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Tschechien | Autor: Streiter Constantin

Weiterer Turniersieg für Pixbo und Falun

Falun gewinnt den Halbfinal gegen Pixbo und den Final gegen Mlada Boleslav äusserst knapp und entscheidet das Czech Open 2026 für sich. Die Frauen von Pixbo setzen ihre Erfolgsserie fort und gewinnen das Vorbereitungsturnier zum fünften Mal in Serie.

Weiterer Turniersieg für Pixbo und Falun Pixbos Frauen mit Lara Heini (hinten) und Rebecca Oertle (Nr. 22). (Bild: Floorball in Prague/Flickr)

Pixbos Frauen haben das Czech Open erneut für sich entschieden. Seit 2022 gewannen sie das Turnier jedes Jahr, davor gab es einen zweijährigen Unterbruch wegen Corona und insgesamt holten sich die Spielerinnen aus Göteborg seit 2013 zwölf Mal den Turniersieg in Prag. Im Halbfinal gegen den tschechischen Meister Bulldogs Brno setzte sich das Team der Schweizerinnen Lara Heini und Rebecca Oertle knapp mit 2:1 durch, im Final gegen Tatran geriet Pixbo im ersten Drittel mit 1:3 in Rücklage, setzte sich dann aber klar mit 7:3 durch. Das einzige Team aus der Schweiz, Floorball Uri, verlor im B-Playoff beide Spiele und reist mit sechs Niederlagen aus sechs Spielen ab. In der Kategorie "Frauen Pro" schied eines von zwei U21-Teams des UHC Laupen im Halbfinal mit 1:2 nach Penaltyschiessen aus, in der Kategorie "Frauen Open" nahm kein Schweizer Team teil.

Bei den Männern gewann Falun das Turnier ebenfalls zum wiederholten Mal. Am Samstag im Halbfinal gegen Pixbo fiel die Entscheidung erst im Penaltyschiessen und auch der Final war eine packende Angelegenheit. Mlada Boleslav ging kurz vor der zweiten Pause mit 5:4 in Führung, zwei Tore von Martin Rönnklint in der 47. und 54. Minute brachten die Wende zugunsten von Falun. Im A-Playoff musste sich GC gegen Boleslav (1:8) und Pixbo (0:9) zweimal deutlich geschlagen geben. Im B-Playoff gewann Wiler-Ersigen das Schweizer Duell gegen Zug mit 6:4 und verlor danach den B-Final gegen die Floorball Vary Bohemians knapp mit 5:6. Zug verpasste im Spiel um den 3. Platz der B-Playoffs knapp einen Prestige-Erfolg gegen Tatran. Lange stand es 2:1 für die Zentralschweizer, doch Tatran drehte die Partie mit zwei Toren in der Schlussphase. Justus Kainulainen wurde Topskorer des Turniers, einen Punkt vor Arvid Äse von Pixbo. In der Kategorie "Männer Pro" schied Ad Astra Obwalden als bestes Schweizer Team im Halbfinal aus, in der Kategorie U21 setzte sich am späten Sonntagnachmittag anlässlich eines rein schweizerischen Finals EFS United gegen Basel Regio durch.

Alle Resultate und Statistiken des Czech Opens gibt es hier.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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