07.
2009
Restrukturierung der U17-Regionalauswahlen
Seit vielen Jahren investiert Swiss Unihockey einen namhaften Betrag in die Struktur der Nachwuchs-Auswahlen, sowohl auf überregionaler U17- als auch nationaler U19-Stufe. So wurde vor 10 Jahren, auf die Saison 1999/00 hin, von drei auf fünf U17-Auswahlen aufgestockt.
Die Ausgangslage zur Führung fünf solcher Talent-Teams hat sich für Swiss Unihockey in den letzten Jahren in einem sportlich wie finanziell herausfordernden Umfeld stark verändert. Die Anforderungen nehmen jährlich zu, entsprechend steigt der Aufwand an die involvierten Personen und Strukturen.
Eine umfangreiche Analyse der zuständigen Gremien hat ergeben, dass das
Leistungsgefälle in den U17-Regionalauswahlen immer grösser wird, was dazu führt, dass
- das Niveau in den Regionalauswahlen für die besseren Spieler tiefer ist als im Vereinstraining.
- mittelfristig die U19-Herren-Auswahl mit der jetzigen Struktur ihren Platz in den Top 3 der Welt nicht mehr zu halten vermag.
Der Zentralvorstand hat basierend auf dieser Analyse entschieden, ab der
kommenden Saison 2009/10 wieder drei U17-Regionalauswahlen zu führen. „Mit dieser Massnahme können wir die Qualität in den Auswahlen deutlich steigern. Die talentiertesten Spieler werden mehr gefordert und gefördert", betont Mark Wolf, Leiter Auswahlen. „Es entsteht ein gesunder Konkurrenzkampf, das Leistungsniveau innerhalb der U17-Auswahlen steigt und die talentierten Akteure profitieren bereits in den Training von der höheren Leistungsdichte", ergänzt Thomas Berger, Chef Nachwuchs und U19-Herrennationaltrainer.
Die Ausbildungskommission übernimmt nun in den nächsten Wochen die
Neuaufteilung der Regionalauswahlen und die Zuteilung der entsprechenden Regionalauswahltrainer.