19.
12.
2012
Meisterschaft | Autor: zVg

5. Tagesbericht 1. Liga KF Gruppe 2

Da die Internetverbindung nach Muotathal streikte, hier der etwas andere Bericht der letzten Meisterschaftsrunde. Die losgeschickte Brieftaube hat sich leider am Mythen verflogen.

5. Tagesbericht 1. Liga KF Gruppe 2 Das Überraschungsteam der Saison: Wild Goose Wil-Gansingen

Jump Dübendorf II - Wild Goose Wil- Gansingen 1:4
Bericht von Wil-Gansingen:
Wild Goose erwischte in dieser Partie den besseren Start. Zwar war Dübendorf mit ihrem ruhigen und sicheren Spiel mehr in Ballbesitz, kam aber gegen die gute Defensive der Gänse zu keiner nennenswerten Torchance. Ganz anders die Mettauertaler. Durch ihr schnelles Spiel und die grosse Laufbereitschaft kamen sie vereinzelt in gute Abschlusspositionen, welche aber in den Anfangsminuten nicht verwertet wurden. Nach gut 10 Spielminuten erlöste Markus Schmid die Gänse als er nach einem Querpass den Ball nur noch im leeren Tor einschieben musste. Jump liess sich von diesem Gegentreffer aber nicht beirren und spielte sein Spiel weiter. Die Dübendorfer wussten, dass sich irgendwann ein kleiner Fehler in der Gänsedefensive einschleichen würde. Zirka 3 Minuten vor der Halbzeit schlich sich genau ein solcher ein und Dübendorf glich zum 1:1 aus. Dieses Unentschieden hielt aber gerade mal 30 Sekunden an. Nach einem herrlichen Zuspiel von Andreas Bühler in den Slot der Dübendorfer schoss Pirmin Schmid die Fricktaler mit 2:1 in Front. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Hälfte. Am Spielgeschehen änderte sich vorerst nicht viel. Dübendorf hatte zwar mehrheitlich den Ball, kam aber selten zum Abschluss. Und wenn mal ein Schuss auf das Tor kam, war da immer noch Severin Senn zwischen den Pfosten welcher alle Abschlüsse entschärfen konnte und dafür sogar vom Schiedsrichter gelobt wurde. Aber nicht nur der Gänsetorhüter musste und konnte sich auszeichnen lassen, auch sein Gegenüber hielt alle Versuche welche auf seinen Kasten kamen. Je länger das Spiel dauerte umso mehr waren es. Die Gooser verpassten es in der zweiten Halbzeit das Score frühzeitig zu erhöhen. Die Chancen dazu waren vorhanden, aber wie so oft gelingt es ihnen nicht, diese auch auszunützen. Erst Matthias Rohner erlöste die Spieler und die vier mitgereisten Zuschauerinnen, alleine vor dem Tor tanzte er den Keeper aus und versenkte zum 3:1. Nun versuchte Jump mit einem vierten Feldspieler noch auszugleichen. Doch sie kamen in dieser Phase zu keiner nennenswerten Chance. Wild Goose verteidigte sehr stark und erhöhte zwei Minuten vor Schluss wiederum durch Matthias Rohner mit einem Empty Net-Goal zum 4:1. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Schluss und Wil-Gansingen konnte seinen vierten Saisonsieg einfahren.

UHC Phantoms Rafzerfeld - UHC T.S. Unterkulm 5:8
Bericht von Unterkulm:
Bereits nach fünf Minuten führten die Kulmer mit 3:0. Ein Fehler in der Defensive ermöglichte Rafzerfeld den Anschlusstreffer. Die Wynentaler liessen sich nicht aus dem Rhythmus bringen und erhöhten umgehend die Kadenz. Dies trug erneut Früchte und nach einem Doppelschlag lagen die Unterkulmer bereits komfortabel mit 5:1 in Führung. Vor der Pause hatte Rafzerfeld im Anschluss Erfolg und verkürzte auf 5:3. Nach dem Seitenwechsel waren die Sharks bemüht die Partie vorzeitig zu entscheiden. Dieses Vorhaben gelang ihnen. Bereits zehn Minuten vor dem Ende führten die Kulmer 7:4. Bis zum Schluss konnten die Aargauer die Partie kontrollieren und gewannen die Partie verdient mit 8:5.

Blau- Gelb Cazis - Jump Dübendorf II 3:6
Bericht von Cazis:
Gegen Dübendorf tat man sich bereits in der ersten Begegnung äusserst schwer und auch diesmal zeigten sich die Cazner von ihrer schlechten Seite. Sie brachten kaum ein Fuss vor den anderen, spielten uninspiriert, ja schienen in den Aktionen sogar blockiert. Dank einem ebenfalls schwachen Jump stand es zur Pause nur 1:2 aus Sicht der Cazner und es sollte eine engagierte zweite Halbzeit folgen. Doch dem war nicht so. Nichts funktionierte, das Getriebe stotterte lautstark. So konnte ein eigentlich schwaches Dübendorf an diesem Tag mit sehr wenig Aufwand klar mit 3:6 gewinnen.

Wild Goose Wil- Gansingen - UHC T.S. Unterkulm 6:6
Bericht von Unterkulm:
Wie im ersten Spiel konnten die Kulmer extrem Druck vor dem gegnerischen Tor erzeugen. Auch hier wurde diese Vorgehensweise belohnt und die Wynentaler erarbeiteten sich rasch eine 2:0 Führung. Gansingen bekundete Mühe ins Spiel zu finden. Unterkulm kannte keine Gnade und zog rasch auf 5:2 davon. Trotz des komfortablen Vorsprungs gelang es den Sharks nicht die Partie vorzeitig zu entscheiden. Oftmals vergaben sie beste Torchancen. Zehn Minuten vor Schluss verkürzte der Aufsteiger auf 6:4. Ab diesem Zeitpunkt kam im Spiel nochmals richtig Spannung auf. Drei Minuten vor Schluss vergaben die Kulmer zwei Grosschancen und kassierten im Gegenzug den Anschlusstreffer. Am Schluss versuchte Gansingen alles und wurde dafür mit dem 6:6 belohnt. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Schluss.

UHC Phantoms Rafzerfeld- UHC KTV Muotathal 4:5
Bericht von Muotathal:
Vor heimischem Publikum legte Muotathal gegen Rafzerfeld souverän los. 3:0 führten sie dank zwei Powerplaytoren zur Pause. Das Hinspiel, das Rafzerfeld mit 12:5 gewonnen hatte, schien weit weg. Nach der Pause drehten die Zürcher aber auf, spielten immer offensiver, was Muotathal verunsicherte. So fiel wenige Minuten vor Schluss der 4:4-Ausgleich. Die Schwyzer hatten aber auf diesen Rückschlag noch eine Antwort parat und siegten auf Grund der zweiten Hälfte sicher eher glücklich mit 5:4.

Blau- Gelb Cazis - White Horse Lengnau 4:7
Bericht von Lengnau:
Lengnau startete engagiert in die Partie gegen die Bündner, die bisher eine mässige Saison spielen und sich zurzeit im Niemandsland der Tabelle wiederfinden. Man nahm nach ein paar Minuten Abtasten die Partie mehr und mehr in die Hand und führte schon bald mit 2:0. Trotz Überlegenheit in der 1. Halbzeit konnte man nach den ersten 20 Minuten nur mit einem Tor Vorsprung und einem Halbzeitresultat von 3:2 in die Pause gehen.
Im zweiten Drittel wurde die Überlegenheit der Surbtaler immer grösser, zahlreiche Chancen wurden erarbeitet, doch die Tore wollten noch nicht so zahlreich fallen. Entweder scheiterte man mehrmals am Querbalken oder der stärkste Mann an diesem Tag bei Cazis, Ihr Torhüter, verhinderte ein klareres Resultat. Dennoch konnte die Führung kontinuierlich ausgebaut werden, die Bünder versuchten es dann noch mit einem vierten Feldspieler, doch die Defense der White Horse funktionierte einwandfrei und so konnte man die Führung in dieser Phase gar noch ausbauen.
Bis kurz vor Schluss war der Spielstand auf 7:2 angewachsen, die letzten beiden Tore von Cazis waren nicht mehr als Resultatkosmetik. Mit diesem Resultat war die Bündner gut bedient, hätten die Aargauer doch problemlos die Chance gehabt, auch zehn oder mehr Tore zu erzielen.

UHCevi Gossau - DT Bäretswil 4:4

UHC KTV Muotathal - SC Oensingen Lions 8:4
Bericht von Muotathal:
Das Spiel wies zum ersten viele Parallelen auf: Muotathal führte schnell mit 4:0, zur Pause stand es 4:2, dann lange 5:2. Oensingen ersetze in der Folge den Goalie mit einem vierten Feldspieler und schaffte prompt wieder den Anschluss. Der Ausgleich fiel aber trotz bester Chancen nicht mehr. In dieser Phase beanspruchte Muotathal auch Glück, trafen doch die Gäste zweimal aus bester Position das Tor nicht. Nach dem 6:4 war die Partie entschieden, die letzten beiden Treffer zum 8:4-Schlussresultat fielen ins verlassene Gästegehäuse. Beim Heimturnier hat Muotathal damit die Aufwärtstendenz der letzten Wochen unterstrichen.

White Horse Lengnau- DT Bäretswil 4:4
Bericht von Lengnau:
Im zweiten Spiel wartete dann das DT Bäretswil. Das Team konnte im ersten Spiel des Tages zusätzlichSelbstvertrauen tanken, fügten sich doch dem Tabellenführer UH Cevi Gossau die 1. Saisonniederlage zu. Man war also gewarnt, wollte man doch möglichst 4 Punkte aus Muotathal nach Hause zu nehmen.
Das Spiel in der 1. Halbzeit war auf beiden Seiten geprägt durch eine solide Defensive, das erste Tor fiel erst nach 13 Minuten für Bäretswil, dies war gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand.
Die beiden Teams hatten etwa gleich viele Möglichkeiten zu verzeichnen, Bäretswil verzeichnete aber in den ersten 20 Minuten sicherlich die gefährlicheren Chancen.
In Halbzeit zwei nahmen sich die Surbtaler vor, etwas offensiver zu spielen. Leider kassierte man relativ früh den zweiten Gegentreffer und musste sich weiter auf den ersten Treffer gedulden.
Im Powerplay erhielt man die Möglichkeit, endlich das erste Tor zu erzielen, mit Ablauf der Strafe gegen Bäretswil gelang es dann endlich, das Anschlusstor zu erzielen.
Kurze Zeit später war man jedoch zu wenig konsequent in der Verteidigung und gewährte Bäretswil wiederum eine Zwei-Tore-Führung. Der Schweizermeister glaubte aber weiterhin an den Sieg und liess sich davon nicht beirren. Mit einem Doppelschlag glich White Horse die Partie erstmals aus und konnte wenig später gar mit 4:3 in Führung gehen. Leider kassierte man kurz vor Schluss noch den Ausgleich, womit aber beide Teams gut leben konnten.

SC Oensingen Lions - UHCevi Gossau 3:8

 

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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