Ausgabe 232, Februar 2026 - Saison 2025/2026
So gut wie noch nie
Mit 17 Toren in 18 Partien gelangen Tim Aeschimann exakt gleich viele Tore wie in den sechs Spielzeiten im Dress des HCR-Fanionteams zuvor. Das bringt es zwar etwas überspitzt auf den Punkt, weil er während seiner Rookie-Saison 2018/19 noch mehrheitlich für die U21 auflief und mitten in einer ersten Hochformphase in den Playoffs der Saison 2020/21 einen Riss der Achillessehne erlitt, der ihn praktisch eine ganze Saison ausser Gefecht setzte. Der 26-Jährige befindet sich somit in seiner vierten „richtigen" Saison für die Winterthurer. Als Fakt bleibt: Tim Aeschimann ist derzeit so gut wie noch nie. Bezüglich Punkteausbeute hilft zweifellos, dass er vom dritten in den ersten Block befördert wurde, wo er mit Oskar Weissbach einen Linienkollegen von Weltklasseformat vor sich hat. Aber auch der gesteigerte Trainingsaufwand zahlt sich aus.
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Leseproben zu dieser Ausgabe
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Norina Reusser 2.0
Scheinbar alles, was sich Norina Reusser in den Weg stellt, überwindet die 18-Jährige mit einer verblüffenden Lockerheit. Cool, bodenständig und selbstbewusst spielte sie sich zu einem wichtigen Teil des Weltmeister-Teams.
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Brummi statt Nati
Hampus Ahrén gilt als möglicher Kandidat für den MVP-Titel dieser SSL-Saison und spielt so gut wie noch nie. Für das Nationalteam läuft er trotzdem nicht mehr auf.
Artikel lesenHampus Ahrén gilt als möglicher Kandidat für den MVP-Titel dieser SSL-Saison und spielt so gut wie noch nie. Für das Nationalteam läuft er trotzdem nicht mehr auf.
Schweden bekundete natürlich keine Mühe, sich am Qualifikationsturnier in der Slowakei Anfang Februar für die kommende WM in Finnland zu qualifizieren. Das Turnier wurde genutzt, um Stars zu schonen und neuen Spielern eine Gelegenheit zu bieten, sich in den Vordergrund zu drängen. Tobias Gustafsson (Zug United) erklärte gar den Rücktritt aus dem Nationalteam, in seinem Alter nicht überraschend.
Aber auch Hampus Ahrén war nicht dabei. Bei den letzten drei Weltmeisterschaften stand der Center im schwedischen Aufgebot, ist erst 25 Jahre alt und gehört diese Saison zu den besten Spielern der SSL. Er brauchte nur 18 Partien, um seinen bisherigen Punkterekord aus dem Vorjahr zu überbieten und trug mit 44 Punkten aus 20 Partien massgeblich dazu bei, dass sich sein Verein Nykvarns IBF Hoffnungen auf die Playoffs machen darf.
Brottman schwärmt
Schon im ganzen Jahr 2025 stand Ahrén der Nationalmannschaft nicht zur Verfügung. «Er gab mir zu verstehen, dass er sich auf den Verein und seine private Karriere konzentrieren möchte. Er hat im Familienbetrieb eine wichtige Rolle», gibt Nationaltrainer Thomas Brottman Auskunft. «Wenn mir ein Spieler die Absenz offen und ehrlich begründet, respektiere ich das und fühle mich nicht schlecht deswegen.»
Für Brottman gehört Ahrén zu den besten Spielern der SSL und definitiv zu den Akteuren, die ein ganzes Team tragen können. «Mir gefällt die diesjährige Version Ahréns sogar noch besser als die des letzten Jahres», schwärmt der Nationaltrainer. «Nykvarn fand eine bessere Balance im Spiel. Er muss nicht mehr die ganze Verantwortung übernehmen, sondern kann befreiter die Offensive ankurbeln, die entscheidenden Pässe anbringen oder selber abschliessen.»
Warum Ahrén nicht mehr international spielen will, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe.
Inhalt
Kurznews
Mensch ärgere dich, Rekordmann Zurflüh, Astala teilt aus. Dazu wird gut gebrüllt.
Pingpong
unihockey.ch nimmt es mit Nicole Siegenthaler (Wizards) und Nick Pfister (Tigers) kurz persönlich.
Champions Cup
Doris Berger, Linn Larsson und Pascal Schmuki holen mit ihren Teams Thorengruppen und Storvreta Gold im Champions Cup. Für Berger war es ein Erfolg als Kurzarbeiterin.
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Linn Larsson und Doris Berger erleben in Umea goldene Zeiten.
So gut wie noch nie
Mit einem Treffer pro Spiel ist Tim Aeschimann der mit Abstand torgefährlichste Verteidiger dieser UPL-Saison und der Lichtblick in einer Achterbahnsaison des HC Rychenberg.
Frischer Anstrich
Violett, Gelb, Grün, Blau-Weiss - der erste Finaltag im Mobiliar Unihockey Cup der Frauen und Männer in Kriens verspricht eine farbenfrohe Angelegenheit zu werden.
Royals gegen Alpenpower
Oekingen hat zwei Chancen, den ersten Ligacup in Kriens zu gewinnen. Bei den Frauen will BEO sein Veto einlegen, bei den Männern die Iron Marmots.
Evolution
Der internationale Kalender wird neu sortiert. Die WM findet nur noch alle vier Jahre statt, dafür werden Europameisterschaften und eine World Trophy eingeführt. Ziel: Mehr spannende Spiele und Titelchancen auf allen Kontinenten.
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WM-Quali in Neuseeland - Unihockey wird nicht nur in Europa gespielt.
Unbeschwert weiter
Scheinbar alles, was sich Norina Reusser in den Weg stellt, überwindet die 18-Jährige mit einer verblüffenden Lockerheit. Cool, bodenständig und selbstbewusst spielte sie sich zu einem wichtigen Teil des Weltmeister-Teams.
Gesichter zu Berichten
Der Verein Unihockey für Strassenkinder beim Einsatz in Rumänien im Januar 2026 - ein Erlebnisbericht.
Niederlande im Aufschwung
Unter Schweizer Führung schlossen die holländischen Frauen die WM auf dem 11. Rang ab, so gut wie noch nie. Ein ansehnlicher Erfolg angesichts einer sehr schmalen Basis.
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Bondscoach Kym Bähni an der WM in Tschechien.
Brummi statt Nati
Hampus Ahrén gilt als möglicher Kandidat für den MVP-Titel dieser SSL-Saison und spielt so gut wie noch nie. Für das Nationalteam läuft der zweifache Weltmeister trotzdem nicht mehr auf.
Kolumne
Biegt die Schaufeln.