiler-Ersigen11:123
9.UHC Thun11:211
10.Waldkirch-St. Gallen6:181
11.HC Rychenberg Winterthur14:230
12.UHC Uster14:250
1.UHC Dietlikon25:138
2.Skorpion Emmental Zollbrück10:28
3.piranha chur16:76
4.Wizards Bern Burgdorf18:164
5.R.A. Rychenberg Winterthur10:94
6.Aergera Giffers5:183
7.Zug United4:120
8.FB Riders DBR4:150
1.UHT Eggiwil16:147
2.Floorball Thurgau25:176
3.I. M. Davos-Klosters20:166
4.Olten Zofingen21:186
5.Ad Astra Sarnen21:196
6.Zug United16:156
7.Zürisee Unihockey ZKH15:155
8.UHC Sarganserland18:223
9.Unihockey Langenthal Aarwangen14:200
10.Ticino Unihockey13:230
1.Unihockey Berner Oberland19:69
2.UHC Domat-Ems12:96
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf9:116
4.UHC Zugerland12:145
5.Waldkirch-St. Gallen5:104
6.UH Lejon Zäziwil12:113
7.UH Red Lions Frauenfeld10:103
8.Unihockey Basel Regio10:180

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