13.
02.
2023
1. Liga Männer | Autor: Red Lions Frauenfeld

Red Lions schon mit dem Rücken zur Wand

Nach der ärgerlichen Niederlage im ersten Playout-Spiel waren die Frauenfelder hochmotiviert das 2. Match für sich zu entscheiden und die Serie auszugleichen. Doch die Lions zeigen an diesem Samstagnachmittag ihr altes Gesicht und sind nach der 3:12-Schlappe schon arg in Rücklage.

Red Lions schon mit dem Rücken zur Wand Die Red Lions durften am Ende nicht mehr jubeln. (Bild: Red Lions)

Kaltstart für die Lions - gleich in der ersten Minute musste S. Müller bereits das erste Mal hinter sich greifen. Danach die Frauenfelder dann aber auch angekommen und mit ordentlicher Leistung in den ersten 20 Minuten. N. Gassmann in der 4. Minute und J. Kuutsa (Pass J. Schmuki) in der 6. Minute konnten die Heimmannschaft kurzzeitig in Front schiessen, postwendend aber der Ausgleichstreffer der Gäste. Die nächsten Minuten dann ein leichtes Chancenplus für die Löwen, jedoch ohne weitere Abschlüsse mit anschliessendem Jubel. Kurz vor Drittelsende konnten sich die Gäste nochmals einen Vorsprung erspielen. Doch nur eine Zeigerumdrehung später konnte S. Baumann (Assist M. Pfister) mit seinem sehenswerten Weitschuss, welcher gleichbedeutend mit seinem ersten Treffer für die Lions war, das Spiel wieder in angenehmere Gewässer lenken.

Faden völlig verloren
Die Frauenfelder, in Unterzahl in den Mittelabschnitt startend, mussten auch in diesem Drittel bereits in der ersten Minute einen Gegentreffer hinnehmen. Ab der 26. Minute kam dann leider wieder das alte Gesicht der Thurgauer Mannen zum Vorschein. Inkonsequent in vielen Aktionen, undiszipliniert und völlig von der Rolle. In der Sprache der Anzeigetafel - 6 Tore erhalten, keine gemacht und ein 9:3-Rückstand nach 40 Minuten.

Aufholjagd bleibt aus
Der letzte Spielabschnitt ist kurz erzählt. Die Lions wollten zwar nochmals aufs Gaspedal drücken, konnten aber nicht. Dies sicherlich auch aufgrund der Cleverness der Gäste, welche den Ball oft sicher in ihren eigenen Reihen halten konnten. Zusätzlich auch drei weitere Male treffen konnten und hinten nur noch wenig anbrennen liessen. Die Vipers durften sich mit einem klaren 12:3-Sieg aus dem Thurgau verabschieden und stehen nur noch einen Sieg vor dem Ligaerhalt.

Nach gutem erstem Playout-Spiel letzte Woche, nun an diesem Wochenende wieder ein Auftritt zum Vergessen.

Verlieren verboten! Die Löwen sind nun arg in Bedrängnis und müssen die nächsten drei Spiele allesamt gewinnen, um diese Serie noch drehen zu können. Durch ein spielfreies Wochenende bleiben nun zwei Wochen Zeit an den nötigen Schrauben zu drehen.


 

UH Red Lions Frauenfeld - Vipers InnerSchwyz 3:12 (3:3, 0:6, 0:3)
Sportzentrum Auenfeld, Frauenfeld. 75 Zuschauer. SR Brändle/Manser.
Tore: 1. J. Schuler 0:1. 4. N. Gassmann 1:1. 6. J. Kuutsa (J. Schmuki) 2:1. 8. D. Marty (S. Heinzer) 2:2. 17. S. Heinzer (P. Holdener) 2:3. 18. S. Baumann (M. Pfister) 3:3. 21. S. Heinzer (M. Gwerder) 3:4. 26. S. Heinzer (L. Graf) 3:5. 28. M. Gwerder (J. Schuler) 3:6. 31. D. Lüönd (D. Furrer) 3:7. 35. M. Gwerder (T. Grünenfelder) 3:8. 36. M. Schuler (M. Gwerder) 3:9. 43. S. Heinzer (M. Schuler) 3:10. 57. M. Gwerder (M. Bachmann) 3:11. 59. P. Holdener (S. Heinzer) 3:12.
Strafen: 3mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten gegen UH Red Lions Frauenfeld. 1mal 2 Minuten gegen Vipers InnerSchwyz.
Bemerkungen: Als bester Spieler wurde bei Frauenfeld S. Baumann ausgezeichnet. Bei den Frauenfeldern im Kader fehlten S. Pfister (verletzt), J. Pfister (verletzt), F. Fässler (verletzt), D. Casagrande (verletzt), D. Knup (verletzt), F. Egli (abwesend), R. Germann (abwesend), C. Wittwer (abwesend), J. Wehrli (krank).
Kader: S. Müller, R. Sager, F. Ullmann, E. Steinemann, N. Forster, A. Farner, J. Schmuki, R. Wetter, R. Konrad, M. Bader, L. Maurer, J. Olbrecht, M. Pfister, N. Gassmann, S. Baumann, N. Hopfgartner, A. Schiesser, J. Kuutsa, J. Lückhof, Y. Stamm, N. Marolf.

 

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7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
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