05.
2004
„Kleine“ WM-Revanche am Gambach Open 2004 geglückt
Den beiden Schweizer Unihockey-Nationalspieler Matthias und Christoph Hofbauer galt am Gambach Open 2004 von allen Seiten her das grösste Interesse. Eine Woche nach der Herren-WM im eigenen Land traten die beiden zusammen mit ihren Kollegen vom Schweizer Meister SV Wiler-Ersigen in der Königskategorie am Gambach Open an. Im mit Spannung erwarteten Gruppenspiel konnten sich die "Zälglibuebe" vor bisher unerreichter Zuschauerkulisse gegen eine Auswahl tschechischer Profis im Team Jadberg durchsetzen. Die Motivation und das Spielniveau war entsprechend der grossen Resonanz im Vorfeld bei allen Spielern sehr hoch. Die tschechischen Profis aus der Schweizer Meisterschaft mussten sich am Ende im Gipfeltreffen mit 1:5 allerdings klar geschlagen geben. Damit ist den "Zälglibuebe" zumindest am Gambach Open die "kleine" WM-Revanche und die Rehabilitierung für das Ausscheiden gegen die Tschechen im WM-Halbfinal in Kloten gelungen. Der sportliche Erfolg am Gambach Open blieb aber für die Aushängeschilder des Schweizer Unihockeys verwehrt. Der Viertelfinal bedeutete zum wiederholten Male das Aus.
Treffpunkt der Unihockeygemeinde
Neben den "Zälglibuebe" liessen sich je über 50
Nationalliga-Spielerinnen und -Spieler den besonderen Saisonabschluss in
Fribourg nicht entgehen. Die besondere Mischung und spezielle Atmosphäre von
Amateuren und Profi, von Junioren und Senioren, von Frauen und Männer vereint
auf sieben Spielfelder in einer Halle lockte über 2'500 Unihockeybegeisterte
ins Forum Fribourg. Das Gambach Open 2004 wurde mit der Rekordteilnahme von 327 Mannschaften, inklusive dem extra für das Turnier angereisten spanischen
Meister, seinem Ruf als Treffpunkt der Unihockeygemeinde gerecht.
Starker Auftritt der Einheimischen
In einem dramatischen Finale in der Königskategorie konnten die
einheimischen Spieler von Unihockey Sense-Tafers in der Verlängerung den
Vorjahressieger Gummiwerk Zebras mit 3:2 in die Knie zwingen. Ihre weiblichen Kolleginnen dagegen verloren ihr Endspiel um den beliebten Titel in der Unihockeyszene gegen eine Auswahl von Spielerinnen der Bern Capitals. In der neu eingeführten Mixed-Kategorie auf dem Grossfeld ging der Titel mit 8:0 klar an die zentralschweizer Truppe mit Spielern des UHC Zuger Highlands.