25.
03.
2013
1. Liga Männer | Autor: Floorball Thurgau

Thurgau gewinnt die Playoff-Serie

Vor erfreulich grosser Kulisse konnte Floorball Thurgau eine intensive Partie im letzten Drittel drehen und gegen Schüpbach mit 5 zu 4 gewinnen. Nun geht es in eine Best-of-Five Serie gegen Zürisee-Unihockey aus der NLB.

Der langjährige Floorball Thurgau Spieler und mittlerweile in Schweden sesshafte David Wälchli beschrieb seine Eindrücke nach dem Besuch dieses Spieles wie folgt: „Ich habe ein Floorball Thurgau gesehen, welches seinem Konzept treu bleibt und mit viel Leidenschaft auftritt." Wälchli spielt mittlerweile bei IFK Sollentuna, einem ambitionierten und aufstrebenden Stockholmer Verein und kennt sich auf der internationalen Bühne aus. „Die Jungs waren bereit, den Kampf anzunehmen und zeigten viel Moral im Schlussabschnitt. Gratulation, besonders an meinen ehemaligen Blockpartner Adrian Scherrer, der die Partie mit seinem schönen Treffer entschied."

Anfängliche Vorteile für das Heimteam
Das Spiel ähnelte demjenigen der Vorwoche stark. Floorball Thurgau gelang wiederum die Führung, welche allerdings vom einen der beiden Unparteiischen aberkannt wurde. In der Folge war es wieder der Emmentaler Verein, welcher effizienter agierte. Mit einer 2:0- Führung nach dem ersten Drittel konnte die Heimmanschaft zufrieden in die Kabine gehen. Dies sollte aber das letzte Drittel in dieser ganzen Serie bleiben, welches nicht Floorball Thurgau gewann. Im Mitteldrittel besorgte Schadegg zweimal den Anschlusstreffer, zuerst zum 2:1, welcher umgehend beantwortet wurde. Sein zweiter Treffer blieb unbeantwortet und somit die Partie bei 3:2 wieder neu lanciert für das Schlussdrittel. Und Thurgau schaffte den Ausgleich durch Casagrande in der 45. Spielminute tatsächlich. Rund 5 Minuten später legte Schüpbach durch Bättig aber wieder vor. Roger Moschen, der teamintern den sinnigen Übernamen „Ro-Tor" trägt war aber innert wenigen Sekunden mit dem erneuten Ausgleichstreffer zur Stelle. 4 zu 4 und noch 10 Minuten zu spielen.

Brisante Schlussphase
Die Stimmung in der Halle passte zum Gezeigten auf dem Spielfeld an und die Schlussphase versprach Brisanz. 4 Minuten vor Spielende musste Thurgau durch eine relativ harte Strafe in Unterzahl spielen. Schadlos und dank dem schnellen und beweglichen Brandenberger überstanden die Gäste diese heikle Phase. „Der Schlüsselmoment des Spiels" orakelte Wälchli zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Tribüne. Und so war es auch, nach dieser Unterzahl war es Thurgau, welches den Sieg mehr wollte und Scherrer bestätigte dies mit einem Rush über das halbe Feld und einem platzierten Schuss zum 5 zu 4. Es blieben noch 60 Sekunden, in denen das Unihockeyteam Schüpbach den Torhüter durch einen 6. Feldspieler ersetzte, doch der Thurgauer Verteidigungsriegel hielt dieser Schlussoffensive stand.

Ausblick Zürisee Unihockey
Nun folgt in zwei Wochen das erste Spiel gegen das NLB Team Zürisee Unihockey. Die Zürcher spielen seit Jahren solid in der zweithöchsten Spielklasse und konnten sich auch diese Saison wieder 24 Punkte gutschreiben. Nur knapp, um zwei Punkte nämlich, verpassten sie ihrerseits die Playoffs der NLB. Aus dem Kader der Zürcher würde sich gerne so mancher NLA Verein bedienen, doch die Spieler wie Sigg, Hänggi, Kaufmann und Kern wiederstehen deren Angeboten und skoren regelmässig für das Goldküsten-Team. Das erste Spiel der Serie findet am Samstag 6. April um 19.00 Uhr in der Paul Reinhart Halle in Weinfelden statt.


UHT Schüpbach - Floorball Thurgau 4:5 (2:0, 1:2, 1:3)
Ballsporthalle Oberemmental (BOE), Zollbrück. - 352 Zuschauer. - SR Brechbühler/Gallo.

Tore: 9. M. Hofer 1:0. 17. Bättig (Siegenthaler) 2:0. 33. Schadegg (Oilinki) 2:1. 34. Wyss (Siegenthaler) 3:1. 40. Schadegg (Scherrer) 3:2. 45. Casagrande (Dreier) 3:3. 50. Bättig (Galli) 4:3. 50. Moschen (Casagrande) 4:4. 60. (59:00) Scherrer (Huber) 4:5. 

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHT Schüpbach. 3mal 2 Minuten gegen Floorball Thurgau.

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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