10.
2005
Frauen NLB: Zu grosse Hypothek
Wie in fast allen bisherigen Meisterschaftsspielen der Damen, verschliefen die Murmeltiere aus dem Bündnerland den Anfang total. Bereits in der 4. Minute konnten die Einheimischen das erste Tor bejubeln. Weil keine Reaktion der Davoserinnen folgte, wirbelten die Zürcherinnen munter weiter im Drittel der Marmots herum. Sie bauten ihre Führung in der 8. und der 14. Minute auf 3:0 aus. Erst diese 3:0 Führung schien die Murmeltiere zu „wecken“. Sie fingen an, um jeden Ball zu kämpfen und erspielten sich so viele Torchance. Eine davon nützte Laura Brand am Ende des ersten Drittels zum Anschlusstreffer aus. So ging der erste Abschnitt der Partie mit 3:1 zu Ende. Im Mitteldrittel spielten die Damen so weiter wie sie vor der Pause aufgehört hatten. Die Bünderinnen hatten ihre Gegnerinnen nun im Griff und kontrollierten das Spiel. Sie erspielten sich unzählige Torchancen, welche jedoch leider nie zum Erfolg führten. Somit endete der zweiten Spielabschnitt mit demselben Resultat wie der erste.
Im dritten und letzten Abschnitt dieser Begegnung hiess es für die Gäste, gleich weiter zu spielen und das hohe Tempo zu halten. Dies gelang den Davoserinnen gut, denn sie verkürzten nach bereits 40 Sekunden auf 3:2. Leider stoppte, die nun sehr kämpferischen Marmots, eine zwei Minuten Strafe, bei welcher die Gegnerinnen den zwei Tore Vorsprung wieder herstellten. Durch den erneuten Gegentreffer liessen sich die eisernen Murmeltiere aber nicht aus dem Konzept bringen und konnten abermals den Anschlusstreffer zum 4:3 erzielen. Die letzten zehn Spielminuten der Partie waren hart umkämpft. Wegen einer weiteren 2 Minutenstrafe am Schluss, mussten die Marmots in Unterzahl alles riskieren, um den Ausgleich vielleicht noch erzielen zu können. Dieses Risiko zahlte sich nicht aus, den anstatt den Ausgleichstreffer zu erzielen, kassierte sie das 5:3. In derselben Minute reagierten die Marmots nochmals mit dem 5:4. Darauf verblieben jedoch nur noch sechs Sekunden, in denen der Ausgleichstreffer nicht mehr zustande kam. So endete die Begegnung mit 5:4 für die Gastgeberinnen aus Winterthur.