06.
12.
Nati Männer A | Autor: Keller Damian

Der Jüngste lanciert das Heimteam

Ausgerechnet der erst 16-jährige Filip Langer weckte mit seinem ersten WM-Tor Gastgeber Tschechien. Von Druck will der junge Prager nichts wissen, kann sich den äusseren Umständen aber auch nicht ganz entziehen.

Der Jüngste lanciert das Heimteam Filip Langer liess mit seinem Tor zum 2:1 die Tschechen im Turnier ankommen. (Bild: Cesky Florbal)

Tschechiens Nationaltrainer Petri Kettunen verglich Filip Langer schon mit dem jungen Mika Kohonen. Für den 16-jährigen Gymnasiasten (wird am 29. Dezember 17 Jahre jung) wurden in Tschechien kurzerhand die Regeln geändert, damit er früher in der Superliga auflaufen darf - als die Konkurrenz dagegen protestierte, spielte er halt ein paar Monate für Pixbo in Schweden.

Als „Jahrhunderttalent" gepriesen bestreitet Langer vor heimischem Publikum seine erste von möglichweise vielen Weltmeisterschaften - und gibt nach dem Spiel Tschechiens gegen die Schweiz mit ruhiger Stimme Auskunft, als hätte er gerade vor 200 Zuschauern mit Tatran Stresovice gegen Liberec oder Pardubice gespielt. Obwohl es gerade sein Tor zum 2:1 gewesen war, das Tschechien im Turnier ankommen liess. Er hört den Fragen zu, beantwortet diese und verzichtet auf auswendig gelernte Floskeln. Eine reife Leistung auf und neben dem Platz.

Wie hast du dich nach der Niederlage gegen Lettland gefühl - und wie im Vergleich dazu jetzt, nach dem Sieg gegen die Schweiz?
Filip Langer: Nach dem Lettland-Spiel fühlten wir uns alle schrecklich. Furchtbar. Da haben wir komplett versagt. Die Zuschauer kamen, um WM-Unihockey zu sehen - und das haben wir ihnen nicht geboten. Gegen die Schweiz haben wir gezeigt, dass wir es doch können - entsprechend schöner sieht die Welt aus.

Im Startspiel gegen Deutschland waren über 12'000 Fans in der Halle und eine halbe Million Tschechen zu Hause vor dem Fernseher. Was geht dir bei solchen Zahlen durch den Kopf?
Beim Warm-Up vor dem ersten Spiel realisierte ich das schon. Das ging uns allen wohl so. Aber danach versuchte ich das aus meinen Gedanken zu verbannen. Du kannst während des Spiels nicht an so etwas denken.

Wie gross war die Last, die dank des Siegs der Deutschen über Lettland von euren Schultern gefallen ist?
Das half uns, keine Frage, der Druck wurde geringer. Aber wir wollten gegen die Schweiz ohnehin gewinnen, an der Ausgangslage änderte sich eigentlich wenig.

Nun folgt der Viertelfinal gegen Dänemark. Wo siehst du im tschechischen Team noch Verbesserungspotenzial?
Vor allem in der Mittelzone. Dort müssen wir die einfachen Ballverluste abstellen. Dazu werden wir auch das Spiel der Dänen noch im Detail analysieren.

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