20.
01.
2022
Tschechien | Autor: Streiter Constantin

Vitkovice mit dem Double im Cup

In Tschechien holt sich Vitkovice bei den Männern und bei den Frauen den Cup-Sieg. Die Männer setzen sich gegen Sparta Prag mit 6:4 durch, die Frauen besiegen Chodov in der Verlängerung.

Vitkovice mit dem Double im Cup Die Frauen von Vitkovice holen sich nach dem Meistertitel auch den Pokalsieg. (Bild: Martin Flousek)

Am Dienstag fanden die Cupfinals in Tschechien statt - unüblicher Wochentag, unüblicher Austragungsort. Immerhin 512 (Frauen) bzw. 642 Zuschauer (Männer) waren in der Halle in Chomutov anwesend, als Vitkovice wie schon beim Finale der Meisterschaft im Juni nach dem Double strebte. Und dieses Mal klappte das Vorhaben tatsächlich, wenn auch nach dramatischem Verlauf.

Bei den Frauen sah es lange Zeit so aus, als würde Tschechiens Nationaltorhüterin Jana Christianova den Aussenseiter Chodov zum Cupsieg führen. Chodov führte nach zwei Dritteln mit 2:0, über die gesamte Spieldauer hatte Christianova wesentlich mehr Schussversuche zu parieren (24) als ihr Gegenüber (12). Erst 15 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit, die übrigens nur 3x15 Minuten dauerte, gelang Vitkovice der Ausgleich. In der Verlängerung war es Captain Denisa Ferencíkova, die nach knapp fünf Minuten den 3:2-Siegtreffer erzielte.

Bei den Männern, wo Meister Mlada Boleslav bereits im Achtfinal an Chodov scheiterte, standen sich im Final Vitkovice (3. Platz in der Liga) und Sparta Prag (derzeit auf dem 4. Platz) gegenüber. Das Spiel war sehr ausgeglichen und es dauerte eine Weile, bis die ersten Tore fielen: Kurz vor der ersten Pause ging Vitkovice in Führung, Sparta glich nach knapp drei Minuten im zweiten Drittel aus. Dank dem 2:1 in der 37. Minute nahm Vitkovice auch in die zweite Pause einen knappen Vorsprung mit.

Im Schlussdrittel fielen insgesamt sieben Treffer nach dem stets identischen Muster: Vitkovice ging jeweils mit zwei Toren Unterschied in Führung (3:1, 4:2, 5:3 und 6:4), dazwischen verkürzte Sparta immer wieder. Nach dem vierten Treffer von Sparta knapp zwei Minuten vor Ende des Spiels endete die Aufholjagd aber definitiv, das letzte Tor des Spiels zum Schlussresultat von 6:4 für Vitkovice fiel ins leere Tor.

 

Die Tore des Frauen-Finals:

 

Die Tore des Männer-Finals:

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
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11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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