24.
04.
2018
Finnland | Autor: Streiter Constantin

Classic und SB-Pro sind finnischer Meister

In den finnischen Finalspielen galt Classic Tampere sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern als klarer Favorit. Wärend sich die Männer, gecoacht von Petteri Nykky, standesgemäss mit 6:2 gegen Happee durchsetzten, gelang bei den Frauen dem Team SB-Pro Nurmijärvi mit einem hauchdünnen 3:2-Sieg die Sensation.

Classic und SB-Pro sind finnischer Meister Der unermüdliche Juha Kivilehto holte mit seinem Team einen weiteren Titel. (Bild: salibandy.fi)

Im Frauen-Final stand es nach einem Drittel noch 0:0 zwischen SB-Pro und Classic. Im zweiten Drittel erspielte sich Classic Tampere einen 2:0-Vorsprung, doch das Aussenseiter-Team aus Nurmijärvi glich noch vor der zweiten Pause mit einem Doppelschlag aus. Im letzten Drittel hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können, doch am Ende war es SB-Pro, das im Powerplay den Siegtreffer zum 3:2 erzielte und dieses Resultat über die Zeit retten konnte. Bei Classics Frauen grassiert somit das früher als HCD-Syndrom bekannte Luxusproblem: Die Meistertitel können "nur" in ungeraden Jahren gewonnen werden (zuletzt Meister 2017, 2015, 2013 bzw. Vizemeister 2018, 2016 und 2014).

Bei den Männern hingegen setzte sich die totale Dominanz von Classic Tampere auch im Finalspiel fort. Das Team des ehemaligen Schweizer Nati-Trainers Petteri Nykky hat seit September 2017 kein einziges Spiel mehr verloren und holte sich den dritten Meistertitel in Folge. Nach einem Drittel war es aber überraschenderweise Happee, das verdientermassen mit 2:0 in Führung lag. Einziger Wermutstropfen und offensichtlich ein schlechtes Omen für den Herausforderer: Peter Kotilainen verletzte sich und konnte nicht mehr weiterspielen.

Im zweiten Drittel zeigte Classic dann aber eine deutliche Reaktion. Gleich mit 4:0 konnte dieser Spielabschnitt gewonnen, ebenso verdient wie es zuvor Happees Führung gewesen war. Eemeli Salin war die grosse Figur bei Classics Wende, er erzielte das 1:2 und 2:2 selber und assistierte Lassi Vänttinen beim 3:2, kurze Zeit später erhöhte Sami Johansson auf 4:2. Happee konnte froh sein, wurde Classics Spielrausch durch die zweite Pause unterbrochen. Im dritten Drittel gab es bis kurz vor Schluss keine Tore mehr, ehe Happee den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzte und promt das fünfte Gegentor hinnehmen musste. Kurz vor Spielende fiel auch noch das 6:2 für Classic.

 

Telegramm der Frauen

Telegramm der Männer

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1.Grasshopper Club Zürich104:5743
2.Floorball Köniz100:8039
3.SV Wiler-Ersigen122:7636
4.UHC Alligator Malans114:7833
5.Zug United124:11529
6.UHC Uster85:8929
7.Chur Unihockey96:10129
8.Tigers Langnau95:10824
9.HC Rychenberg Winterthur89:12121
10.Waldkirch-St. Gallen80:10318
11.UHC Thun80:11310
12.Kloten-Dietlikon Jets85:13310
1.piranha chur115:3345
2.Kloten-Dietlikon Jets112:4642
3.Wizards Bern Burgdorf101:5335
4.Unihockey Berner Oberland81:5330
5.Skorpion Emmental Zollbrück87:6428
6.R.A. Rychenberg Winterthur48:8418
7.UHC Laupen ZH49:8618
8.Zug United45:909
9.UH Red Lions Frauenfeld37:877
10.Aergera Giffers43:1225
1.Ad Astra Sarnen132:7953
2.Unihockey Basel Regio123:7948
3.Floorball Thurgau125:9240
4.Ticino Unihockey106:10834
5.I. M. Davos-Klosters105:10430
6.Unihockey Langenthal Aarwangen106:11530
7.Regazzi Verbano UH Gordola108:10428
8.Floorball Fribourg79:9824
9.RD March-Höfe Altendorf97:11824
10.UHC Sarganserland87:10122
11.Pfannenstiel Egg81:11514
12.UHC Grünenmatt82:11813
1.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf74:4938
2.FB Riders DBR73:6037
3.SU Mendrisiotto100:6836
4.Unihockey Basel Regio102:7828
5.UH Appenzell71:6027
6.Waldkirch-St. Gallen75:6126
7.UH Lejon Zäziwil73:7622
8.Floorball Uri53:7118
9.UC Yverdon45:6718
10.UHC Trimbach41:1175

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