30.
10.
2009
Meisterschaft | Autor: Boesch Klaus

Die 12er Liga kommt

Wie erwartet wurde die Aufstockung der Swiss Mobiliar League der Männer auf zwölf Teams. Keine Chance hatte aber der neue Damenmodus.

Bereits auf nächste Saison wird in der SML mit zwölf statt zehn Teams gespielt. „8er Playoffs in einer 10er Liga sind nicht glaubwürdig", stellte Wilers-Sportchef Marcel Siegenthaler klar. Mit fünfzehn zu drei Stimmen bei einer Enthaltung stimmten NLPK dem Antrag zu. Somit spielen die Sieger der Viertelfinalplayoffs SML/NLB in der Saison 2010-11 in der höchsten Liga. Noch ausstehend ist die Zustimmung des Zentralvorstandes, welcher dieses Thema wohl bei seiner nächsten Sitzung Ende November behandeln wird.
Die NLB wird für eine Saison nur mit acht Teams, dafür ohne Absteiger bestritten. Eine Aufstockung der NLB bereits auf die kommende Saison 2010/11 ist nicht realisierbar. „Es wäre unverantwortlich, da es zum Aufstieg in die Nationalliga auch gewissen Auflagen im finanziellen sowie sportlichen Nachwuchs-Bereich gibt", erklärt Regionalliga-Präsident Joe Stöckli auf Anfrage.¨ Gespielt wird eine Hin- und Rückrunde als Qualifikation und danach durch eine Viertel- und Halbfinalserie die beiden Vertreter für die Auf-/Abstiegsspiele zu ermitteln. Einen direkten Aufsteiger gibt es nicht.

Deutlich mehr Opposition musste das neuformierte NL-Komitee bei der geplanten Modusänderung der Damen SML hinnehmen. Der Vorschlag die Liga nach der einfachen Qualifikation zu halbieren, fand gar keinen Zuspruch. „Unattraktiv" oder „Realitätsfremd" waren die Kommentare der Vereine. Mit nur eine Ja-Stimme wurde der Antrag denn auch deutlich abgeschmettert. Bis im Januar wollen die Vereine nun Vorschläge einreichen. Im Raum steht nach wie vor eine Erhöhung auf zehn Teams.

Ebenfalls abgelehnt wurde die neue Playoff-Weisung, welche bereits ab Viertelfinalplayoffs eine Mindestgrösse der Halle (800 Plätze, davon 400 Sitzplätze) vorsah. Angepasst wurde dafür das Heimrecht in den Auf-/Abstiegsplayoffs SML/NLB. Neu können die beiden besten NLB-Teams ebenfalls zuerst zu Hause antreten. Offensichtlich sei der Fehler gewesen, dass die Dritt- und Viertplatzierten Heimrecht hätten, erklärte NL-Vizepräsident Matthias Hitz.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks