08.
2013
UHC Thun zieht Frauenteams zurück
Wegen eines Mangels an NLB- und U21- Spielerinnen sieht sich der UHC Thun gezwungen, seine NLB- und U21-Frauenteams per sofort von der Meisterschaft zurückzuziehen.
Die Gründe
Trotz grösster Anstrengungen (Girlsday, Ferienpass, Schulsport etc.) und trotz der Zusammenarbeit im Berner Oberland ist es dem UHC Thun nicht gelungen, das Unihockey an die Frau zu bringen. Beim UHC Thun hatten die Abgänge erhebliche Konsequenzen, so dass das NLB-Team noch aus knapp zehn Spielerinnen sowie das U21B-Team gar nur noch aus sieben Spielerinnen bestehen.
Nach Absprache mit dem Trainergespann Luciano Montanaro und Helmut Wyss beschloss der Vorstand des UHC Thun deshalb, im Frauen-Unihockey auf Leistungsstufe einen Neuanfang mit den umliegenden Vereinen in Angriff zu nehmen. Somit seien wenigstens diese Clubs für die kommende Saison 2013/2014 einigermassen mit Spielerinnen versorgt.
Auswirkungen auf den Spielbetrieb
Seitens swiss unihockey befasste sich die Technische Kommission (TK) mit diesen Teamrückzügen und vor allem den Konsequenzen auf den Spielbetrieb und den Modus der betroffenen Ligen.
Dabei ist die TK zu den folgenden Entscheiden gekommen:
- Die Damen NLB wird mit sieben anstelle von acht Teams gespielt. Entsprechend hat pro Runde ein Team spielfrei und jedes Team spielt insgesamt 18 Partien (anstelle von 21). Ein Entscheid bezüglich der Auf-/Abstiegsmodalitäten ist noch offen – der Verband informiert zu gegebener Zeit.
- Bei den Juniorinnen U21 B, Gruppe 1 wird die Anzahl der Spieltage von sieben auf sechs reduziert. Entsprechend wurde ein neuer Spielplan erstellt, welcher ab morgen (8. August 2013, 9 Uhr) auf swissunihockey.ch verfügbar sein wird.