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NLA Männer | Autor: Keller Damian

Tigers schicken HCR in die Ferien

Der HC Rychenberg stirbt in Oberseen den plötzlichen Tod und verliert die Playoff-Viertelfinalserie gegen die Tigers mit 1:4. Christian Beer entschied die Partie mit seinem dritten Tor des Tages zum 6:7 nach Verlängerung.

Tigers schicken HCR in die Ferien Die Tigers und Christian Beer (r.) werfen den HCR aus den Playoffs. (Bild: Damian Keller)

Die Winterthurer hätten einen Heimsieg gebraucht, um die Serie am kommenden Wochenende noch einmal ins Emmental zurück zu bringen. Und im ersten Drittel sah es auch noch ganz danach aus. Der HCR konnte mit seiner Führung jedoch nichts anfangen - Thomas Gfeller brachte die Tigers noch vor der ersten Sirene wieder heran und nach dem Mitteldrittel war der Vorsprung endgültig weg. Obwohl der HCR durch Pascal Kern zu Beginn des Schlussdrittels früh traf, schienen die Nerven jetzt blank zu liegen. Michal Podhrasky bettelte mit einer 2- plus 2- plus 10-Minutenstrafe wegen Reklamierens förmlich um das Saisonende. Prompt nutzten die Tigers durch Christian Beer zum dritten Mal eine Überzahl. Schluss war aber noch lange nicht - Kari Koskelainen hielt mit seinem Treffer den HCR am Leben, doch drei Minuten vor dem Ende glich Lucas Schlegel aus dem Nichts zum 6:6 aus.

Auch die dritte Partie in Winterthur musste also in die Verlängerung. Im ersten Spiel der Serie hatten die Tigers das bessere Ende für sich behalten, beim zweiten Mal lachte den Winterthurern in der 68. Minute das Glück. Jetzt war die Reihe wieder an den Emmentalern. Während Kern, Hautaniemi, Grunder und Schwerzmann beste Chancen liegen liessen, traf Christian Beer ebenfalls in der 68. Minute zur Entscheidung. Auch dieser Treffer fiel im Powerplay per Weitschuss - während die Winterthurer das Spiel bei personellem Gleichstand zu kontrollieren vermochten, waren sie in Unterzahl zu anfällig.

Bis zur Spielhälfte des Cupfinals war die Welt des „teuersten HCR-Kaders" der Geschichte noch in Ordnung. Dann stahl GC die fast schon sicher geglaubte Cup-Trophäe - und zwei Wochen später ist nun auch die Meisterschaft beendet. Das wird noch zu reden geben. Die Tigers hingegen nutzten die Ausgangslage, von Rang 7 aus unbeschwert in die Playoffs zu starten. „Wir können nur gewinnen", sagte Anton Samuelsson schon nach der ersten Partie. Das taten die Tigers dann auch - sie gewannen.

schüsch eine 213.200.247.46

13:27:57
13. 03. 2017
Auch mit 7 Ausländer kann man keine Titel kaufen. Wichtig ist das man als Team auftritt, und das kann Rychenberg bei weitem nicht. Der Verband sollte sowieso ein Limit setzten mit max. 3 Ausländer. Wenn die Schweizer Nati nicht den Anschluss zur Spitze verlieren will, sollte man den jungen Spielern die Chance geben sich zu beweisen und nicht nur mit Ausländern spielen. Die jungen profitieren auch von nur 3 Ausländern im Team. Die Tigers bewiesen sogar, das man nur mit 1 Ausländer im Team erfolg haben kann und eben "Teams" wie Rychenberg aus der Entscheidung kicken kann. Hopp Tigers
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