09.
2010
Kalte Dusche gegen Zugerland
An die kälteste Dusche der letzten Saison erinnern sich noch alle, die dabei waren. Kurz vor Weihnachten gab es in der Hertihalle in Zug nur eiskaltes Wasser zum Duschen. Dies führte dazu dass es die meisten vorzogen, direkt in die warmen Kleider zu schlüpfen... In diesem Jahr haben wir uns viel vorgenommen und waren vor dem Spiel dementsprechend motiviert. Mit drei Linien wollten wir für Wirbel sorgen vor dem Tor der Zugerinnen und gleichzeitig unsere Defensivarbeit nicht vernachlässigen. Hart in die Zweikämpfe, Entschlossenheit und Kommunikation waren unsere Ziele. Doch es kam alles anders. Wir begannen zu verhalten und unsere individuellen Fehler wurden von den Zugerinnen eiskalt ausgenutzt. So stand es bereits nach 20 Minuten 0:3 gegen uns.
In der Pause bekamen wir einiges zu hören und wir waren entschlossen, dies auch umzusetzen. Und siehe da, nach der Pause stand ein völlig anderes Team aus Bern auf dem Platz. Zweikämpfe wurden hart angegangen, meistens gewonnen und der Ball lief mehr für uns. Einzig die Tore fehlten noch, bis Stähli einen Pass von Weber erhielt, diesen zuerst noch schön „büschelet" und schliesslich in der weiteren Torhälfte versenkte (Fachausdruck haubhöch 2. Pfoste...). Doch Zugerland lies dies nicht auf sich sitzen und erhöhte gleich auf 5:1, ehe Froidevaux auf einen Pass von Fröhlich anzog, über das halbe Feld davonlief und am Ende zum 2:5 einschieben konnte. Das zweite Drittel sah auf dem Feld und auf dem Papier ganz anders aus, konnten wir mit einem „Mini-Unentschieden" in die Pause gehen.
Mit dem Ziel, nach einem guten zweiten Drittel das letzte Drittel für uns zu entscheiden, gingen wir zurück auf den Platz. Doch weitere Individuelle Fehler, ein Unter- wie ein Überzahltor und ein schön heraus kombiniertes Tor auf Seiten der Zugeinnen liessen das Resultat noch auf 8:2 ansteigen. Das Resultat viel am Ende des Spiels zu hart aus und spiegelt unsere Leistung im 2. und 3. Drittel nicht wieder. Hätte es auch ganz gut anders aussehen können, wenn wir unsere Chancen hätten verwerten können. Die Lehren aus dem Spiel werden gezogen und so starten wir mit hoher Motivation in die nächste Woche, um gegen den Aufsteiger Giffers am Sonntag den ersten Sieg zu holen.
UHC Zugerland - Floorball Köniz 8:2 (3:0/2:2/3:0)
Dorfmatt, Rotkreuz. - 150 Zuschauer. - SR Germann/Keller.
Tore: 5. Bachmann 1:0. 11. Walder (Schnüriger) 2:0. 12. Nussbaumer (Odermatt) 3:0. 23. Bachmann 4:0. 33. Stähli (Weber) 4:1. 36. Furger 5:1. 40. (39:47) Froidevaux 5:2. 44. Hagg (Bösch) 6:2. 50. Nussbaumer (Zülle) 7:2. 60. (59:26) Hagg (Zülle) 8:2.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Zugerland; 1-mal 2 Minuten gegen Köniz.