29.
10.
2009
Meisterschaft | Autor: Boesch Klaus

Modusänderungen beantragt

An der heute Abend in Olten stattfindenden Nationalliga-Präsidentenkonferenz, hat das Nationalligakomitee einige Modusänderungen beantragt. Die Änderungen sollen bereits in der kommenden Saison wirksam werden.

Wo sind die grossen Würfe des neuen Nationalligakomitee, fragte User „Goodbye" vor knapp einem Monat im Forum von unihockey.ch. Anlass war der hunderste Tag, den das neue Komitee im Amt war. Bis anhin hat man wenig von der neuen Crew gehört. Dass sie nicht untätig war, zeigen die Anträge zuhanden der ersten Nationalliga-PK der Saison.

12 SML- und 8 NLB-Teams
Was schon bei der Einführung der 8er-Playoffs angedacht war, soll nun nächste Saison Tatsache werden - die Aufstockung der SML auf 12 Teams. Die Qualifikation soll weiterhin eine Hin- und Rückrunde umfassen, danach heisst es Playoff oder Abstiegsrunde. Letztere soll mit halbierten Punkten in Angriff genommen werden. Als zusätzliche Neuerung wird ein direkter Absteiger angeregt. Die Barrage würde nur noch zwischen dem 11. der SML und dem 2. der NLB ausgetragen.
Damit für die Modusänderungen keine Zustimmung der Regionalliga notwendig ist, soll die NLB temporär auf acht Teams verkleinert werden. Das Nationalligakomitee legt der NLPK dafür drei Modusvarianten zur Auswahl vor. Bis zum Saisonende sollen zudem Vertreter der National- und Regionalliga in einer Arbeitsgruppe die Schnittstelle zwischen 1. Liga und NLB neu definieren.

Goodbye Finalrunde
Die ungeliebte Finalrunde soll nach dem Willen des Nationalligakomitee in der kommenden Saison auch bei den Frauen fallen. Der neue Modus sieht nach der gewohnten Qualifikation eine weitere Hin- und Rückrunde vor. Die Teams auf den Plätzen 1-4 spielen das Heimrecht in den 4er-Playoff aus, die Teams auf den Plätzen 5-8 ermitteln den Direktabsteiger und den Teilnehmer der Barrage gegen den Zweiten der NLB. Der selbe Modus soll auch in der NLB zur Anwendung gelangen.

Zustimmung des Zentralvorstandes notwendig
Während die Änderungen bei den Frauen bei einer Annahme sofort wirksam würden, ist für die Änderungen bei den Herren die Zustimmung des Zentralvorstands nötig. Eine Änderung der Anzahl Teams einer Liga kann nur durch den Zentralvorstand erfolgen. Der Nationalliga obliegt lediglich die Definition des Modus.

Ob die Vereine den Anträgen des Nationalligakomitees gefolgt sind, lesen Sie am Freitag hier auf unihockey.ch.

Boesch Klaus

Boesch Klaus

15:11:58
30. 10. 2009
Der Antrag wurde angenommen (siehe Topstory) @Speakeasy Ich bin überzeugt, dass es im Unihockey sogar mehr als 12 Vereine gibt, welche die Stärke von Wiler erreichen können. Mit entsprechendem Konzept und langfristiger Arbeit. Natürlich gibt es im moment nicht 12 Teams, welche Wiler ernsthaft fordern können. Das ist aus meiner Sicht aber auch nicht notwendig. Im Eishockey gibt es auch Teams (resp. ein Team) welches noch nie die Playoffs erreicht hat und trotzdem ist die Qualifikation spannend.

Schpraiderman

13:47:57
30. 10. 2009
wurde der antrag angenommen? falls ja, bis wann wird der zentralvorstand entschieden haben?

#64

23:44:49
29. 10. 2009
@Speakeasy: In welcher Sportart ist schon die Liga ausgeglichen? Im Fussball sind am Ende auch immer die drei gleichen vorne. Sogar dort wird über Sinn und Unsinn einer 12 Liga diskutiert... Aber zurück zum Thema: Aus meiner Sicht ist eine 12er-Liga sinnvoll, da es zwar ein grösseres Gefälle innerhalb der Liga gibt, aber - wie bereits gesagt wurde - auch ein breiteres Mittelfeld. Die Idee mit der Verkleinerung der NLB ist aus meiner Sicht wirklich sinnfrei, da würde ich bei der 10er Liga bleiben, denke da lässt die RL schon mit sich reden ;). Ich persönlich bin auch gegen direkte Absteiger, weil da die Planungssicherheit fehlt. Denn wenn es direkte Absteiger gibt, gehen eigentlich die Vorteile der 12er-Liga (Mehr schwache Teams => für jedes Team ein Team in seiner Reichweite, Platz für junge Spieler) verloren. Deshalb mein Vorschlag: SML: 12er Liga mit 8er-Playoffs u. Playout der Plätze 9-12. NLB: Weiterhin 10er-Liga. Ebenfalls 8er-Playoffs. Nun kann darüber diskutiert werden, ob nur der NLB-Meister oder die beiden "Halbfinal"-Sieger gegen den/die letzten der SML antreten dürfen. Bei dieser Variante sehe ich auch kein Problem mit der RL: Dieses Jahr 2 direkte Aufsteiger aus 1. Liga und keine NLB-Absteiger. Da wären wohl alle glücklich: Die 1. Liga-Vereine mit grossen Aufstiegschancen (dasselbe 2./3. Liga...), die NLB-Teams müssen nur noch nach vorne schauen, da hinten nichts droht. Einziger Nachteil ist die kurze Saison für die NLB-Teams auf den Plätzen 7-10

Speakeasy

17:47:43
29. 10. 2009
@Klaus: Zitate aus deinen Postings: "man kann - wie du es tust - die aktuelle Situation betrachten" und "man überlegt sich, welcher Modus für den Sport generell am wichtigsten ist". Aus meiner Sicht hast Du die falsche Einstellung. Du darfst nicht vergessen, dass es zu den - in der Theorie wunderbaren - Überlegungen auch noch die entsprechenden Strukturen und Vereine in unserer Sportart braucht! Kannst Du mir 12 Vereine nennen, die in der SML ähnliche Stärke wie Wiler erreichen können? Nur wenn die Liga ausgeglichen ist, kann sich der Sport auch verbessern! Ich persönlich könnte Dir keine 12 SML Teams nennen, die eine ausgeglichene Saison spielen können doch ich könnte Dir wohl 8 SML und 12 NLB Teams aufzählen, die auf einem ähnlichen Leistungsniveau gegeneinander antreten könnten. Hätten wir in der Schweiz 12xWiler, dann wäre ich sofort für eine 12er Liga. Tatsache ist aber, dass wir nur eine Hand voll finanzstarke Clubs in der Schweiz haben und dahinter ein breites Mittelfeld... Vergleich mit dem Eishockey: Beginne doch bei den Finanzen, bevor du die Strukturen vergleichst... Hätten wir im Unihockeysport in der SML und NLB alles Profivereine (mit Budget in Millionenhöhe), dann wird die 12er Liga schnell Realität. Fakt ist nun aber einmal, dass im Unihockey noch keine Millionen an Sponsorengeldern fliessen und wir in dieser Sportart kleinere Brötchen backen müssen... Um solch einschneidende Veränderungen im Modus zu machen muss doch die NL und die RL gemeinsam an den Tisch sitzen und eine Lösung suchen, oder etwa nicht? Das Vorgehen, den Modus so kurz nach der Ligareform schon wieder zu ändern ist nicht gut. Die aktuelle Struktur: 10er SML, 10er NLB, 2x10er 1GF und 4x10er 2GF ist ideal (Pyramide). Anstatt den "Kopf" (SML) aufzublasen und die 2. Stufe (NLB) zu verkleinern würde man besser die NLB ausbauen und die SML verkleinern. Das Pyramidensystem bliebe gewahrt und der Spitzensport würde gefördert. Fazit: 8er SML und 12er NLB wäre hundert mal sinnvoller als umgekehrt! (dann qualifizieren sich halt nur 4 SML Teams für die Playoffs und dann wird der Kampf um diese Plätze auch viel intensiver und interessanter!) Wichtig: Vergesst bei aller Initiative nicht, dass es auch noch Vereine dazu braucht! Wird die "Basis" in solche Entscheide nicht mit einbezogen ist der Projekterfolg aus meiner Sicht sehr stark in Frage gestellt... Es gäbe wohl eher einen Schritt Richtung Süden anstatt einen Schritt Richtung Norden (Schweden)...
Boesch Klaus

Boesch Klaus

15:21:17
29. 10. 2009
Das die NLB mit acht Teams nur eine temporäre Angelegenheit ist, um bei der Aufstockung der SML nicht auf die RL angewiesen zu sein steht ja im Text. Warum muss eine 12er-Liga zwingendermassen zu mehr finanziellem Aufwand führen? Es könnte ja auch Vereine geben, die nun den Aufwand für die Ausländer reduzieren und den eignen Kräften mehr Zeit geben, wenn "Abstiegsgespenst" nicht so stark im Nacken sitzt.

Goodbye

14:31:00
29. 10. 2009
Während einem laufenden Verfahren sollten keine Regeln geändert werden. Den Modus während der Saison ändern (Auf- Abstieg, Qualifikation) ist eine solche Änderung. Die NL B auf 8 Teams reduzieren, bei der Liga, wo heute die grösste Ausgeglichenheit herrscht, macht wenig Sinn. Wie soll ein vernünftiger Modus bei 8 Teams aussehen? Ich habe hier den Eindruck, die RL soll einmal mehr umgangen werden. Direkter Absteiger: Der Vorschlag eines direkten Absteigers ist nicht neu, die RL hat diesen Ansatz bereits bei der Ligastrukturreform eingebracht (realisiert beim Übergang 1. -> 2. Liga GF Herren). Der Antrag wurde damals vom NLK zur Ablehnung empfohlen und durch die Vereine dann auch abgelehnt. SML=12er Gruppe: Welche Vereine können dies finanzieren (es ist ja bekannt, dass bereits heute Vereine der SML grosse finanzielle Probleme haben)? Wo bleibt die vielzitierte Professionalisierung? Gibt es 12 Teams, welche die finanziellen und sportliche Kriterien erfüllen können? Dass endlich die unsägliche Finalrunde abgeschafft werden soll, finde ich positiv. Ich frage mich immer noch,wo bleiben die grosse Würfe? Für mich ist dies alles alter Wein in neuen Schläuchen.
Boesch Klaus

Boesch Klaus

10:00:24
29. 10. 2009
Es gibt zwei Varianten einen Modus festzulegen. Man kann - wie du es tust - die aktuelle Situation betrachten und dann den Modus für nächste Saison festlegen. Wenn man sich das Ergebnis im Spitzenkampf Wiler-Malans anschaut, wird aber wohl auch deine 8er-Liga nicht ausgeglichen sein. Der andere Ansatz ist, dass man sich überlegt welcher Modus für den Sport generell am attraktivsten ist. Und da führt aus meiner Sicht kein Weg an einer 12er-Liga mit 8er-Playoff vorbei. Natürlich wird es einige Zeit brauchen, bis im Unihockey analog zum Eishockey zu Überraschungen im Viertelfinal kommt oder mal ein Topteam die Playoff verpasst. Aber die Entwicklung geht in die richtige Richtung.

Speakeasy

08:58:02
29. 10. 2009
"12 SML- und 8 NLB-Teams" - ist ja vollkommener Schwachsinn! Wenn's umgekehrt wäre, würde es eine Verbesserung bedeuten! Auf nationalem Top-Niveau haben wir nicht 12 konkurrenzfähige Teams doch in der NLB würde es die Breite von 12 Teams durchaus geben, da die Lücke zwischen NLB und 1. Liga immer kleiner wird. Also: Ändert eure Modusänderung in: "8 SML Teams und 12 NLB Teams" - alles andere macht das Unihockey in der Schweiz kaputt! Welche 12 Teams wollen denn schon nur die finanziellen Mittel aufbringen um in der SML zu bestehen? In der SML gibt es ja schon jetzt eine Zweiklassengesellschaft... und mit 12 Teams wird es dann noch schlimmer, schade!
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3.Floorball Fribourg+2946.000
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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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