24.
04.
Finnland | Autor: Streiter Constantin

Classic und SB-Pro sind finnischer Meister

In den finnischen Finalspielen galt Classic Tampere sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern als klarer Favorit. Wärend sich die Männer, gecoacht von Petteri Nykky, standesgemäss mit 6:2 gegen Happee durchsetzten, gelang bei den Frauen dem Team SB-Pro Nurmijärvi mit einem hauchdünnen 3:2-Sieg die Sensation.

Classic und SB-Pro sind finnischer Meister Der unermüdliche Juha Kivilehto holte mit seinem Team einen weiteren Titel. (Bild: salibandy.fi)

Im Frauen-Final stand es nach einem Drittel noch 0:0 zwischen SB-Pro und Classic. Im zweiten Drittel erspielte sich Classic Tampere einen 2:0-Vorsprung, doch das Aussenseiter-Team aus Nurmijärvi glich noch vor der zweiten Pause mit einem Doppelschlag aus. Im letzten Drittel hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können, doch am Ende war es SB-Pro, das im Powerplay den Siegtreffer zum 3:2 erzielte und dieses Resultat über die Zeit retten konnte. Bei Classics Frauen grassiert somit das früher als HCD-Syndrom bekannte Luxusproblem: Die Meistertitel können "nur" in ungeraden Jahren gewonnen werden (zuletzt Meister 2017, 2015, 2013 bzw. Vizemeister 2018, 2016 und 2014).

Bei den Männern hingegen setzte sich die totale Dominanz von Classic Tampere auch im Finalspiel fort. Das Team des ehemaligen Schweizer Nati-Trainers Petteri Nykky hat seit September 2017 kein einziges Spiel mehr verloren und holte sich den dritten Meistertitel in Folge. Nach einem Drittel war es aber überraschenderweise Happee, das verdientermassen mit 2:0 in Führung lag. Einziger Wermutstropfen und offensichtlich ein schlechtes Omen für den Herausforderer: Peter Kotilainen verletzte sich und konnte nicht mehr weiterspielen.

Im zweiten Drittel zeigte Classic dann aber eine deutliche Reaktion. Gleich mit 4:0 konnte dieser Spielabschnitt gewonnen, ebenso verdient wie es zuvor Happees Führung gewesen war. Eemeli Salin war die grosse Figur bei Classics Wende, er erzielte das 1:2 und 2:2 selber und assistierte Lassi Vänttinen beim 3:2, kurze Zeit später erhöhte Sami Johansson auf 4:2. Happee konnte froh sein, wurde Classics Spielrausch durch die zweite Pause unterbrochen. Im dritten Drittel gab es bis kurz vor Schluss keine Tore mehr, ehe Happee den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzte und promt das fünfte Gegentor hinnehmen musste. Kurz vor Spielende fiel auch noch das 6:2 für Classic.

 

Telegramm der Frauen

Telegramm der Männer

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1.Grasshopper Club Zürich35:2217
2.SV Wiler-Ersigen56:2715
3.Floorball Köniz38:3315
4.UHC Alligator Malans41:2614
5.UHC Uster33:2912
6.HC Rychenberg Winterthur37:4610
7.Zug United46:449
8.Chur Unihockey41:459
9.Tigers Langnau35:439
10.Waldkirch-St. Gallen34:467
11.Kloten-Dietlikon Jets32:534
12.UHC Thun26:402
1.piranha chur46:1318
2.Kloten-Dietlikon Jets33:1615
3.Skorpion Emmental Zollbrück31:1913
4.Wizards Bern Burgdorf34:2011
5.Unihockey Berner Oberland27:219
6.UHC Laupen ZH21:259
7.R.A. Rychenberg Winterthur18:366
8.Zug United13:336
9.Aergera Giffers17:442
10.UH Red Lions Frauenfeld9:221
1.Ad Astra Sarnen41:2615
2.Floorball Thurgau42:2815
3.Unihockey Basel Regio37:3013
4.Regazzi Verbano UH Gordola39:3212
5.Unihockey Langenthal Aarwangen32:3012
6.Ticino Unihockey32:339
7.UHC Sarganserland37:348
8.I. M. Davos-Klosters33:317
9.Floorball Fribourg27:375
10.RD March-Höfe Altendorf27:425
11.Pfannenstiel Egg24:343
12.UHC Grünenmatt17:311
1.FB Riders DBR27:2115
2.Waldkirch-St. Gallen31:1713
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf24:2112
4.SU Mendrisiotto29:2111
5.UH Appenzell26:1810
6.Unihockey Basel Regio33:309
7.UH Lejon Zäziwil33:357
8.Floorball Uri20:246
9.UHC Trimbach17:414
10.UC Yverdon14:263

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