05.
11.
2016
Nati Männer U19 | Autor: swiss unihockey

U19-Teams verlieren klar und knapp

Nach dem Sieg über Tschechien zum Start in die EFT in Schaffhausen setzte es für die Damen-U19-Auswahl eine klare Niederlage gegen Schweden ab. Auch das U19-Team der Herren verlor gegen die Skandinavier, allerdings war dieses Spiel wesentlich ausgeglichener als bei den Frauen.

U19-Teams verlieren klar und knapp Das Bild täuscht: am Ende lagen die Schweizerinnen am Boden. (Bild: Michael Peter)

Die Aufgabe für das zweite Spiel der Schweizer U19-Auswahl beim Vierländerturnier EFT in Schaffhausen war keine einfache: Die U19-Weltmeisterinnen aus Schweden zeigten sich von Beginn weg angriffig und leisteten gleichzeitig disziplinierte Defensivarbeit. Dass die Schweizerinnen nicht frühzeitig in Rückstand gerieten, war einerseits Torhüterin Jana Schenk und andererseits dem ineffizienten Abschluss der Schwedinnen zuzuschreiben. Immer wieder gelang es der jungen schwedischen Auswahl, sich tief in der Schweizer Zone festzusetzen. 2:0 lautete der Spielstand zur ersten Drittelspause zugunsten der Schwedinnen.

Ab dem zweiten Drittel traten die Schweizerinnen mutiger auf und kamen nun auch selbst zu Torchancen. Dennoch waren es vorerst die Schwedinnen, welche ihren Vorsprung ausbauten: Vier weitere Gegentreffer mussten die Schweizerinnen im Mitteldrittel hinnehmen. „Zur Spielmitte haben wir ein wenig nachgelassen und entsprechend auch Tore kassiert", so die U19-Nationalspielerin Rahel Rieder nach dem Spiel. „Das Spiel war insgesamt sehr intensiv. Wir mussten sehr oft defensiv agieren, haben aber auch versucht, offensiv Druck zu machen und unser Spiel durch zu ziehen." Kurz vor der zweiten Drittelspause gelang Rahel Rieder auf Pass von Deborah Frei der erste Schweizer Treffer der Partie.

Im Schlussdrittel fanden sich die Schweizerinnen immer besser mit dem höheren Spieltempo zurecht und somit gestaltete sich die Partie ausgeglichener. „Wir haben nochmal alles aus uns herausgeholt und Wille gezeigt", bestätigte Rieder. Zwingende Goalchancen und damit auch weitere Schweizer Tore blieben aber aus. Die Schwedinnen erhöhten derweil den Skore auf das 8:1-Schlussresultat.

Männer verspielen Führung

Nach drei Siegen in Folge gegen Schweden trat die Männer U19-Auswahl heute erneut gegen die Mannschaft in gelb-blau an. Das erste Tor im Spiel liess lange auf sich warten. Nach 16 Minuten waren es die Schweizer, welche zuschlugen: Innert Sekunden trafen sowohl Wenk als auch Bürki. Kurz darauf sprachen die Schiedsrichter eine Strafe gegen die Schweiz aus, was sich Schweden zunutze machte. Dennoch konnten die Schweizer die Führung weiter ausbauen. Erneut war es Wenk, dessen Weitschuss den Weg durch die schwedische Abwehr ins Lattenkreuz fand. Die Schweden zogen keine zwei Minuten später nach und beförderten den Ball mit einem tiefen Pass in den Slot und einem Schritt über den Torwart in dessen Kasten.

Im letzten Drittel währte die Schweizer Führung nicht lange. Die Schweden erzielten innerhalb von acht Minuten vier Tore. Beim Spielstand von 6:3 fand die Schweizer Equipe wieder ins Spiel. Studer und Mutter reüssierten, den schwedischen Sieg vermochten sie damit aber nicht mehr zu verhindern.

„Wir dürfen uns mit dieser Niederlage nicht zufrieden geben, wir hätten das Spiel gewinnen sollen", bedauert Jan Ruh. Auf die Frage hin, was die Mannschaft für das Spiel gegen Tschechien mitnimmt, antwortet er: „Wir können sicher Selbstvertrauen mitnehmen, wir wissen jetzt, dass wir die Topnationen knacken können. Wir können morgen mit gestellter Brust ins letzte Spiel des Turniers gegen Tschechien starten und müssen versuchen, das Spiel zu machen und die Tore zu schiessen"


 

Schweiz U19 - Schweden U19 1:8 (0:2,1:4,0:2)
BBC Arena, Schaffhausen. 236 Zuschauer. SR: Kirves/Snellman (FIN)
Tore: 11. Svensson (Gustafsson) 0:1. 20. Gustafsson (Sjöberg) 0:2. 30. Eriksson (Walinder) 0:3. 32. (31.06) Ahlstrand (Nybjörk) 0:4. 32.(31.56) Svan (Walinder) 0:5. 33. Gustafsson (Svensson) 0:6. 38. Rieder (Frei) 1:6. 43. Sjöberg (Gustafsson) 1:7.59. Ahlstrand (Gustafsson) 1:8.
Strafen: keine.
Schweiz U19: Schenk; Werz; Eggel, Cotti; Siegenthaler, Rensch; Wüthrich, Kessler; Walser, Beck; Capatt, Wildermuth, Wenger; Meyer, Bergmann, Thomi; Frei, Rieder, Bichsel; Lauener
Schweden U19: Mossberg; Hedin; Claeson, Bostrom; S. Gustafsson, Wetterstrom; Strandberg, Aggestal; Roos, Nordmark; Sjöberg, Svensson, T. Gustafsson; Ahlstrand, Sundvall, Nybjörk; Walinder, Eeriksson, Svan; Forsmark
Bemerkungen: Jana Schenk und Therese Gustafsson zur besten Spielerin gewählt.

Schweden - Schweiz 6:5 (1:2, 1:1, 4:2)
Fortnox Arena, Växjö SWE. 467 Zuschauer. SR: Fordell/Vuola (FIN)
Tore: 17. (16:15) Wenk (Mock) 0:1. 17. (16:49) Bürki (Ruh) 0:2. 19. Bylund (Weidmann/Ausschluss Mutter) 1:2. 25. Wenk (Laubscher) 1:3. 27. Wiklund (Bodenmalm) 2:3. 47. Holmgren (Broby) 3:3. 51. Kalentun (Hultberg) 4:3. 54. Broby (Nilsen) 5:3. 55. Wiklund (Bodenmalm) 6:3. 57. Studer 6:4. 60. Mutter (Laubscher/Ausschluss Hultberg) 6:5.
Strafen: einmal 2 Minuten gegen Schweden. 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweden: Blom; Zarins; Karlsson, Nilsen; Malmgren, Ahman; Hultberg, Kalentun; Burman; Bylund, Weidman, Broby;Jansson, Björk, Jansson; Bodenmalm, Holmgren, Wiklund; Colling, Haglund.
Schweiz: Haldemann; Locher; Mock, Hutzli; Bürki, Bischofberger; Aeschimann, Haldemann; Wenk, Laubscher, Braillard; Studer, Ruh, Semes; Mutter, Alder, Capatt; Michel, Schubiger, Pedolin.
Bemerkungen: Wiklund (SWE) und Wenk (SUI) als beste Spieler ausgezeichnet.

 

 

 

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