12.
2010
Hau-Ruck-Sieg
Aergeras Spiel war im ersten Drittel zu ungenau, zu wenig abgeklärt. Leimenthal seinerseits spielte mit hartem Körpereinsatz und liess Aergera sein Spiel nicht aufbauen. Das Spiel war über die gesamten 60 Minuten geprägt von Hektik auf beiden Seiten. Es entstand kein schönes Unihockey. Aergera versuchte krampfhaft, sein Spiel aufzubauen, wurde jedoch von der zerstörerischen Spielweise des Gegners ausgebremst. Beide Teams griffen den Gegner weit in dessen Feldhälfte an, beide Teams konnten Konter fahren, aber nicht verwerten.
Aergera hatte im zweiten Drittel zwei Strafen, sprich Unterzahlspiele zu überstehen. Die Freiburgerinnen wussten sich souverän zu wehren, blockten die Schüsse der Baslerinnen gut ab. In der 35. Minute gelang Aergera dann durch Schürch der erlösende Torerfolg zum 1:0. Dies gab den Senslerinnen etwas Aufschwung. Knapp zwei Minuten später konnte wiederum Schürch nachdoppeln und auf 2:0 erhöhen.
Im dritten Drittel gelang es Aergera besser, sein Spiel zu machen. Doch nach wie vor war es kein attraktives Unihockey, das in Leimenthal gespielt wurde. In der 45. Minute schoss Leimenthal dann der Anschlusstreffer. Das Spiel wurde wieder hektischer. Vor Aergeras Tor gab es einige gefährliche Szenen. In der letzten Spielminute konnte Aergera in Überzahl spielen und seinen hart erkämpften 2:1-Sieg so nach Hause fahren.
Aergera Giffers-Marly - Unihockey Leimental 2:1 (0:0, 2:0, 0:1)
Möslibachhalle, Ettingen. - 60 Zuschauer. - SR Staub/Zumbühl.
Tore: 35. Schürch (R. Baeriswyl) 1:0. 37. Schürch (K. Raemy) 2:0. 48. Doppler (Hürzeler) 2:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Leimental. 2mal 2 Minuten gegen Aergera Giffers-Marly
Aergera Giffers: Etter, Raemy, Wyder, Ruffieux, Hediger, Wohlhauser, Baeriswyl, Dietrich, Bapst, Köstinger, Schürch, Schwab, Vonlanthen, Schmidhäusler, Jungo, Leuthold, Lauper.