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Schweden | Autor: Streiter Constantin

Des einen Freud, des anderen Leid

Die Topteams der SSL blicken auf eine komplizierte Woche zurück. Aus Schweizer Sicht sind der Sieg von Manuel Maurer mit Växjö gegen Meister Falun und die Ungeschlagenheit des neuen Leaders Dalen mit Michel Wöcke, aber auch Punktverluste für die Nationalspielerinnen bei Pixbo, Endre und Sirius hervorzuheben. In der F-Liiga gelingt Céline Stettler und Seraina Fitzi beim ersten Schweizer Direktduell je ein Skorerpunkt.

Des einen Freud, des anderen Leid Sieg und Tor für Nadia Cattaneo. (Bild: Per Wiklund)

Im vierten Anlauf klappte es für Kalmarsund endlich mit dem ersten Saisonsieg. Das von vielen Experten als Transfersieger bezeichnete Team bezwang Helsingborg zuhause mit 5:3. Im strafenreichen Startdrittel (8x2 Minuten insgesamt) waren es zwei der prominenten Neuzuzüge, die für das 1:0 sorgten: Der Schweizer Nationalverteidiger Jan Bürki traf auf Pass von Filip Langer. Die beiden anderen, meistgenannten Meisterschaftsfavoriten mussten hingegen als Verlierer vom Feld: Mullsjö bezwang Storvreta 9:8 und Växjö mit Manuel Maurer bezwang Falun 7:6. Der Nationalstürmer steuerte zwei Assists zum Prestigesieg bei.

Wöcke: Zwei Tore und Leader
Eine überraschende und erst noch deutliche Niederlage kassierte Linköping gegen Team Thorengruppen. Gleich mit 5:11 unterlag das Team von Nicola Bischofberger, der Schweizer kassierte dabei eine kleine Strafe. Die dritte Niederlage in Serie gab es für Hagunda mit Timon Stäubli. Gegen Jönköpings verlor der Aufsteiger knapp mi 3:4, Stäubli konnte sich keine Skorerpunkte gutschreiben lassen. Zum einzigen Duell zweier Teams mit Schweizer Spielern kam es bei der Partie Dalen gegen Sirius. Michel Wöcke hatte dabei mit zwei Toren und einem Assist für Dalen massgeblichen Anteil am 8:3-Sieg. Nati-Captain Luca Graf blieb ohne Punkte. Dank den Niederlagen von Falun und Storvreta ist Dalen als einziges Team noch ungeschlagen und somit auch der neue Leader in der SSL der Männer

Pixbo mit erstem Verlustpunkt
Bei den Frauen waren es Esther Jeyabalasingam und Nadia Cattaneo, die am ausgelassensten jubeln durften. Malmö bezwang Falun vor eigenem Anhang mit 6:1, Jeyabalasingam wartet nach fünf Saisonspielen hingegen noch auf ihren ersten Skorerpunkt. Nadia Cattaneo gelang beim 4:1 von Nacka gegen IBK Lund das kurz vor Schluss der Treffer zum 4:1 ins leere Tor. Pixbo Wallenstam mit Lara Heini im Tor gewann gegen das siebtplatzierte Täby mit 4:3 nach Verlängerung - ein kleiner Rückschlag im Fernduell mit dem Meister Team Thorengruppen, das weiterhin Leader und neu die einzige Mannschaft ohne Verlustpunkt ist. Pixbo gelangen nach einer frühen 3:0-Führung keine Tore mehr bis zum Siegtreffer nach 48 Sekunden Overtime. Flurina Marti gelangen keine Skorerpunkte.

Ebenfalls eher unerwartet fiel die Niederlage von Sirius mit Michelle Wiki, Tanja Stella und Chiara Gredig gegen Warberg aus. Das ambitionierte Team aus Uppsala liegt somit näher am Strich (drei Punkte Vosrpung) als an der Tabellenspitze (sechs Punkte Rückstand). Den drei Schweizer Nationalspielerinnen gelangen keine Skorerpunkte. Auch Endre IF mit Isabelle Gerig, die erstmals in dieser Saison in einem Spiel keine Skorerpunkte holte, verlor das letzte Spiel vor der Nati-Pause. Auswärts gegen Karlstad lag Endre nach zwei Dritteln mit 1:0 in Führung, musste jedoch noch vier Gegentore hinnehmen und verlor somit 1:4.

Fitzi mit Assist gegen den Meister
In der F-Liiga kam es zum Duell der beiden einzigen Mannschaften mit Schweizer Spielerinnen im Kader. Meister PSS gewann dabei nicht ohne Mühe gegen TPS. Das Team von Céline Stettler und Jelena Zurbriggen wandelte zwar einen 0:1-Rückstand in eine 4:1-Führung um, musste aber bis zum Schluss zittern. TPS gelangen noch zwei Treffer, doch am Ende behielt der Meister mit 4:3 das bessere Ende für sich. Seraina Fitzi gelang mit dem Assist zum 2:4-Anschlusstreffer für TPS ihr erster Skorerpunkt der Saison. Stettler gab beim 2:1 für PSS den entscheidenden Pass und hat nun in fünf Ligaspielen fünf Skorerpunkte gesammelt, Zurbriggen blieb ohne Punkte und hat nun genau wie Fitzi in dieser Saison bisher einen Assist auf ihrem persönlichen Punktekonto.

 

Resultate und Statistiken SSL Frauen

Resultate und Statistiken SSL Männer

Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen

 

 

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich+3220.000
2.Floorball Köniz+1315.000
3.SV Wiler-Ersigen+1315.000
4.HC Rychenberg Winterthur-213.000
5.UHC Alligator Malans+1112.000
6.Zug United+312.000
7.Chur Unihockey+411.000
8.UHC Uster-39.000
9.Tigers Langnau-67.000
10.Waldkirch-St. Gallen-76.000
11.Ad Astra Sarnen-176.000
12.UHC Thun-410.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+2215.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+1915.000
3.Wizards Bern Burgdorf+189.000
4.piranha chur+149.000
5.R.A. Rychenberg Winterthur+39.000
6.Unihockey Berner Oberland+06.000
7.Zug United-56.000
8.FB Riders DBR-146.000
9.UHC Laupen ZH-200.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-370.000
1.Unihockey Basel Regio+1720.000
2.Floorball Thurgau+3119.000
3.UHC Grünenmatt+1819.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+817.000
5.Ticino Unihockey+515.000
6.UHT Eggiwil+113.000
7.UHC Sarganserland-1112.000
8.I. M. Davos-Klosters-119.000
9.Kloten-Dietlikon Jets-58.000
10.RD March-Höfe Altendorf-156.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-215.000
12.Floorball Fribourg-171.000
1.Waldkirch-St. Gallen+3318.000
2.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+1113.000
3.UH Appenzell+813.000
4.Aergera Giffers+611.000
5.UH Lejon Zäziwil+710.000
6.Nesslau Sharks-49.000
7.Unihockey Basel Regio-77.000
8.Floorball Uri-96.000
9.UC Yverdon-213.000
10.Visper Lions-240.000

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