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Nati Männer A | Autor: swiss unihockey

Kern neuer Assistenztrainer der Männer A-Nati

Der jetzige Nationaltrainer der Frauen, Rolf Kern, wechselt per sofort zum Männer A-Nationalteam. Er wird Nachfolger des finnischen Assistenztrainers Esa Jussila, der nach der WM im Dezember zurückgetreten ist.

Kern neuer Assistenztrainer der Männer A-Nati Rolf Kern holte mit der Frauen-Nati zweimal Bronze und einmal Silber. (Bild: Dieter Meierhans)

An der Männer-WM in Helsinki letzten Dezember konnte die Männer-Nati spielerisch zwar überzeugen, doch die entscheidenden Spiele gingen dennoch verloren. «Wir haben an der WM beobachtet, was dem Team noch fehlt, um ganz nach vorne an die Weltspitze zu kommen», sagt Remo Manser, Verantwortlicher Nationalteams bei swiss unihockey. «Welche Eigenschaften braucht es im Staff noch? So haben wir uns überlegt, wer ein potenzieller Nachfolger von Esa Jussila sein könnte.» Eine erste Kurzanalyse der WM hat ergeben, dass in den entscheidenden Spielen unter anderem eine gewisse Portion «Krieger-Mentalität» im Schweizer Team gefehlt hat, gerade bei den Teamleadern. Genau diese kann und soll nun der neue Assistenztrainer Rolf Kern ins Team tragen.

Kern bringt zudem die Erfahrung einer Heim-WM mit. Er weiss, was auf die Männer vom 5.-13. November 2022 in Zürich und Winterthur zukommen wird. «Jemanden im Staff zu haben, der eine Heim-WM schon einmal durchgespielt hat, der all die Mechanismen kennt, der weiss, wie man ein Team darauf vorbereiten kann, erachten wir als extrem wertvoll», so Manser. Ausserdem war Kern der Wunschkandidat von Headcoach David Jansson. Die beiden haben schon früher gemeinsam Trainings und Camps geleitet und sich regelmässig über taktische und technische Sachen ausgetauscht.

Drei WM-Medaillen mit den Frauen
Sechs Jahre lang war Rolf Kern Trainer des Frauen A-Nationalteams. Der 45-Jährige übernahm das Team 2016 und gewann an drei Weltmeisterschaften zwei Mal Bronze und ein Mal Silber. Unvergessen bleibt das Wunder von Neuenburg, als die Schweizerinnen die Wende im WM-Halbfinal gegen Tschechien schafften und in den WM-Final einzogen. Genau dort zeigte das Team seine mentale Stärke. «Ich habe es mir vor meinem Amtsantritt vorgenommen, dass ich ein Team mit Winner-Mentalität formen will, und das haben wir geschafft», blickt Kern auf seine Zeit als Headcoach bei den Frauen zurück. Auch im allerletzten Spiel unter dem Zürcher haben die Spielerinnen genau das bewiesen: Nach der deutlichen und enttäuschenden 1:14-Niederlage im WM-Halbfinal gegen Schweden stand das Team einen Tag später in eindrücklicher Manier wieder auf und holte sich die Bronzemedaille gegen Tschechien.

Kerns Nachfolge noch offen
Kerns Vertrag ist befristet bis nach der Heim-WM in Zürich und Winterthur. Wer Kerns Nachfolger*in als Headcoach beim Frauen A-Nationalteam wird, ist derzeit noch offen. Die Gespräche mit den potenziellen Nachfolger*innen sind bereits am Laufen.

 

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