06.
2013
Unihockey pur an der Jets-Night
In der Sporthalle Ruebisbach in Kloten ging am vergangenen Wochenende zum 19. Mal die Jets-Night über die Bühne. 33 Teams duellierten sich dabei von Freitag bis Sonntagmorgen um Sieg und Niederlage.
Gegenüber dem Vorjahr hat das OK einige Verbesserungen angebracht. So lief die Jets-Night neu unter dem Motto „Superheroes". Zwar wurde das Motto nicht wie gewünscht umgesetzt, dennoch konnte das OK gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus an Anmeldungen verzeichnen. Klangvolle Namen wie „The Avengers", „Stiftung Wadentest" und „Timbuktu" waren ebenso vertreten wie die Dauergäste „Salinghi", „Miller Killer" und „We love Schnägglis".
Wie gewohnt mischten sich auch einige Cracks aus der höchsten Schweizer Unihockeyliga unter die Teams. So jagten mit Joel Friolet, Remo Eberhard und Tim Braillard auch drei Spieler vom frischgebackenen Meister Alligator Malans dem Ball hinterher. Mit Silvana Nötzli, welche im Team „s' Bescht wos je häts gits" mit dem langjährigen Jets-Spieler Stephan Baltisberger für die Musik sorgte, war zudem eine der weltbesten Verteidigerinnen anwesend.
Karibisches Flair
Für einen der zahlreichen Höhepunkte sorgte unter anderem die jamaikanische Mannschaft „Cool Runnings", welche extra für die Jets-Night den Weg von der Karibikinsel auf sich nahm und zur Überraschung der zahlreichen Zuschauer sowohl für spielerische als auch optische Glanzpunkte sorgte. Die zusammengewürfelte Truppe aus dem Land des Reggae schien mit den frostigen Temperaturen keinerlei Probleme zu bekunden und deutete mehrmals an, dass im Land des Reggae durchaus spielerisches Potential vorhanden ist, um zukünftig international im Unihockey eine wichtige Rolle zu spielen.
Gegen Ende des Turniers zollten aber auch sie dem Tempo Tribut. „Unihockey befindet sich in Jamaika zwar im Aufwind, doch die Niveauunterschiede sind schon beträchtlich. Wir sind uns alle einig, dass unser magisches Glücks-Ei zum Schluss fehlte", meinten fünf sichtlich ausgelaugte Jamaikaner. Das Ei, welches die fünf Männer aus dem karibischen Inselstaat jeweils vor Spielbeginn zu küssen pflegten, verschwand nach den Gruppenspielen spurlos.
In jeder Hinsicht ein voller Erfolg
Positiv überrascht waren die fünf Exoten auch von der Festwirtschaft. Die berüchtigte Bar sorgte mit seinen feinen Drinks und guter Musik für beste Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden und tröstete etwas über das frühe Ausscheiden und das regnerische Wetter hinweg. „Im nächsten Jahr werden wir sicherlich wieder mit dabei sein und wollen dann um den Titel spielen", liessen sie verlauten, ehe sie in den extra angebotenen Shuttle-Bus in Richtung Flughafen Kloten einstiegen.
Das legendäre Unihockey-Grümpelturnier, welches jeweils durch das NLA-Team der Jets organisiert wird, war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Die in einen Container integrierte Bar sorgte ebenso für angenehmes Ambiente wie der Holzschnitzelboden und die passende Musik.