06.
2009
Gegenkandidaten für Thomas Gilardi portiert
Befreiungsschlag
Die Besetzung der Posten im Nationalligakomitee war in den letzten Jahren sehr schwierig. Zahlreiche Wechsel und zeitweise unbesetzte Sitze hemmten die Arbeit. Da sich weitere Rücktritte abzeichneten, hatte NL-Präsident Rainer Altermatt an den letzten Präsidentenkonferenzen mehrmals dazu aufgerufen, in den Vereinen nach geeigneten Kandidaten zu suchen. „Wir haben diesen Aufruf ernst genommen und möchten nun mit frischen Kräften im Nationalliga-Komitee neu starten", erklärt der designierte NL-Präsident Andreas Iseli.
Rund um den soeben als Präsident von Wiler-Ersigen zurückgetretenen Iseli stellen sich folgende Personen zur Wahl ins NLK. Daniel Bareiss und Matthias Hitz als Vizepräsidenten, sowie Jörg Beer, Andri Bösch, Andi Rebsamen und Markus Wolf. Der bisherige Nationalligapräsident Rainer Altermatt und die verbliebenen NLK-Mitglieder Yves Krebs und Annetta Steiner verzichten zugunsten des neuen Gremiums auf eine Wiederwahl.
Kampfwahl um das Amt des Auswahlverantwortlichen
Das neue Kommitee wird den Nationalligavereinen am Donnerstag Strategie und Ziele präsentieren. Es wurde also schon einige Zeit im Hintergrund auf diesen Wechsel hingearbeitet. Als erstes konkretes Ergebnis dieser Arbeit unterbreitet das neue Kommitee den Nationalligavertretern einen Antrag zuhanden der DV von Swiss Unihockey zur Genehmigung. Anstelle von Vizepräsident Thomas Gilardi - der Bündner stellt sich am 20. Juni zur Wiederwahl - soll der ehemalige Nationaltorhüter Mark Wolf im Zentralvorstand Einsitz nehmen. Mark Wolf hat bis im vergangenen Herbst zu 60% als Ausbildungsverantwortlicher beim Verband gearbeitet und diesen auf einen Wunsch verlassen.
Mit diesem Antrag zeigt das designierte Kommitee, dass es auch im restlichen Verband einiges ändern möchte. „Man möchte die gute Ausgangslage nutzen um Unihockey besser und bekannter zu machen" hiess es im Schreiben des neuen Gremiums an die Nationalligavereine. „Ebenso soll die Organisation der Nationalliga überdacht und die Kommunikation zwischen Nationalliga, Regionalliga und dem Zentralvorstand stark verbessert werden"