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1. Liga KF Gr. 1 - Tagesbericht
In Kappelen wurde die siebte Runde der 1. Liga KF Gruppe 1 der Männer durchgeführt. Mümliswil und die Gastgeber blieben auch danach an der Spitze.
Unihockey Mümliswil - UHC Flamatt-Sense 10:3
Leader Mümliswil erwischte den besseren Start in die Partie und ging bereits früh mit drei Längen in Führung. Die Weichen waren damit bereits gestellt und der Tabellenführer baute seine Führung kontinuierlich aus. Beim Stand von 5:1 für Mümliswil verabschiedeten sich die beiden Teams in die Garderobe. Auch nach der Pause bestimmte der Leader das Spiel. Flamatt ersetzte bereits früh den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler. Dies schlug sich für die Freiburger aber nicht positiv im Resultat nieder und so gewann Mümliswil das erste Spiel des Tages sicher mit 10:3.
UHC Tafers-Schmitten - UHC Blumenstein 3:8
Aus Sicht der Oberländer war dies eines der bisher wichtigsten Spiele der Saison. Will man erstmals in der Vereinsgeschichte die Playoffs erreichen, so war ein Sieg gegen den (vor dieser Runde) direkten Verfolger aus dem Kanton Freiburg Pflicht. Und so legte Blumenstein auch los wie die Feuerwehr und zog auf 1:5 davon. Von dem verschlafenen Start erholte sich Tafers nicht mehr und musste in der Folge eine 3:8 Niederlage hinnehmen.
UHC Flamatt-Sense - Unihockey Langenthal-Aarwangen 8:8
Zwischen Flamatt und Langenthal entwickelte sich ein tor- und abwechslungsreiches Spiel. Die Zuschauer konnten insgesamt 16 Tore bewundern, die bei der Schlusssirene auch noch gleichmässig auf den Torkonten der Teams verteilt waren. Allerdings muss sich das Unentschieden für ULA wie eine Niederlage und für Flamatt wie ein Sieg angefühlt haben. Flamatt traf nämlich gar erst in der Schlusssekunde zum Ausgleich.
UHC Blumenstein- Unihockey Mümliswil 7:11
In der ersten Hälfte überfuhr Mümliswil Blumenstein förmlich. Die Guldentaler standen defensiv solid, spielten taktisch sehr klug und liessen die Berner überhaupt nicht ins Spiel kommen. Zur Halbzeit stand es bereits 8:1 für Mümliswil. Aus Sicht von Playoffanwärter Blumenstein sicher eine Halbzeit zum vergessen. Entsprechend auf Wiedergutmachung erpicht, erschienen die Berner Oberländer zum zweiten Spielabschnitt. Jetzt spielte Blumenstein seinerseits um einiges cleverer und vermochte den grossen Mümliswiler Vorsprung zu verkleinern. Blumenstein entschied zwar die zweite Hälfte mit 6:3 für sich, das Spiel ging aber trotzdem verloren. Damit war schon klar, dass Mümliswil auch nach der 7. Meisterschaftsrunde vom Leaderthron grüssen wird.
UHC Kappelen - UHC Tafers- Schmitten 9:4
Um die Mittagszeit griff in der Folge auch der Lokalmatador ins Geschehen ein. Ob es an der Nervosität vor dem Heimpublikum, den Rückschlägen in den beiden Topspielen der letzten Wochen oder Sonstigem lag ist unklar. Auf alle Fälle startete Kappelen nicht ideal in die Partie. Tafers hielt den Kappeler Anstürmen gut stand. Oft scheiterte der UHCK aber auch am eigenen Unvermögen. Die Freiburger ihrerseits nutzten die sich bietenden Chancen rigoros und gingen gar mit 3:0 in Führung. Erst ein Powerplaytor verhalf den Seeländern, etwas in die Partie hineinzukommen. Ein Sondereffort von Baumann, der Sollberger mustergültig lancierte, führte dazu, dass Kappelen nur mit einer Länge Rückstand in die Pause musste. Den Hausherren war nun klar, dass nur eine frappante Steigerung zum Sieg reichen würde. Und so kam die Mannschaft von Coach Gerber ziemlich verwandelt aus der Kabine zurück. Zwar konnte Tafers den unorthodoxen Kappeler Ausgleich noch Kontern und per Volleyschuss auf 3:4 stellen. Nach dem Kappeler Ausgleich war es Zesiger, der per (eher streng gepfiffenen) Penalty gewohnt sicher die erstmalige Seeländer Führung erzielte. Diesen Vorsprung gaben die Kappeler nun nicht mehr preis. Kappelen konnte nun natürlich kontern. Den sich bietenden Platz nutzten die Platzherren zum schlussendlich komfortablen 9:4 Schlussstand.
Unihockey Langenthal-Aarwangen - Red Lions Ueberstorf 9:6
Aufsteiger Ueberstorf wehrte sich gegen Langenthal tapfer. Lange konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Bis zum 6:6 in der 2. Halbzeit wogte das Spiel hin und her. Das 7:6 von ULA leitete dann die Ueberstorfer Niederlage ein. Langenthal baute den Vorsprung in der Folge den Vorsprung noch auf 9:6 aus und ist nach den beiden Taferser Niederlagen wieder erster Verfolger im Rennen um den letzten Playoffplatz.
STV Kappel - Berner Hurricanes II 4:8
Beim Spiel Letzter gegen den Dritten waren die Rollen vor dem Spiel schon klar verteilt. Dem noch punktelosen Kappel konnten gegen den ex-aequo-Rekordmeister höchstens Aussenseiterchancen eingeräumt werden. Zwar wehrte sich Kappel gegen die Stadtberner tapfer und schafften es, den Schaden lange in Grenzen zu halten. Und so mussten die Solothurner „nur" mit einem Zweitorerückstand in die Pause gehen. Allerdings kamen in der gesamten Partie kaum Zweifel über den Sieger auf und die Hurricanes gewannen schlussendlich standesgemäss mit 8:4.
UHC Kappelen - SC Oensingen Lions 9:4
Auch im zweiten Spiel des Tages erwischte das Heimteam aus Kappelen keinen sehr guten Start. Bis zur Pause musste man sich mit einem mageren 3:3 begnügen, wobei sich Oensingen das Leben mit Strafen immer wieder das Leben schwer machte. Wie schon im ersten Spiel gegen Tafers bekamen die Zuschauer in der zweiten Hälfte die bessere Seite der Kappeler zu sehen. Mit einer ungleich konzentrierten Leistung erhöhten die Seeländer das Skore kontinuierlich und gewannen die zweite Halbzeit souverän mit 6:1. Als ob die beiden Leistungen nicht schon Spiegel genug für den ersten Kappeler Auftritt waren, stimmte schlussendlich sogar das Schlussresultat überein: 9:4 für Kappelen.
STV Kappel - Red Lions Ueberstorf 6:7
Im Duell der Aufsteiger ging es für Kappel darum, die ersten Punkte der Saison einzufahren. Insofern war der zweite Aufsteiger Ueberstorf in diesem Duell klar favorisiert, können sich die Freiburger doch berechtige Hoffnungen auf den Ligaerhalt machen. Im Resultat schlug sich die Favoritenrolle der Ueberstorfer nicht gleich nieder. Kappel gelang es das Spiel stets offen zu halten. Umso ärgerlicher, dass auch dieses Spiel verloren ging. Wenn auch nur mit dem knappmöglichsten Rückstand. Nach dem 6:7 gegen die Red Lions kann der STV Kappel - bei noch acht zu vergebenen Punkten, mit einem neun Punkte Rückstand auf den ominösen Strich - nun auch rechnerisch die nächste Saison in der 2. Liga planen. Ueberstorf hingegen hat sich mit diesem Sieg einen Vorsprung von sechs Punkten auf den Strich herausgearbeitet.
Berner Hurricanes II - SC Oensingen Lions 11:3
Die Geschichte des letzten Spiels der 7. Meisterschaftsrunde ist schnell erzählt: die Stadtberner dominierten Oensingen nach belieben. Den Lions blieb es nicht vergönnt, den Exploit aus der Vorsaison, als sie den Rekordmeister 8:7 bezwangen, zu wiederholen. Vielmehr wurde dies das Spiel der Schmachtilgung für die Hurricanes. Der Spielstand wurde bis zur Schlusssirene bis auf 11:3 erhöht. Den Bernern gelang es somit, den dritten Tabellenrang zu festigen und bleibt ärgster Verfolger von Kappelen im Kampf um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale.







