09.
08.
2013
Meisterschaft | Autor: Voneschen Reto

Kein Verlust an der WM

Der Geschäftsbericht 2012/2013 von swiss unihockey liegt vor. Interessant dabei die Zahlen und Auswertungen der Weltmeisterschaften von letztem Dezember. Die Rechnung ist knapp aufgegangen.

Kein Verlust an der WM Das Finalwochenende im Hallenstadion rettete finanziell die WM (Bild Fabian Trees)

Auf 38 Seiten sind die Geschäfte des Schweizer Unihockeyverbandes swiss unihockey hinterlegt. Der Geschäftsbericht ist online hinterlegt, ein Blick darin ist jedem Schweizer Unihockeyaner zu empfehlen. Allein der schonungslos ehrliche Jahresbericht von Zentralpräsident Daniel Bareiss, wo er die fehlende mittel- und langfristige IT-Strategie anspricht und ernüchtert feststellen muss, wie wenig die Kommissionen, Abteilungen und Organe die Basis spüren, hat es in sich.

Sehr interessant auch die Auswertung von Weltmeisterschafts-OK-Chef Daniel Kasser. Die beiden WM-Austragungsorte Zürich und Bern hätten zu Doppelspurigkeiten und Mehraufwand gefüht, hält er fest. Dafür durfte er erfreut feststellen, dass die Weltmeisterschaft dank den Einnahmen aus dem Ticketing einen Gewinn im tiefen sechsstelligen Bereich abwarf. Über den Erwartungen lag der Eröffnungs- und Finaltag, unter den Erwartungen dafür der Halbfinaltag. Mehr als Dreiviertel der Ticketeinnahmen (77 Prozent) wurden am Finalwochenende im Zürcher Hallenstadion generiert. Insgesamt kamen drei Prozent mehr Zuschauer als erwartet.

Total sahen 75000 Zuschauer die Spiele vor Ort, über vier Millionen am TV. Erstmals übertrug das Schweizer Fernsehen die Spiele der Schweizer Auswahl ab dem Viertelfinal. Ernüchternd sei dafür die Medienpräsenz vor Beginn der WM gewesen. «Es wurde uns klar vor Augen geführt, dass wir weiterhin als Randsport angesehen werden», schreibt Kasser. Dafür sei die Präsenz während der WM sehr gut gewesen, «Unihockey war im Mittelpunkt des Schweizer Sportgeschehens.»

Die erfreulichen Zahlen, die allerdings ohne die zusätzlichen Arbeitsstunden der Mitarbeitenden der Geschäftsstelle von swiss unihockey zustande kamen, schlagen sich auch auf die Verbandsrechnung nieder. Es resultierte ein Gewinn von 24‘000 Franken bei einem Umsatz von 8,6 Millionen. Im Vorjahr stand ein Verlust von 117‘000 Franken bei einem Umsatz von 6,8 Millionen zu Buche. Der Gewinn kam auch wegen einer strikten Ausgabenkontrolle zustande. Die Erträge lagen 444‘500 Franken über dem Budget, die Aufwände «nur» 339‘100 Franken. Die Rechnung gilt aber als provisorisch, erst im nächsten Jahr werden die Delegierten von swiss unihockey über die Abnahme abstimmen.

Link zum Geschäftsbericht

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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