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Internationales Camp in Widnau

26.07.2010 (unihockey.ch)
Beim unihockey.ch-Camp in Widnau war erstmals ein Teilnehmer aus Deutschland mit von der Partie.

Für viele Teilnehmer war es nicht das erste Mal, dass sie in Widnau am unihockey.ch Camp teilnahmen. So war vielen das Sportzentrum schon bestens bekannt. Bekannt war auch, dass am 11. Juli 2010 der WM Final zwischen Spanien und Holland statt fand. Natürlich sollte dieser Event niemandem vorenthalten werden und so war der Fernsehabend samt Tippspiel bereits vorgängig geplant. Doch einige hielt es nicht lange vor dem Bildschirm. Die freie Turnhalle lockte. Wo gibt es sonst noch Orte wo Unihockey einem Fussball WM-Endspiel vorgezogen wird?

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Während der Woche stand jeden Morgen ein Unihockeytraining, am Nachmittag eine polysportive Aktivität und am Abend ein Playoffspiel auf dem Programm. Da das Wetter während der ganzen Woche herrlich schön und heiss war, wurde meistens das polysportive Programm mit einem Gang in die örtliche Badi erweitert.
Die Playoffserie an den Abenden wurde leider bereits früh entschieden. Team Kuchen gewann die best-of-three Serie mit 2:0 (Betrugsvorwürfe sind immer noch in Abklärung). Auch beim grossen Cupfinal am Freitagmorgen konnte Team Haab trotz diversen taktischen Finessen den Favorit nicht bodigen. So blieb für das Team Haab die Erkenntnis zwar immer ein knappes Spiel erzwungen, aber trotzdem nie gewonnen zu haben. Lag es am Trainer?

TorhüterWährend der Woche wurden bisher versteckte Torhüter- und Torhüterinnentalente entdeckt. Gerüchte kursieren, dass die Jonschwil Vipers eine neue Torhüterin erhalten... Oder wird die kleine aber blitzschnelle Algetshauserin den neu bestellten Stock doch nicht an den Nagel hängen und gegen Torhüterhandschuhe tauschen?

Unermüdlich chnebelten auch die Widnauer und Churer-Fraktion in der Halle. Praktisch jede freie Minute wurde genutzt, um in der Halle dem gelochten Ball nachzujagen oder eben diesen in die Maschen zu dreschen.

Das unihockey.ch-Lager vermeldete sogar ein erstes Mal internationales Interesse. Mit Marvin Rosenthal durfte der erste Deutsche Gast (aus Chemnitz angereist) in einem unihockey.ch Sommercamp willkommen geheissen werden. Wir durften feststellen, dass auch in Deutschland teils das Unihockeyfieber herrscht.

Am Abschlussabend ging das Leiterteam im „schlag den Kuchen/Haab" erbarmungslos unter. Die Teilnehmer liessen den beiden Leitern keine Chance und demütigten diese in 7 von 10 Herausforderungen.

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