17.
04.
2023
NLA Frauen | Autor: Güngerich Etienne

Bergmann: "Brachten es nicht auf den Platz"

Selma Bergmann bereitete im Superfinal den 1:1-Ausgleich vor und war einer der Aktivposten im Spiel der Skorps. Trotzdem reichte es für die 22-jährige Stürmerin und ihre Kolleginnen erneut nicht zum Schweizer Meistertitel - obwohl während der ganzen Saison vieles richtig lief.

Bergmann: Selma Bergmann im Duell mit Marcia Wick. (Bild: Dieter Meierhans)

Die Enttäuschung muss nach dem zweiten verlorenen Superfinal in Folge riesig sein. Siehst du trotzdem schon Gründe, warum es diesmal nicht gereicht hat?
Im ersten Drittel bekundeten wir Mühe, wir spielten sehr ungenau und trafen falsche Entscheidungen - den Jets ging es aber wohl ähnlich. Der Mittelabschnitt war dann etwas besser, aber ich hatte das Gefühl, dass das Energielevel nicht zu 100 Prozent da war. Irgendwie brachten wir einfach nicht das auf den Platz, was uns während der ganzen Saison oder in der Serie gegen Chur auszeichnete auf den Platz - diese Souveränität und diese Energie des ganzen Teams. Ärgerlich sind auch die zwei Gegentore, die nach Eckfreistössen zustande kamen. Das sind einfache Tore, die man dem Gegner in einem Final nicht zugestehen darf.

Du hast das erste, zähe, Drittel angesprochen. War es denn nicht euer Gameplan, zu Beginn geduldig zu agieren?
Wir sahen schon vor, das wir erst einmal etwas zurückstehen, auf Ballgewinne spekulieren und dann mit Kontern zuschlagen. Beim 1:1 hat das ja gut funktioniert. Im letzten Drittel mussten wir dann etwas aufmachen, um den Druck zu erhöhen. Dann wurde es halt etwas unkontrollierter.

Nach Spichigers 2:4 keimte nochmals Hoffnung auf und ihr habt es mit sechs Feldspielerinnen versucht. Fehlte dort die letzte Überzeugung?
Die Hoffnung war eigentlich immer da, erst recht nach unserem zweiten Tor. Das 6-gegen-5 war nicht so schlecht und es blieb noch genug Zeit. Aber ja, vielleicht nahmen wir uns zu viel Zeit und hätten mehr Abschlüsse suchen sollen.

Es ist so bitter für die Skorps. Jahr für Jahr macht man ein kleines Schrittchen vorwärts, entwickelt sich immer weiter, aber die Finalspiele beendet man immer als Verlierer. Was fehlt noch, um endlich einmal ein Endspiel zu gewinnen?
Wenn ich das wüsste... Wir hatten uns ja genau das vorgenommen, was noch fehlte. Ich war diesmal nach diesem souveränen Qualisieg und den guten Playoffs wirklich überzeugt, dass wir bereit sind und es reichen würde. Aber irgendwie ist es uns wieder nicht gelungen, das schmerzt extrem.

 

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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