31.
05.
2004
Meisterschaft | Autor: Gambach Open

„Kleine“ WM-Revanche am Gambach Open 2004 geglückt

Das grösste Unihockeyturnier der Schweiz konnte mit dem Spiel einiger Schweizer Nationalspieler gegen eine Auswahl tschechischer Internationaler einen besonderen Leckerbissen präsentieren. Nicht nur aus diesem Grund pilgerten über 2’500 passionierte Unihockeyaner während des Pfingstwochenendes ins Forum Fribourg.

Den beiden Schweizer Unihockey-Nationalspieler Matthias und Christoph Hofbauer galt am Gambach Open 2004 von allen Seiten her das grösste Interesse. Eine Woche nach der Herren-WM im eigenen Land traten die beiden zusammen mit ihren Kollegen vom Schweizer Meister SV Wiler-Ersigen in der Königskategorie am Gambach Open an. Im mit Spannung erwarteten Gruppenspiel konnten sich die "Zälglibuebe" vor bisher unerreichter Zuschauerkulisse gegen eine Auswahl tschechischer Profis im Team Jadberg durchsetzen. Die Motivation und das Spielniveau war entsprechend der grossen Resonanz im Vorfeld bei allen Spielern sehr hoch. Die tschechischen Profis aus der Schweizer Meisterschaft mussten sich am Ende im Gipfeltreffen mit 1:5 allerdings klar geschlagen geben. Damit ist den "Zälglibuebe" zumindest am Gambach Open die "kleine" WM-Revanche und die Rehabilitierung für das Ausscheiden gegen die Tschechen im WM-Halbfinal in Kloten gelungen. Der sportliche Erfolg am Gambach Open blieb aber für die Aushängeschilder des Schweizer Unihockeys verwehrt. Der Viertelfinal bedeutete zum wiederholten Male das Aus.

Treffpunkt der Unihockeygemeinde
Neben den "Zälglibuebe" liessen sich je über 50 Nationalliga-Spielerinnen und -Spieler den besonderen Saisonabschluss in Fribourg nicht entgehen. Die besondere Mischung und spezielle Atmosphäre von Amateuren und Profi, von Junioren und Senioren, von Frauen und Männer vereint auf sieben Spielfelder in einer Halle lockte über 2'500 Unihockeybegeisterte ins Forum Fribourg. Das Gambach Open 2004 wurde mit der Rekordteilnahme von 327 Mannschaften, inklusive dem extra für das Turnier angereisten spanischen Meister, seinem Ruf als Treffpunkt der Unihockeygemeinde gerecht.

Starker Auftritt der Einheimischen
In einem dramatischen Finale in der Königskategorie konnten die einheimischen Spieler von Unihockey Sense-Tafers in der Verlängerung den Vorjahressieger Gummiwerk Zebras mit 3:2 in die Knie zwingen. Ihre weiblichen Kolleginnen dagegen verloren ihr Endspiel um den beliebten Titel in der Unihockeyszene gegen eine Auswahl von Spielerinnen der Bern Capitals. In der neu eingeführten Mixed-Kategorie auf dem Grossfeld ging der Titel mit 8:0 klar an die zentralschweizer Truppe mit Spielern des UHC Zuger Highlands.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks