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NLA Frauen | Autor: unihockey.ch

NLA Frauen, Saisonvorschau Teil 3

Im letzten Teil unserer Saisonvorschau der NLA-Frauen beleuchten wir mit den Kloten-Dietlikon Jets und Piranha Chur die beiden Meister der letzten sieben Jahre. Dazu die Wizards Bern Burgdorf, die neu vom letztjährigen Meistertrainer Mirco Torri trainiert werden.

NLA Frauen, Saisonvorschau Teil 3 Mäggi Scheidegger soll mit Géraldine Rossier bei Chur eine starke zweite Linie bilden. (Bild: Dieter Meierhans)

WIZARDS BERN BURGDORF: Bei den Zauberinnen wird in der Kaderplanung auf Konstanz gesetzt. Die Leistungsträgerinnen heissen wie in den letzten Jahren Lena Cina, Brigitte Mischler und Simone Wyss. Zudem ist mit Nadia Cattaneo die ehemalige Kapitänin aus Winterthur zurückgekehrt. Martina Buri (Aergera Giffers) und die Tschechin Eva Krauskopfova (Florbal Chodov) runden die positive Transferbilanz ab.
Den grössten Umbruch gab es auf der Trainerbank. Radomir Malecek hat seine erfolgreiche Arbeit in Bern beendet und ist nach Dietlikon weitergezogen. Mit Mirco Torri konnte als Ersatz der Meistertrainer verpflichtet werden. Es wird spannend sein, zu beobachten, ob der Bündner in der Hauptstadt den eingeschlagenen Weg weiterführen kann. Die Wizards spielen oft eine gute Qualifikation, scheitern dann aber im Halbfinal.
In der Breite des Kaders haben die Wizards eindeutig nochmals zugelegt und können ohne Probleme zwei starke Linien stellen. Ladina Töndury, die an der U19-WM im Mai glänzte, könnte sich zu einem sicheren Rückhalt entwickeln.
ZUZÜGE: Martina Buri (Aergera Giffers), Nadia Cattaneo (Red Ants), Eva Krauskopfova (Florbal Chodov, CZE).
ABGÄNGE: Sandra Wyss (Basel Regio), Nicole Stalder (Skorpion Emmental KF).


KLOTEN-DIETLIKON JETS: Die Zürcher Unterländerinnen haben auf dem Transfermarkt kräftig zugeschlagen. Mit Elsa Frisk, Katarina Klapitova und Natalie Martinakova wurden gleich drei neue Ausländerinnen verpflichtet. Dazu kommt mit Martina Fauser, Ellenor Bengtsson und Tanja Bühler ein Trio von den Red Ants und mit Nina Metzger und Natalie Schürpf zwei Spielerinnen von Absteiger WaSa.
Verloren ging mit den Rücktritten der langjährigen Teamstützen Tanja Stella, Andrea Streiff und Janine Wüthrich (Pfannenstiel) einzig Routine in der Abwehr. Doch nun dürfen junge Verteidigerinnen wie Sindy Rüegger oder Sereina Zwissler zeigen, dass sie für höhere Aufgaben bereit sind.
Bis alles zusammengewachsen ist, wir es ein bisschen Zeit brauchen - vor allem auch, bis die neuen Ideen von Radomir Malecek greifen. Der Tscheche bildet neu ein Trainerduo mit Simone Berner, die auf eigenen Wunsch Unterstützung verlangte. Trotz den vielen Änderungen werden die Jets der grösste Herausforderer von Meister Chur sein.
ZUZÜGE: Elsa Frisk (Dalen, SWE), Katarina Klapitova, Natalie Martinakova (beide Vitkovice, CZE), Martina Fauser, Ellenor Bengstsson, Tanja Bühler (alle Red Ants), Nina Metzger, Natalie Schürpf (beide WaSa).
ABGÄNGE: Jill Münger (Piranha), Lucie Strotova (CZE, Zug United), Janine Wüthrich (Pfannenstiel), Tanja Stella (unbekannt), Andrea Streiff (Rücktritt).


PIRANHA CHUR: Dass die Piranhas praktisch jedes Jahr ein paar gestandene Spielerinnen verlieren, wurde schon fast zur Gewohnheit. In diesem Sommer trat beispielsweise die ehemalige Nationalspielerin Priska von Rickenbach zurück. Und Lara Heini, die langjährige Nummer 1, zog weiter nach Schweden. Ob Jill Münger - die bei Dietlikon die Nummer 2 war - schon so weit ist, um in Heinis grosse Fussstapfen zu treten, wird sich zeigen. Dazu sind Nathalie Spichiger ins Emmental und Siljia Eskelinen nach Finnland zurückgekehrt.
Doch die sportliche Führung der Bündnerinnen hat gut auf die Abgänge reagiert. Mäggi Scheidegger und Géraldine Rossier - die zusammen immerhin 112 Länderspiele absolviert haben - konnten von den Red Ants abgeluchst werden. Damit ist gewährleistet, dass die Piranhas hinter der Formation um Marti, Ulber und Rüttimann eine zweite starke Linie stellt.
Für Daniel Darms ist es die erste Saison als NLA-Trainer. Der ehemalige Spieler von Rot-Weiss Chur trainierte zuvor die U21-Mannschaft. Der Supercup am letzten Samstag lässt keine Zweifel offen: auch in diesem Jahr wird der Meistertitel über Piranha Chur führen.
ZUZÜGE: Sanni Nieminen (Classic, FIN), Aanerud Mari (Älvsjö AIK, SWE), Géraldine Rossier, Mäggi Scheidegger (beide Red Ants), Jill Münger (Jets), Catrina Cotti (WaSa), Livia Danuser, Alessandra Schneller (beide Nachwuchs).
ABGÄNGE: Lara Heini (Pixbo, SWE), Siljia Eskelinen (SB-Pro, FIN), Nathalie Spichiger (Skorpion Emmental), Priska von Rickenbach, Livia Hosig, Chiara Campa, Nadine Handl, Carole Breu (alle Rücktritt).

 

 

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Tabellen

1.Waldkirch-St. Gallen16:76
2.SV Wiler-Ersigen14:86
3.UHC Alligator Malans13:55
4.UHC Uster12:114
5.Zug United13:123
6.Tigers Langnau12:123
7.Grasshopper Club Zürich6:63
8.HC Rychenberg Winterthur8:123
9.UHC Thun9:122
10.Kloten-Dietlikon Jets6:131
11.Floorball Köniz7:120
12.Chur Unihockey7:130
1.Wizards Bern Burgdorf7:13
2.Unihockey Berner Oberland8:33
3.Kloten-Dietlikon Jets5:23
4.piranha chur4:23
5.Aergera Giffers4:32
6.UH Red Lions Frauenfeld3:41
7.Skorpion Emmental Zollbrück2:40
8.UHC Laupen ZH2:50
9.Zug United3:80
10.R.A. Rychenberg Winterthur1:70
1.I. M. Davos-Klosters17:106
2.Ad Astra Sarnen12:75
3.Floorball Thurgau15:125
4.Unihockey Basel Regio11:64
5.Unihockey Langenthal Aarwangen13:113
6.Ticino Unihockey14:143
7.Pfannenstiel Egg13:133
8.Regazzi Verbano UH Gordola11:123
9.RD March-Höfe Altendorf9:152
10.Floorball Fribourg10:151
11.UHC Grünenmatt8:151
12.UHC Sarganserland9:120
1.Waldkirch-St. Gallen10:33
2.UH Appenzell4:13
3.FB Riders DBR7:53
4.Unihockey Basel Regio5:33
5.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf5:42
6.UHC Trimbach4:51
7.Mendrisiotto Ligornetto5:70
8.Floorball Uri3:50
9.UC Yverdon1:40
10.UH Lejon Zäziwil3:100

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