17.
04.
NLB Männer | Autor: Pfannenstiel Egg

Pfannenstiel steht in der Nationalliga B

Der UHC Pfannenstiel gewinnt das 5. und entscheidende Spiel mit 3:2 nach Verlängerung gegen den UHT Schüpbach und steigt sensationell und völlig überraschend in die zweithöchste Spielklasse, die Nationalliga B, auf.

Pfannenstiel steht in der Nationalliga B Pfannestiel steigt vor über 400 Zuschauern in die NLB auf. (Bild: UHC Pfannenstiel Egg)

Der spätere Best Player Huber bekam vor dem Spiel als Motivation noch die Worte „Give everything, battle hard and play with love for the game – good things will happen“ von Dan Ratushny, dem NLA-Coach vom HC Lausanne. Diese Worte trugen ihn durch das Spiel und die ganze Mannschaft zeigte genau dies in diesem entscheidenden letzten Saisonspiel.

Pfannenstiel startete äusserst entschlossen und konzentriert und kam immer wieder zu guten Chancen, doch scheiterten sie entweder am eigenen Unvermögen oder am starken Lüthi im Schüpbacher Tor. Nach 08:25 und 09:20 scheiterte Bartenstein zuerst mit einem Penalty und wenig später im Powerplay an der Torumrandung. Die Emmentaler ihrerseits zeigten sich eiskalt und nutzten in der 14.Minute einen nicht konsequent weggespielten Ball von Pfannenstiel zum umjubelten 1:0-Führungstreffer durch Captain Steffen. Doch nur vier Minuten später erkämpfte sich Carigiet den Ball in der gegnerischen Ecke, passte in den Slot, wo Spälti nur noch zum 1:1 einschieben musste. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause vor einem frenetischen Publikum von über 400 Personen.

Auch im zweiten Drittel spielte das Heimteam weiterhin druckvoll und machte in der Defensive die Räume extrem eng und schirmte so den eigenen Torhüter Weber gut ab. In der Offensive sündigten aber die Zürcher nach wie vor, Chancen für 2-3 Tore wären definitiv dagewesen, doch es sollte nicht sein. So stand es auch nach 40 Minuten nach wie vor 1:1 und die Spannung war nun zu greifen. Allen war bewusst, dass in diesem Spiel Kleinigkeiten über den Sieger entscheiden würden.

Im letzten Drittel powerte Pfannenstiel mit drei Linien weiter und hatte weiterhin gute Chancen. Was weiter nicht wie gewünscht klappte war das Powerplay, da wurden sämtliche drei Möglichkeiten ausgelassen. So mussten sich die Fans lange bis zum nächsten Tor gedulden. Nach 58:36 war es soweit, nach dem Studer den Ball des Gegners abfing kam dieser via Carigiet zu Huber, der eiskalt versenkte. Der Jubel kannte keine Grenzen, doch das Spiel dauerte noch 84 Sekunden. Und tatsächlich 58 Sekunden sprang ein Ball via Bande so unglücklich in den Slot, dass Rüegsegger nur noch zum 2:2-Ausgleich einschieben musste. Die Euphorie in der Halle wurde also schlagartig gestoppt und eine Verlängerung musste über den letzten Platz in der Nationalliga B entscheiden.

In dieser Verlängerung liess sich Pfannenstiel vom Tiefschlag nichts anmerken und spielte mutig nach vorne und dies sollte belohnt werden. Nach 63:08 war es Carigiet, der nach einem wunderschönen Pass von Huber mittels Volleyabschluss die Kirchwies-Halle in den Freudentaumel schoss. Die Emotionen und die Freude kannten nun keine Grenzen mehr, denn der Aufstieg in die NLB kommt für Pfannenstiel einem Unihockey-Wunder gleich. Der Bündner Siegestorschütze Carigiet konnte alle seine Eindrücke kaum in Worte fassen: „Wir sind vom Trainerstaff perfekt auf dieses Spiel vorbereitet worden, haben eine super Teamleistung an den Tag gelegt und jeder hat bis zur letzten Minuten für den anderen gekämpft. Mit dieser riesen Kulisse und den tollen Fans hätte es kein schöneres und spannenderes Ende geben können für unser Pfanni-Märchen.“

Auch Captain Scharfenberger sah es ähnlich: „Wir haben uns in der Verlängerung für ein super Spiel belohnt und etwas unglaubliches geschafft. Ich bin stolz auf die ganze Mannschaft, die eine unglaubliche Entwicklung während der Saison gemacht hat“.

Ein grosses Kompliment gebührt natürlich auch dem Gegner aus Schüpbach, denn sie haben einen grossen Anteil an dieser ausserordentlich dramatischen und spannenden Serie gehabt, leider mussten sie letztendlich in den sauren Apfel beissen. Für Pfannenstiel gilt es nun das Unerwartete zu verarbeiten, um dann auch in der kommenden Saison für das Abenteuer Nationalliga B gewappnet zu sein und den Zuschauern weiterhin eine grosse Freude zu bereiten. Bezüglich Staff, Kader, etc. wird sich alles in den kommenden Wochen klären.

Das Team möchte sich an dieser Stelle noch bei allen, die dieses Märchen möglich gemacht haben bedanken, von Supportern über Gemeinde, Helfer bis hin zu den wundervollsten Fans, die man sich überhaupt vorstellen kann – Herzlichen Dank aus tiefstem Herzen.


UHC Pfannenstiel – UHT Schüpbach 3:2 n.V. (1:1, 0:0, 1:1, 1:0)
3-fach Kirchwies, Egg – 405 Zuschauer - SR: Bühler / Bühler
Tore: 14. Steffen (Arm) 0:1. 18. Spälti (Carigiet, Huber) 1:1. 59. Huber (Carigiet) 2:1. 60. Rüegsegger (Löffel) 2:2. 64. Carigiet (Huber) 3:2.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen UHC Pfannenstiel, 3-mal 2 Minuten gegen UHT Schüpbach
UHC Pfannenstiel: P.Weber; Mangia (Ersatz); Wickli, Delay, Bartenstein, Kyburz, Würmli; Bier, Murk, Stauffer, Scharfenberger, Hottinger; Zumkehr, Spälti, Huber, F.Studer, Carigiet; R.Weber, Brunold, Zollinger.
UHT Schüpbach: Lüthi; Wüthrich (Ersatz); Arn, Wälchli, Steffen, Mosimann, Bättig, Schöpfer, Engel, Stettler, Dolder, Fankhauser, Schärer, Stucki, Fontana, Arm, Rüegsegger, Löffel, Müller, Habegger.
Bemerkung: Pfannenstiel ohne R.Studer, Zarotti, Scheuner, Schmocker, Schellenberg, Wildi, Roth, Carli, Curty, Hunziker. 08:25 Bartenstein schiesst Penalty an die Latte. 09:20 Lattenschuss UHC Pfannenstiel. 19:04 Tor des UHC Pfannenstiel annulliert. Wickli wurde nach 3 Saisons beim UHC Pfannenstiel verabschiedet. Best Player: Huber (UHC Pfannenstiel) und Lüthi (UHT Schüpbach).

 

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