11.
2011
Ein Sechs-Punkte-Wochenende für WaSa
Unihockey ist ein Mannschaftssport und grundsätzlich hängen Sieg oder Niederlage von der Leistung des ganzen Teams ab. Dies war am Wochenende auch beim UHC Waldkirch-St.Gallen nicht anders, wobei es wohl doch eine Spielerin war, die den grössten Anteil am Erfolg der Ostschweizerinnen hatte. Torfrau Steffi Huber zeigte sowohl am Freitag gegen Rümlang als auch am Sonntag gegen Leimental ausserordentliche Paraden und hielt ihr Team damit immer wieder im Spiel.
Umkämpfte Angelegenheit
Gegen Rümlang-Regensdorf zeigte sich die gute Form Hubers schon in den ersten Spielminuten. Die Hot Chilis kamen frischer aufs Spielfeld im Athletik Zentrum und konnten das Heimteam zu Beginn des Spiels regelrecht einschnüren. Steffi Huber verhinderte lange den Ausgleich. In der 13. Spielminute konnte auch sie nichts mehr retten, die Hot Chilis gingen mit 1:0 in Führung. Keine Minute später konnte WaSa allerdings auf diesen Treffer reagieren: Natalie Brägger traf mit einem Weitschuss zum Ausgleich. Noch vor der Pause erhöhte Schürpf zum 2:1 für WaSa. In der Folge zeigte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Hot Chilis immer wieder am eigenen Unvermögen scheiterten. WaSa erhöhte durch ein Tor von Livia Resegatti in der 44. Minute auf 3:1, worauf die Chilis keine Minute später mit dem 3:2 antworteten. Die Entscheidung im Spiel fiel in der 46. Minute, als Natalie Brägger einen Penalty zum 4:2 verwerten konnte. Die Hot Chilis setzten in der Folge alles daran, um den Rückstand noch aufzuholen, WaSa konnte sich kaum mehr aus der eigenen Platzhälfte lösen. Das Heimteam musste so noch ein Tor zum 4:3 hinnehmen, konnte den Vorsprung aber über die Zeit retten.
Sieg in schlechtem Spiel
Wie bereits am Freitag gegen die Hot Chilis startete WaSa auch am Sonntag auswärts gegen Leimental schlecht ins Spiel. Bereits im ersten Einsatz klassierte WaSa das erste Tor. Dies war allerdings der erste und auch einzige Erfolg in diesem Spiel für Unihockey Leimental. Bereits in der zweiten Spielminute konnte nämlich Laila Raschle den Ausgleich erzielen. Wie zu Beginn blieb das Niveau auch im Mitteldrittel niedrig. Leimental war zwar oft in Ballbesitz, konnte sich aber kaum gefährliche Chancen erzielen. WaSa spielte für einmal effizient und konnte dank Toren von Laila Raschle und Andrea Schefer auf 3:1 erhöhen. Das Schlussdrittel war geprägt von einer kämpferischen Spielweise, Leimental setzte WaSa stark unter Druck. Die Anstrengungen der Baslerinnen wurden jedoch nicht belohnt. Mit einem Treffer ins leere Tor kurz vor Schluss besiegelte Natalie Schürpf deren Niederlage und schoss WaSa endgültig zum zweiten Sieg des Wochenendes. Dank der gewonnen sechs Punkte ist WaSa nun auf den dritten Tabellenrang vorgerückt.