24.
05.
1. Liga Männer | Autor: VIPERS Innerschwyz

Nguyen und Gwerder wieder bei den Vipers

Die Vipers Innerschwyz nehmen die Saison 2021/22 mit einem neuen Trainer in Angriff: Dat Nguyen, der den Erstligisten zuletzt 2017/18 coachte, kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Ebenfalls wieder mit dabei ist Stürmer Marco Gwerder, der von den Red Devils Altendorf zurückkehrt.

Nguyen und Gwerder wieder bei den Vipers Marco Gwerder ist bei den Vipers als verlässlicher Skorer bestens bekannt. (Bild: VIPERS/Archiv)

Nach einer abgebrochenen Saison und weiteren privaten Verpflichtungen hat sich Martin Beeler dazu entschieden, die erste Mannschaft nicht weiter als Headcoach zu trainieren, bleibt dem Staff als wertvolle Unterstützung aber erhalten. Abgelöst wird Beeler von Dat Nguyen, der die VIPERS bereits zweimal trainiert hat. Bei seiner letzten Amtszeit in der Saison 2017/18 hat der ausgebildete Trainer Leistungssport das sehr schmale Kader zurück auf die Siegerstrasse und in die Playoffs geführt.

«Ich freue mich auf die Zeit bei den VIPERS»
In der Saison 2018/19 trainierte Nguyen die U18A-Junioren von Rychenberg Winterthur und war Assistenz- und Torhütertrainer der U17 Nationalmannschaft. Nach einer kurzen Unihockey-Auszeit steht er in der kommenden Saison nun wieder voller Elan an der VIPERS-Bande. In der unihockeyfreien Zeit hat Nguyen - teilweise auch während der Pandemie - neben seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrperson vermehrt Zeit in seine Weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule investiert und einige Module vorgeholt. Sportchef Patrick Gschwind hat es nun geschafft, Nguyen für den Wiedereinstieg als Unihockeytrainer einer 1. Liga Mannschaft zu motivieren. Ausserdem ermöglicht ihm ein reduziertes Studienprogramm ab diesem Sommer ein Engagement als Trainer im Leistungssport. Ins Mannschaftstraining einsteigen wird Dat Nguyen ab Anfang August, da er vorher beruflich und studienbedingt stark involviert ist.

Schon jetzt freut sich der neue Headcoach auf die VIPERS-Family mit vielen bekannten Gesichtern: «Ich kehre mit grosser Vorfreude zurück. Mit der Vertragsunterzeichnung über zwei Jahre mit Option auf Verlängerung unterstreiche ich dies».

Ligaerhalt als Saisonziel
Die Kadergrösse wird voraussichtlich auch in der nächsten Saison überschaubar sein. Nach einer pandemiebedingt kurzen und dennoch verletzungsgeplagten Spielzeit ist Nguyens Saisonziel deshalb eher zurückhaltend: «Wir können uns praktisch keine Spielerverletzungen erlauben. Falls wir unser Kader bis zum Saisonstart nicht vergrössern oder verstärken können, wird der Ligaerhalt unser Ziel sein, sei es über die direkte Playoff-Qualifikation oder realistischerweise über die Serien in den Playouts».

Nguyen hat in den vergangenen Saisons als Trainer bei den VIPERS gezeigt, dass er jungen, talentierten Nachwuchsspielern das Vertrauen schenkt und ihnen Spielpraxis ermöglicht. Entsprechend seiner Philosophie blickt er auch in die Zukunft: «Ich sehe meine Aufgabe mehrheitlich als Ausbildner, der die jungen Spieler forcieren und fördern will, damit wir kurz- und mittelfristig wieder bessere Perspektive in der 1. Liga haben».

Auch Gwerder kehrt zurück
Mit Marco Gwerder kehrt ein altbekanntes Gesicht nach seinem zweiten Abstecher in die NLB vom Kantonsrivalen RD March-Höfe-Altendorf zurück zu seinem Stammverein. Seine Rückkehr wird den VIPERS in der nächsten Saison sicherlich einige Skorerpunkte bescheren.

Ein Blick in die Alltime-Skorerliste der 1. Mannschaft der VIPERS InnerSchwyz genügt, um zu sehen, welche spielerischen Qualitäten Marco Gwerder hat. Bis zum Ende der Saison 2018/2019 totalisierte Gwerder, welcher vereinsintern eigentlich nur «King» genannt wird, in 105 Spielen nicht weniger als 171 Skorerpunkte (111 Tore und 60 Assists), was einem enorm starken Punkteschnitt von 1.63 Skorerpunkten pro Spiel entspricht. Seine Skorerfähigkeiten stellte der 26-Jährige auch in der stark verkürzten letzten NLB-Saison unter Beweis, als er in 5 Spielen 7 Skorerpunkte verbuchen konnte. Total erzielte er in drei NLB-Saisons für die Märchler (2016/2017, 2017/2018 und 2020/2021) in 56 Meisterschaftsspielen stolze 62 Skorerpunkte.

Wichtiges Puzzleteil im Playoff-Kampf
Nun hat sich Marco Gwerder dazu entschlossen, wieder zu den VIPERS zurückzukehren. Einerseits ist der zeitliche Aufwand für den in Steinen wohnhaften Arther durch die Trainings im Talkessel deutlich geringer, andererseits möchte Gwerder auch wieder mit seinen langjährigen Kollegen zusammenspielen.

Seine neuen Teamkollegen werden sicherlich auch von den NLB-Erfahrungen des treffsicheren Pöstlers profitieren: «Rückblickend betrachtet haben wir bei den Märchlern sicherlich mehr für die Physis gemacht, auch wenn davon nach der langen Coronapause wohl leider nicht mehr allzu viel vorhanden ist», wie Gwerder mit einem Augenzwinkern anfügt. Zudem konnte er sich in der NLB auch taktisch weiterentwickeln und musste durch das höhere Spieltempo eine Liga höher schneller die richtigen Entscheidungen treffen auf dem Feld.

Persönlich setzt sich Marco Gwerder für die nächste Saison eher bescheidene Ziele: «Durch den langen Saisonunterbruch möchte ich zuerst vor allem wieder körperlich in Form kommen, da ich in den vergangenen Monaten aufgrund der fehlenden Möglichkeiten und sportlichen Ziele verhältnismässig wenig Sport betrieben habe. Ausserdem möchte ich primär einfach weiterhin Freude am Unihockey haben und in jedem Spiel meine beste Leistung abrufen können». Als Teamziel nennt «Skorerking» Gwerder die Playoff-Qualifikation und dass jeder Spieler in der kommenden Saison persönlich einen Schritt vorwärts machen kann.

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich111:692.313
2.UHC Alligator Malans95:622.250
3.Floorball Köniz96:662.000
4.SV Wiler-Ersigen96:701.938
5.Zug United100:921.625
6.HC Rychenberg Winterthur82:901.438
1.Kloten-Dietlikon Jets90:372.462
2.Skorpion Emmental Zollbrück70:482.077
3.piranha chur75:541.833
4.Zug United51:521.667
5.Wizards Bern Burgdorf64:691.538
1.Floorball Thurgau43:243.000
2.Unihockey Basel Regio40:182.800
3.UHT Eggiwil29:242.000
4.RD March-Höfe Altendorf36:301.800
5.I. M. Davos-Klosters32:271.600
6.Ticino Unihockey24:311.600
7.Unihockey Langenthal Aarwangen24:371.200
8.Regazzi Verbano UH Gordola27:341.000
9.Floorball Fribourg28:401.000
10.Kloten-Dietlikon Jets29:420.800
11.UHC Grünenmatt28:300.600
12.UHC Sarganserland38:410.600
1.UH Lejon Zäziwil50:202.857
2.Waldkirch-St. Gallen32:182.286
3.Visper Lions28:242.000
4.UH Appenzell34:321.857
5.Unihockey Basel Regio32:341.571
6.Aergera Giffers30:301.286
7.Floorball Uri28:301.000
8.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf17:310.857
9.Nesslau Sharks18:290.714
10.UC Yverdon18:390.571

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