30.
01.
2023
1. Liga Männer | Autor: Pfannenstiel Egg

Pfanni mit Sieg zum Abschluss

Der UHC Pfannenstiel kann das letzte Qualifikationsspiel mit einem 9:5 gegen den Tabellenvorletzten Red Lions Frauenfeld für sich entscheiden. Die Zürcher Oberländer offenbarten dabei aber während der gesamten Spielzeit vor allem in der Defensive eklatante Mängel und mussten froh sein sich auf ihre Offensive, insbesondere auf das Duo Hafner / Nideröst verlassen zu können.

Pfanni mit Sieg zum Abschluss Pfannenstiel Egg nimmt die Playoffs von Rang 3 in Angriff. (Bild: Pfannenstiel Egg)

Der UHC Pfannenstiel wollte vor dem Playoff-Start nochmals das Selbstvertrauen stärken, doch dies sollte nicht gelingen, wie auch Stürmer Forrer nach dem Spielschluss resümierte: «Die letzte Partie verlief alles andere als gut und wir konnten unser Selbstvertrauen nicht wie gewünscht stärken. Das Spiel wurde durch viele Abstimmungsfehler in der Defensive zu einem echten Prüfstein. Trotz allem konnten wir die Qualifikationsphase mit einem wichtigen Sieg beenden und starten nun mit viel Vorfreude in die Playoffs». Einer dieser angesprochenen Abstimmungsfehler führte bereits 44 Sekunden nach dem Anpfiff zum Rückstand für die Zürcher Oberländer. Gassmann konnte eine 2:1-Überzahlsituation nach Vorlage von Maurer zur 1:0-Gästeführung abschliessen.

Trotz viel Ballbesitz und auch guten Chancen durch Nideröst (3.), Ernst (5.) und nochmals Nideröst (7.) war es in der 9. Spielminute er neu der Gast aus dem Thurgau, der auf 2:0 erhöhen konnte. Schiesser schloss aus dem hohen Slot ab und traf in die rechte obere Torecke. Trotz weiteren Chancen durch Chlebda und Büsser fehlte es Pfannenstiel an der letzten Konsequenz im Abschluss. In der 15. Minute hatten die Red Lions das 3:0 auf dem Stock, trafen allerdings nur den Pfosten. Im direkten Gegenzug war es dann Forrer, der Torhüter Wehrli mit etwas Glück zum 1:2-Anschlusstreffer bezwang. Dieses Resultat hatte auch nach 20 Minuten noch bestand. Trainer Werner war ob des Gezeigten bis anhin alles andere als begeistert und appellierte an seine Mannen den Schalter umzulegen und die nötige Konsequenz ins Spiel zu bringen.

Die Worte verhalten aber vorerst, denn bereits 15 Sekunden nach Wiederanpfiff lag der Ball erneut im Gehäuse vom bemitleidenswerten Weber im Pfanni-Tor. Erneut führte ein Ballverlust in der Mittelzone zu einem 2:1-Gegenstoss, den Maurer nach Vorlage von Gassmann zur 3:1 Führung für die Ostschweizer abschloss. Kurze Zeit später hatte der Gast nach einer Strafe gegen Ernst die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen, doch mehr als einen guten Abschluss konnten sie dabei nicht herausspielen.

Kurz vor Spielmitte fing sich Pfanni etwas und kam zuerst zur einen Distanzschuss durch Zumkehr von der Mittelline zum Anschlusstreffer und gut zwei Minuten später war es Nideröst, der aus dem hohen Slot heraus den Ausgleich bewerkstelligen konnte. Als Hafner in der 35. Minute einem Penalty zur erstmaligen Heimführung verwerten konnte, schien das Spiel in die richtigen Bahnen gelenkt zu sein. Doch kurz vor der zweiten Pause kamen die Red Lions erneut zu einem einfachen Tor. Ballverlust in der Mittelzone, Gegenstoss und Steinemann konnte zum 4:4 ausgleichen. Somit musste das letzte Drittel die Entscheidung bringen.

Für einmal startete Pfanni besser und es war Nideröst, der nach schönem Zuspiel von Hafner seine Farben wieder in Führung schoss. Wenig später war es dann Ushiu, der den Ball aus dem Slot heraus im Frauenfelder Tor zum 6:4 versorgen konnte. Die Ostschweizer Gäste liessen sich aber nicht abschütteln. In der 45 Minute kam Germann im Slot komplett frei zum Abschluss und nutzte den Platz zum 5:6-Anschlusstreffer. Als in der 48. Minute wanderte Gassmann auf die Strafbank und Pfanni hatte die Möglichkeit im Powerplay wieder um zwei Längen davonzuziehen. Erstmal hatten sie aber Glück, dass dem Gegner im Boxplay ein Penalty verwehrt wurde.

Wenig später war es dann aber Hafner, der das Publikum jubeln liess als er Pfanni mit 7:5 in Führung schoss. Nun war der Widerstand der Gäste gebrochen. In der Schlussphase waren es noch Nideröst und Forrer in Unterzahl, die zum Schlussresultat von 9:5 trafen. Es war definitiv keine Meisterleistung des Heimteams. Vor allem in der Defensive erlaubte sich Pfanni aussergewöhnliche Aussetzer, die es in den Playoffs nicht mehr geben darf, will das Team Erfolg haben. Wichtig war es letztendlich aber dennoch dieses Spiel zu gewinnen. Dies sah auch Verteidiger Bier so: «Es war ein wichtiger Sieg vor dem Start in die Playoffs. Jetzt gilt es die nächste Woche gut zu nutzen um sich optimal auf die Playoffs vorzubereiten».

In die Playoff-Viertelfinals startet der UHC Pfannenstiel am kommenden Samstag, 04.02.2023 um 19:00 Uhr mit einem Heimspiel in der 3-fach Kirchwies in Egg gegen Bülach Floorball oder die Glattal Falcons. Es wird in jedem Falle ein echter Prüfstein werden und Pfanni muss in der Best-of-3-Serie von Beginn an bereit sein, wollen sie auch in diesen Playoffs für Furore sorgen.


 

UHC Pfannenstiel - UH Red Lions Frauenfeld 9:5 (1:2, 3:2, 5:1)
3-fach Kirchwies, Egg - 181 Zuschauer - SR: Schweizer / Eisenmann
Tore: 1. Gassmann (Maurer) 0:1. 9. Schiesser (Forster) 0:2. 15. Forrer (Bartenstein) 1:2. 21. Maurer (Gassmann) 1:3. 29. Zumkehr (Nideröst) 2:3. 31. Nideröst (Hafner) 3:3. 35. Hafner [Penalty] 4:3. 40. E.Steinemann (Sager) 4:4. 41. Nideröst (Hafner) 5:4. 43. Ushiu (Schellenberg) 6:4. 45. Germann (Schmuki) 6:5. 50. Hafner (Bartenstein) 7:5. 53. Nideröst (Hafner) 8:5. 59. Forrer (Schellenberg) 9:5.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen UHC Pfannenstiel, 1-mal 2 Minuten gegen UH Red Lions Frauenfeld
UHC Pfannenstiel: P.Weber (Tor), Schindele (Ersatz); Zumkehr, Schellenberg, Hafner, Nideröst, Büsser; Scheuner, Gmür, Bartenstein, Ushiu, Forrer; Bier, Hottinger, Kellermüller, Ernst, Chlebda; M.Weber.
UH Red Lions Frauenfeld: Wehrli (Tor), Müller (Ersatz); Germann, E.Steinemann, Farner, Schmuki, Lückhof, Wetter, Maurer, Sager, Forster, Olbrecht, Ullmann, Schiesser, Hopfgartner, Gassmann, Kuutsa, Baumann.
Bemerkung: UHC Pfannenstiel ohne Studer, Heierli, Murk, Scharfenberger, R.Weber, Spälti, Feldmann, Luchsinger, Luginbühl, Moser und Suter. 14:39 Pfostenschuss UH Red Lions Frauenfeld. 32:47 Pfostenschuss UH Red Lions Frauenfeld. 54:32 Pfostenschuss UHC Pfannenstiel. Schellenberg für sein 150. Spiel im Fanionteam geehrt. Best Player: Hafner (UHC Pfannenstiel) und Gassmann (UH Red Lions Frauenfeld).

 

 

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