17.
02.
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

Arvidsson: "Wir freuen uns darauf"

Am Samstag kommt es in der Sporthalle Ruebisbach in Kloten zum Showdown des letzten zu vergebenen Playoff-Platzes. Die Kloten-Bülach Jets empfangen dabei Waldkirch-St. Gallen. WaSa-Coach Fabian Arvidsson spricht im Interview über den kommenden Gegner und erklärt, was eine Playoffqualifikation für den Verein bedeuten würde.

Arvidsson: Fabian Arvidsson blickt dem Wochenende optimistisch entgegen. (Bild: Fabian Trees)

unihockey.ch: Fabian Arvidsson, der Kampf um den letzten Playoffplatz spitzt sich zu. Weil die Jets gegen Köniz gewannen, liegen sie nun in der Tabelle punktgleich mit WaSa. Was ging dir durch den Kopf, als du das überraschende Resultat aus Kloten erfahren hast?
Fabian Arvidsson: Natürlich machte ich keine Freudensprünge und es war schade, dass uns Köniz nicht helfen konnte. Aber dass schlussendlich alles auf dieses letzte Wochenende hinauslaufen wird, habe ich schon seit ein paar Monaten vermutet. Wir müssen es von der positiven Seite sehen: nun bekommen wir ein hochinteressantes Spiel, aus dem wir wichtige Erfahrungen für die Zukunft mitnehmen können. Gut ist auch, dass wir es immer noch in der eigenen Hand haben.

Du warst am Sonntag in der Ruebisbachhalle auf der Tribüne. Was hast du gesehen?
Eine Klotener Mannschaft die sehr gut spielte und schliesslich verdient gewonnen hat. Köniz fand nie richtig ins Spiel und hatte Mühe, Chancen zu kreieren. Die Jets spielen ein sehr interessantes Defensiv-System. Da müssen wir uns etwas einfallen lassen und uns gut darauf vorbereiten.

Nun kommt es am Samstag zum Showdown gegen die Jets. Ihr müsst auswärts in Kloten antreten. Siehst du dies eher als Vor- oder Nachteil für deine Mannschaft? Wer hat den grösseren Druck?
Weder noch. Das Hinspiel haben wir gegen die Jets zu Hause nach Verlängerung verloren. Es darf also keinen grossen Unterschied machen, ob wir zu Hause oder Auswärts spielen. Ich kann nur für uns sprechen und ich kann dir sagen, dass wir keinen Druck spüren, sondern uns auf dieses entscheidende Spiel einfach nur freuen.

Selbst bei einer Niederlage nach Verlängerung sind die Vorteile eher bei WaSa, weil ihr in der letzten Runde noch gegen den Tabellenletzten Grünenmatt und Kloten gegen das Drittplatzierte GC antreten muss. Wirst du dein Team am Samstag trotzdem voll auf drei Punkte spielen lassen?
Selbstverständlich! Wir dürfen nur das nächste Spiel im Kopf haben und dürfen gar nicht darüber nachdenken, was am Sonntag ist. Deshalb werden wir sicher auf Sieg spielen.

Was würde eine Playoffqualifikation für den Verein bedeuten? Käme sie für das junge Team vielleicht sogar etwas zu früh?
Ob sie zu früh kommt, sehen wir dann am Wochenende. Aber sollten wir es schaffen, würde sicher ein grosser Ruck durch den Verein gehen. Die jungen Spieler könnten von einer Playoffteilnahme sicher extrem profitieren.

Und wenn die Playoffquali nicht geschafft wird?
Dann müssen wir dies akzeptieren. Wir werden trotzdem weiter hart an unserer Entwicklung arbeiten.

Lange Zeit sah es danach aus, als wäre WaSa der achte Platz nicht mehr wegzunehmen. Würde man die Playoffs in den letzten Runden noch aus der Hand geben, würden die Playouts für die Spieler zu einer mental enorm schwierigen Herausforderung. Habt ihr im Coachingstaff einen Plan B, um die Mannschaft sofort auf allfällige Playouts vorbereiten zu können?
Ich denke nicht, dass es bei uns eine mental schwierige Herausforderung sein würde. Dies wäre vielleicht bei einer Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld so. Aber wir spielten schon die letzten Jahre Playouts und wissen, wie man damit umgehen muss. Meine Spieler bewiesen in den letzten zehn Monaten immer und immer wieder, dass sie mit Schwierigkeiten gut umgehen können. Ich bin überzeugt, dass wir auch bei allfälligen Playouts einen guten Weg finden würden.

 

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