25.
03.
2013
1. Liga Männer | Autor: Unihockey Fribourg

Fribourg kann Serie nicht beenden

Die Freiburger Unihockeyaner machten sich auf nach Davos, um den zweiten und damit entscheidenden Sieg dieser Playoffserie zu holen. Leider misslang dieses Unterfangen, da sich die Freiburger mit 6:5 nach Verlängerung geschlagen geben mussten. Die zahlreich mitgereisten Fans sahen eine äusserst spannende und attraktive Partie, bei welchem leider aus Freiburger Sicht das Happy Ende fehlte.

Die Bündner zeigten ab der ersten Spielminute, dass sie alles daran setzen würden, ihr Saisonende hinauszuzögern. Die Freiburger Verteidiger wurden früh angegriffen und so gelangen nur wenige saubere Angriffsauslösungen. Die Abwehrarbeit klappte aber zunächst gut und so kam Davos trotz Feldüberlegenheit zu keinen wirklich gefährlichen Chancen. Plötzlich ging es schnell: In der 10. und 12. Spielminute bediente Elia Aerschmann Alexander Fasel und Stefan Hayoz, welche zum 0:2 Vorsprung trafen. Die Führung wirkte sich jedoch negativ aufs Spiel der Saanestädter aus, welche in der Defensive des Öfteren hin lässig wurden. Das Heimteam nützte dies resolut aus und erspielte sich bis zur ersten Pause eine 3:2 Führung.

Diese Führung hielt bis Spielmitte Bestand, ehe die Schiedsrichter die erste Strafe gegen die Davoser aussprachen. Das Powerplay der Freiburger lief gut und nach einem schnellen Seitenwechsel traf Alexander Fasel ins Schwarze. Das Spiel war nun ein stetiges Auf und Ab, die gefährlicheren Abschlüsse gehörten jedoch den Bündnern. In der 33. Spielminute legten sie schliesslich wieder mit einem Treffer vor. Kurz vor der Pause konnte Fribourg erneut mit einem Mann mehr agieren und wiederum war es Alexander Fasel, welcher mit einem sehenswerten Schuss ins hohe Eck erfolgreich war.

Die Anspannung war nun auf beiden Seiten zu spüren, was nicht selten zu kleinen Rencontres unter den Spielern führte. Die Hausherren liessen im dritten Drittel zwei Überzahlmöglichkeiten aus, doch auch Freiburg konnte den vielleicht entscheidenden Treffer nicht erzielen. Als in der 58. Minute die Davoser nach einem Freistoss jubeln konnten, glaubten die meisten in der Halle an die Entscheidung. Doch blieb den Freiburgern noch die Chance, den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler zu ersetzen. Da je ein Spieler pro Team auf der Strafbank sass, konnte UH Fribourg mit 5 gegen 4 spielen. Wie bereits im Hinspiel gelang es Fribourg, sich mit einem Treffer in der letzten Minute in die Verlängerung zu retten.

Zeigten die Davoser zum Schluss des Spiels 1 noch einige Anzeichen von Müdigkeit, konnten sie dieses Mal das Tempo ohne Probleme mitgehen, ja meist sogar bestimmen. Als ein Davoser kurz nach Wiederanpfiff auf die Strafbank wanderte, bot sich den Freiburgern eine glänzende Möglichkeit, die Partie und damit auch gleich die Serie zu beenden. Doch just in diesem wichtigen Moment klappte das Freiburger Powerplay überhaupt nicht und so liess man die Gelegenheit ungenutzt. Doch Fribourg erzeugte nun endlich mehr Druck und war dem Treffer einige Male sehr nahe. In der 66. Minute fuhren die Davoser einen Konter. Den Abschluss des anrennenden Bündner Stürmers konnte Hüter Florian Jungo noch parieren, gegen den Nachschuss war jedoch auch er machtlos.

Wie in Freiburg setzt sich also auch in Spiel zwei das Heimteam in der Verlängerung durch. Nun kommt es am nächsten Samstag (30.3.2013, 17.00 Uhr) in der Freiburger Ste-Croix Halle zum Entscheidungsspiel dieser zwei Mannschaften, welche sich absolut auf Augenhöhe begegnen und wohl beide die Chance verdient hätten, sich in einer anschliessenden Serie mit dem NLB Vertreter Altendorf zu messen. Die Spieler von Unihockey Fribourg hoffen, dass sie auch in diesem Spiel wieder auf die grossartige Unterstützung ihrer Fans zählen können, um den mit allen Mitteln angestrebten zweiten Sieg einfahren zu können.


I. M. Davos-Klosters - Unihockey Fribourg 6:5 n.V. (3:2, 1:2, 1:1, 1:0)
Sportzentrum Arkaden, Davos Platz. - 350 Zuschauer. - SR Berchtold/Küenzi.
Tore: 10. Fasel (E. Aerschmann) 0:1. 12. Hayoz (E. Aerschmann) 0:2. 13. Laely (Kangas) 1:2. 17. T. Ilmer (Gantenbein) 2:2. 20. Steiger (Baumgartner) 3:2. 31. Fasel (Köstinger) 3:3. 34. Wiedmer (Mathis) 4:3. 40. Fasel (Köstinger) 4:4. 58. T. Ilmer (Kangas) 5:4. 59. Hayoz (Müller) 5:5. 66. Steiger (Laely) 6:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen I. M. Davos-Klosters. 3mal 2 Minuten gegen Unihockey Fribourg.
UH Fribourg: F. Jungo, Köstinger, Blanchard, B. Aerschmann, Y. Jungo, A. Jungo, Meyer, Fasel, E. Aerschmann, S. Hayoz, M. Hayoz, Kaeser, Müller, Weibel, Rappo, Spicher, R. Vonlanthen, Schorno, Staub, Krattinger.
Bemerkung: UH Fribourg ohne V. Vonlanthen (verletzt).

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