20.
03.
1. Liga Männer | Autor: Unihockey Fribourg

Unihockey Fribourg gewinnt Finalserie!

Unihockey Fribourg gewinnt den 1. Liga Final mit 2:1 in der Serie und bestreitet nächstes Wochenende die Aufstiegsspiele für die NLB. Am Samstag haben die Fribourger 7:5 verloren, doch am Tag darauf siegten sie verdient mit 5:2.

Unihockey Fribourg gewinnt Finalserie! Überbordernde Emotionen beim Sieg in der Belle. (Bild: lieberherr.photography)

Niederlage im zweiten Spiel
Unihockey Fribourg startete mit viel Ballbesitz ins Spiel. Sie erspielten sich in den ersten zwei Minuten einige Torchance, doch es waren die Hausherren die in der 3. Minute in Führung gingen. Bis Ende der sechsten Spielminute stand es 4:0. Ein Freistosstor, sowie zwei Kontertore waren die Tore 2 bis 4. Die Freiburger Verteidigungsarbeit war inakzeptabel. Sie liessen dem Heimteam zu viel Platz. Die Üechtländer konnten kurz darauf reagieren und erzielten innert 45 Sekunden zwei schnelle Anschlusstore. Olivier Müller verwertete einen Abpraller und Michele Weibel zog hinter der Mittellinie ab und es stand in der 8. Minute nur noch 2:4 aus Freiburger Sicht. Doch die Aufholjagd wurde eine Minute später mit dem 5. Treffer der Heimmannschaft wieder ein wenig gestoppt. Wieder war es ein Freistosstor der Innerschweizer. Nun waren es die Saanestädter, welche eine Reaktion zeigen mussten. Die Freiburger zeigten Charakter. In der 13. Minute verkürzte Jonathan Stirnimann mit einem präzisen Schuss zum 3:5. Die Gäste aus Freiburg drückten weiter. Sie konnten ab der 16. Minute ihn Überzahl agieren, doch der 4. Treffer blieb ihnen verwehrt. Kurze Zeit später traf Elia Aerschmann den Pfosten.

Im zweiten Abschnitt drückten die Üechtländer weiter auf das Spieltempo. Die Luzerner ihrerseits waren mit Kontersituationen gefährlich. In der 30. Minute erzielte Ivan Streit das wichtige 4:5. Doch kurze Zeit später konnten die Hausherren in Überzahl agieren. Die Freiburger spielten ein gutes Boxplay. Doch 2 Sekunden vor Ablauf der Strafe konnten die Innerschweizer ihren 6. Treffer markieren. In der 36. Minute konnten die Saanestädter über eine Minute lang mit einem Mann mehr agieren, doch der Ball wollte nicht rein. Dies war im Nachhinein wahrscheinlich einer der Schlüsselmomente im Spiel.

Der dritte Abschnitt startete nicht sehr vielversprechend. Die Innerschweizer konnten in der 42. Minute ihr drittes Freistoss Tor feiern. Die Gäste waren nun gezwungen und störten die Luzerner höher. In der 47. Minute erzielte Ivan Streit den 5. Treffer der Üechtländer. 4 Minuten vor Schluss konnten die Freiburger wieder in Überzahl agieren, doch sie waren an diesem Abend zu harmlos im Powerplay. Als dann ein Freiburger 66 Sekunden vor Schluss eine Zweiminuten Strafe kassierte, minimierte sich die Chance auf einen Sieg für die Saanestädter. Die Hausherren spielten die Strafe gekonnt nach unten und gewannen das Spiel mit 7:5. Es kommt zur „Belle“.

Sieg in der Belle!
Fribourg startete wie am Tag zuvor mit viel Ballbesitz. Hinzu kam, dass die Üechtländer die Gäste sehr früh störten und die Innerschweizer konnten nie richtig ihr Spiel aufziehen. In der 3. Minute schoss Captain Olivier Müller seine Farben in Front. Die Hausherren drückten weiter auf den zweiten Treffer. In der 6. Minute baute Basil Aerschmann mit einem Weitschuss die Führung auf 2:0 aus. Kurze Zeit später konnten die Saanestädter in Überzahl agieren. Sie erspielten sich Topchancen, doch das dritte Tor liess noch ein wenig auf sich warten. Die über 500 Zuschauer verwandelten die Heilig-Kreuz-Halle in einen Hexenkessel. Sie peitschten ihr Team so richtig an. In der 12. Minute konnten die Luzerner ein erstes Mal Powerplay spielen. Die Üechtländer spielten sehr stark Boxplay. Sie überstanden diese heikle Situation ohne Schaden. Die Innerschweizer konnten in der 17. Minute mit einem Freistoss Tor ihren ersten Treffer markieren.

Im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Unihockey Fribourg schien mehr Energie als die Innerschweizer zu haben. In der 27. Minute konnten die Freiburger mit einem Mann mehr agieren. Wieder erspielten sie sich gute Torchancen, doch der Ball wollte leider nicht rein. Die Heimmannschaft ging ihren Weg. Einsatz für Einsatz drückten sie auf ein Tor und falls sie den Ball nicht hatten, so mussten die Luzerner grösstenteils hinter dem eigenen Tor auslösen. In der 33. Minute bediente Jonathan Stirnimann den völlig freistehenden Olivier Müller und dieser schoss das wichtige 3:1. Eine halbe Minute später konnten die Zuschauer ein weiteres Mal jubeln. Elia Aerschmann schoss das 4:1. Kurze Zeit später liessen die Hausherren wieder eine 2 Minuten Strafe ungenutzt. In der 39. Minute erzielten die Gäste ihren zweiten Treffer und dies wieder per Freistoss.

Im Schlussabschnitt war es an Spannung kaum zu überbieten. Die Saanestädter drückten auf ihren 5. Treffer, doch auch die Luzerner hatten die eine oder andere gute Torchance. In der 48. Minute kassierte ein Freiburger eine 2 Minuten Strafe. Die Freiburger spielten wieder ein starkes Boxplay und überstanden die Strafe schadlos. Die Üechtländer liessen nicht locker. Sie störten den Gegner weiterhin sehr früh in deren Zone. Unihockey Fribourg erspielte sich in der Folge einige Torchancen, doch die letzte Überzeugung fehlte. In der 56. Minute spielte Jonathan Stirnimann auf den völlig freistehenden Daniel Kaeser und dieser schoss das wichtige 5:2. Kurze Zeit später nahm der Gast bereits den Torhüter raus (viereinhalb Minuten vor Schluss). Doch dieses Mal liessen die Freiburger den Gast nicht mehr rankommen. Als dann eine halbe Minute vor Schluss ein Luzerner eine 5 Minuten Strafe kassierte, war der Kuchen gegessen. Die Spieler genossen das atemberaubende Ambiente und spielten die Zeit herunter.

Unihockey Fribourg steht nun in den Aufstiegsspielen. Sie treffen auf einen alten Bekannten. Ihr Gegner ist Unihockey Olten Zofingen.


Unihockey Luzern - Unihockey Fribourg 7:5 (5:3, 1:1, 1:1)
Utenberg, Luzern. 434 Zuschauer. SR Colacicco/Roth.
Tore: 3. S. Bobst (J. Jeffrey) 1:0. 4. T. Travanti (P. Machala) 2:0. 5. E. Petermann (T. Travanti) 3:0. 6. T. Travanti (P. Machala) 4:0. 7. O. Müller (D. Kaeser) 4:1. 8. M. Weibel (T. Meyer) 4:2. 9. T. Travanti (M. Nieminen) 5:2. 13. J. Stirnimann (D. Kaeser) 5:3. 30. I. Streit (J. Rappo) 5:4. 33. P. Machala (M. Nieminen) 6:4. 42. M. Nieminen (T. Travanti) 7:4. 47. I. Streit (V. Vonlanthen) 7:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Unihockey Luzern. 2mal 2 Minuten gegen Unihockey Fribourg.

 

Unihockey Fribourg - Unihockey Luzern 5:2 (2:1, 2:1, 1:0)
Ste. Croix, Fribourg. 529 Zuschauer. SR Colacicco/Roth.
Tore: 3. O. Müller (B. Aerschmann) 1:0. 6. B. Aerschmann (J. Stirnimann) 2:0. 17. P. Machala (M. Nieminen) 2:1. 33. O. Müller (J. Stirnimann) 3:1. 33. E. Aerschmann (J. Staub) 4:1. 39. P. Machala (M. Nieminen) 4:2. 56. D. Kaeser (J. Stirnimann) 5:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Unihockey Fribourg. 3mal 2 Minuten, 1mal 5 Minuten (P. Machala) gegen Unihockey Luzern.

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