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Stimmen zum stimmungsvollen Ligacup-Final
Während der Davoser Linard Guidon rätselt, wie sein Team im letzten Drittel einen Vorsprung verspielen konnte, hat Oekingens dreifacher Torschütze Nicola Siegenthaler eine Antwort parat - man muss dem Ball eine Chance geben, ins Tor zu gehen. Die Stimmen zum Ligacup-Final der Männer.
Nicola Siegenthaler hatte mit drei Toren und einem Assist wesentlichen Anteil am 10:8-Sieg Oekingens gegen die Iron Marmos Davos-Klosters.
„Es ist genial. Wir haben uns gut auf dieses Spiel und den Gegner vorbereitet und wussten, was uns erwartet. Zu Beginn agierten wir vielleicht noch etwas verkrampft, auch wegen der neuen Halle hier in Kriens, aber es war einfach cool mit diesen Fans auf beiden Seiten. Als wir zwei Tore zurücklagen, dachte ich mir mit dem Sieg unserer Frauen im Kopf: Jetzt müssen wir noch einmal richtig ran. Im letzten Drittel gaben wir einfach dem Ball die Chance, ins Tor zu gehen. Jetzt feiern wir erst einmal in der Garderobe, später geht es mit den Frauen nach Kriegstetten, wo wir auf ein tolles Fest und eine lange Nacht hoffen."
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Matchwinner Nicola Siegenthaler. (Bild: Fabian Trees)
Linard Guidon (zweifacher Torschütze) von den Iron Marmots versucht die knappe Niederlage in Worte zu fassen:
„Wenn ich so genau wüsste, wo wir verloren haben... Im dritten Drittel kamen wir etwas aus dem Tritt, es gab mehr Unterbrüche und unser Torhüter lag mal am Boden (ein unglücklicher Zusammenstoss mit dem Schiedsrichter, Anm. der Redaktion). Wir kassierten ein Gegentor und das Momentum kippte, auf dem Kleinfeld geht das jeweils sehr schnell. Danach wollte es nicht mehr recht und Oekingen machte es uns schwer, Chancen zu kreieren.
Die Kulisse mit fast 1500 Fans sorgte bei uns allen für Hühnerhautstimmung, das werden wir wohl nicht so bald wieder erleben. Vor dem Spiel sagten wir uns darum, dass wir diese Energie aufsaugen müssen, was uns über weite Strecken auch gelang. Wir glaubten von Beginn an an unsere Chance gegen den Titelverteidiger und spielten eine gute Cupkampagne. Wir zeigten, dass wir ein gutes Kader haben, in dem viele die Verantwortung übernehmen können.
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Linard Guidon muss auf das nächste Jahr hoffen. (Bild: Fabian Trees)