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Schweden | Autor: Streiter Constantin

Falun gewinnt SSL-Gold!

Im SSL-Final holt sich Falun mit einem 5:3-Sieg den sechsten Titel seit 2013. Die Mannschaft der abtretenden Trainerlegende Thomas Brottman - er übernimmt Schwedens Nationalteam - stellte die Weichen mit drei Toren im Mitteldrittel auf Sieg.

Falun gewinnt SSL-Gold! Auch ohne Fans herrschte bei Falun glänzende Stimmung. (Bild: Per Wiklund)

Der Meister von 2013, 2014, 2015, 2017 und 2020 hat erneut zugeschlagen. Trotz reichlich gefülltem Trophäenschrank war der Titelhunger bei Falun gross: Die beiden letzten SSL-Finalspiele 2018 und 2019 gingen jeweils gegen Storvreta verloren, 2020 wurde der Titel aufgrund der Corona-Pandemie umstrittenerweise vom Schwedischen Verband einfach dem besten Team der Qualifikation zugesprochen. Diese Saison kam Falun in der Quali nur auf den 3. Platz, es folgte aber ein überzeugendes Halbfinale gegen das besser klassierte Kalmarsund und auch der SSL-Final gegen Qualisieger Storvreta ging verdientermassen an das Team des legendären Trainers Thomas Brottman, der somit an fünf von sechs Titeln der Vereinsgeschichte beteiligt ist und von nun an Schwedens A-Nationalmannschaft der Männer im Doppelmandat mit Niklas Nordén betreuen wird.

Oldies but Goldies
Im ersten Drittel traf Alexander Galante Carlström für seine Farben zum 1:0, ehe Albin Sjögren und Filip Eriksson (der 20-jährige bestritt im Gegensatz zu vielen gestandenen Stars in beiden Mannschaften sein erstes Finalspiel) Stovreta bis zur Pause mit 2:1 in Führung brachten. Somit hatten die drei erfolgreichsten Playoff-Skorer der Liga getroffen, Galante Carlström kürte sich mit 83 Skorerpunkten in 38 Spielen einmal mehr zum besten Punktesammler der SSL. Im Mitteldrittel vereinte Falun Qualität und Erfahrung in biblischem Ausmass in einer Linie: Emil Johansson (28), Jonas Adriansson (32), Johan Samuelsson (32), Rasmus Enström (31) und der berets mehrfach genannte Alexander Galante Carlström (32). Sie brauchten gut acht Minuten, um das Spiel mit zwei blitzschnell vorgetragenen Kontern zu drehen.

In der 36. Minute war es dann aber ein junger Spieler, der für das wegweisende 4:2 zuständig war, und auch seine Geschichte ist nennenswert: Der 21-jährige Victor Wettergren, als Rechtsausleger ähnlich wie Malte Lundmark als potenzieller Nachfolger von Galante Carlström gehandelt, erzielte nach zwei Saisons und 38 Treffern in der Qualifikation im elften Anlauf endlich sein erstes Playoff-Tor für Falun, ebenfalls nach einem Konter und erst noch einhändig backhand. Mit einem starken Mitteldrittel, in dem Stovreta trotz viel Ballbesitz zu fast keinen gefährlichen Abschlüssen kam, legte Falun den Grundstein zum späteren Sieg. Doch auch der nominell zweite Torhüter Emil Lilja, der für den erkrankten Johan Rehn im Gehäuse stand, zeichnete sich mit einigen tollen Paraden aus.

Im dritten Drittel wuchs die Verzweiflung bei Storvreta, das ohne Erfolg anrannte - und in der 51. Minute erhöhte Enström auf 5:2 für Falun. Der Routinier tankte sich auf der linken Seite durch die gegnerischen Abwehr und netzte eiskalt ein. Das letzte Tor des Spiels fiel in der 55. Minute, der 37-jährige Mattias Samuelsson traf in seinem letzten Spiel für Storvreta zum 3:5-Anschlusstreffer. Auch er schrieb eine der besonderen Geschichten an diesem Sonntag: Nach sechs SSL-Titeln in 16 Saisons für seinen Stammverein, 124 Länderspielen und zwei Weltmeistertiteln beendet er seine Karriere "nur" mit Silber.

 

Telegramm SSL-Final

Video-Higlights SSL-Final:

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Nach den Corona-Fällen bei Falun und Kalmarsund wurden die restlichen Spiele der Halbfinal-Serie neu angesetzt. Somit können am kommenden Samstag nur die Frauen um Gold... SSL-Final der Männer verschoben

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich111:692.313
2.UHC Alligator Malans95:622.250
3.Floorball Köniz96:662.000
4.SV Wiler-Ersigen96:701.938
5.Zug United100:921.625
6.HC Rychenberg Winterthur82:901.438
1.Kloten-Dietlikon Jets90:372.462
2.Skorpion Emmental Zollbrück70:482.077
3.piranha chur75:541.833
4.Zug United51:521.667
5.Wizards Bern Burgdorf64:691.538
1.Floorball Thurgau43:243.000
2.Unihockey Basel Regio40:182.800
3.UHT Eggiwil29:242.000
4.RD March-Höfe Altendorf36:301.800
5.I. M. Davos-Klosters32:271.600
6.Ticino Unihockey24:311.600
7.Unihockey Langenthal Aarwangen24:371.200
8.Regazzi Verbano UH Gordola27:341.000
9.Floorball Fribourg28:401.000
10.Kloten-Dietlikon Jets29:420.800
11.UHC Grünenmatt28:300.600
12.UHC Sarganserland38:410.600
1.UH Lejon Zäziwil50:202.857
2.Waldkirch-St. Gallen32:182.286
3.Visper Lions28:242.000
4.UH Appenzell34:321.857
5.Unihockey Basel Regio32:341.571
6.Aergera Giffers30:301.286
7.Floorball Uri28:301.000
8.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf17:310.857
9.Nesslau Sharks18:290.714
10.UC Yverdon18:390.571

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