Ausgabe 231, Januar 2026 - Saison 2025/2026

Leseprobe

Schweizer Triumph

Mit der Schweiz und Tschechien standen die schnellsten und fittesten Teams der WM im Final. Für die Gastgeberinnen war es der erste WM-Final überhaupt, erstmals in der Geschichte verpassten Schweden und Finnland das Endspiel. Schweden blieb erstmals ohne Medaille. Was für eine WM. Die Schweiz lieferte die Meisterprüfung im Halbfinal gegen Schweden ab - 3:0 nach einer Viertelstunde, 5:1 nach 25 Minuten. Sensationell, wie die Goldhamsterinnen der letzten neun Weltmeisterschaften zerlegt wurden. Tschechien schaffte derweil das Kunststück, gegen Finnland mit den Kauppi-Skorermaschinen kein Gegentor zu kassieren. Ein Tor reichte für den Finaleinzug. Der Final war nichts für Unihockey-Gourmets ausserhalb der beiden beteiligten Nationen. Céline Stettler traf per Weitschuss, dann lebten die Schweizerinnen ihr Teammotto «leiden ist geil» bis zum Exzess. Blocken, blocken, blocken. Lara Heini. Pfosten. Noch mehr blocken. Am Schluss ein Empty-Netter Isabelle Gerigs zum 2:0. Der zweite Schweizer WM-Titel nach 2005 in Singapur.

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Leseproben zu dieser Ausgabe

Gestärkt zurück

Der UHC Thun hat so viele Auf-/Abstiegsspiele bestritten wie kein anderer Verein. Die Berner Oberländer lösten eine prekäre Hallensituation, brachten eine Modusänderung ins Rollen und streben nach vier Jahren in der NLB mit Vehemenz die Rückkehr ins Oberhaus an.

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Sperrzone

Wetten, Vapen, Videobeweise - der Unihockeysport hat seine kleinen Skandälchen. Im Vergleich zu anderen Sportarten ist aber noch viel Luft nach oben.

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Inhalt

Kurznews
Eine Hand am Pokal, Promis im Einsatz, dicke Post, Laos-Chaos. Dazu wird gut gebrüllt.

Schweizer Triumph
Die Schweizer Frauen-Nati gewinnt an der WM 2025 in Tschechien Gold - 20 Jahre nach der Premiere in Singapur. Am Finalwochenende ging alles auf. Alle Weltmeisterinnen im Kurzporträt.

Tal der Tränen
Das grelle Scheinwerferlicht des Schweizer WM-Triumphs stellte die anderen Top-Nationen in den Schatten. Vor allem Schweden, das wenige Tage nach dem Turnier den Trainerstaff feuerte.

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Trauer beim gefallenen Weltmeister.

Grosser Abstand
Hinter den Top-4-Nationen der Welt klafft eine grosse Lücke. Wenn sich ein Verband noch mit Anlauf ins eigene Knie schiesst, wie in Dänemark geschehen, fördert das die Verbreiterung der internationalen Spitze nicht.

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Die dänische Nati im Kampf gegen den eigenen Verband.

Pingpong
unihockey.ch nimmt es mit Aline Marti (Skorps) und Janis Lauber (Tigers) kurz persönlich.

Sperrzone
Wetten, Vapen, Videobeweise - der Unihockeysport hat seine kleinen Skandälchen. Im Vergleich zu anderen Sportarten ist aber noch viel Luft nach oben.

Das grosse Zittern
Dass am Ende dieser Saison ein Verein die UPL der Männer verlassen muss, steht seit über einem Jahr fest. Jetzt rückt der Ernstfall näher - und die infrage kommenden Vereine bleiben erstaunlich ruhig.

Gestärkt zurück
Der UHC Thun hat so viele Auf-/Abstiegsspiele bestritten wie kein anderer Verein. Die Berner Oberländer lösten eine prekäre Hallensituation, brachten eine Modusänderung ins Rollen und streben nach vier Jahren in der NLB mit Vehemenz die Rückkehr ins Oberhaus an.

Heisser Hovlund
Mehr als drei Jahre lang herrschte zwischen Oskar Hovlund und dem Nationalteam ein kalter Krieg. Mit dem Frühling 2025 kam das Tauwetter und seither zeigt sich der Offensivverteidiger auch in der SSL brandgefährlich.

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Oskar Hovlund zurück in der schwedischen Nati

Die Besten
Sakarias Ulriksson ist der jüngste zum weltbesten Spieler gewählte Akteur der Geschichte. Bei den Frauen geht es Lara Heini wie jeweils in der SSL - Veera Kauppi steht ihr vor der Sonne.

Exoten-Lotto
Wie die richtige Spielerin zum Interview gebeten wird, wenn jedes Wissen fehlt. Ein Leitfaden nach dem Motto «can I talk to Yu».

Kolumne
Fit for the future.

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks