12.
10.
2012
NLA Frauen | Autor: Voneschen Reto

Das ewige Duell

Die sechste SML-Runde der Frauen steht im Zeichen des Spitzenkampfs zwischen Dietlikon und den Red Ants Winterthur. Am anderen Ende der Tabelle tobt der Kampf gegen die rote Laterne.

Das ewige Duell Sandra Dirksen kann ihre Karriere fortsetzen (Bild Erwin Keller)

Eine eindrückliche Machtdemonstration zeigte Piranha Chur am Donnerstagabend in Zürich gegen Dietlikon. 9:2 führten die Churerinnen als noch nicht mal die Hälfte der Spielzeit vorbei war. Damit hatte niemand gerechnet. Piranha nutzte aber den Schwung des Champion Cups von letzter Woche, während Dietlikon einen rabenschwarzen Abend einzog. Lange blieb die Türe der Dietliker Kabine nach Spielschluss geschlossen, während draussen die beste Churerin, Mirca Anderegg, ankündete, dass die Piranhas noch Reserven besitzen. «Derzeit spüren wir die Müdigkeit nach dem Champions Cup nicht, am Samstag gegen Burgdorf dürfte aber die Rotation in der Aufstellung einsetzen», so Anderegg. Ob die bisher erst einmal erfolgreichen Wizards davon profitieren können?

Die Frage nach dem neuen Verein von Julia Suter (wir berichteten) konnte am Donnerstag nicht beantwortet werden. «Derzeit spielt sie in keinem Club», lautete das offizielle Statement von Dietlikon, wo sie vor ihrem Wechsel nach Schweden zuletzt gespielt hatte. Mehr Antworten dürfte Red-Ants-Trainerin Kati Eteläpää gefunden haben. Eifrig machte sie auf der Tribüne Aufnahmen vom Dietliker Spiel. Mit gutem Grund: Am Samstag reisen die Red Ants Winterthur nach Zürich zum Spitzenkampf. Die Winterthurerinnen können dabei überraschend wieder auf den «Deutschen Traktor» Sandra Dirksen zählen. Im Interview auf der Clubpage erzählt sie, wie es zum Comeback kam.

Dahinter strebt Zug die «Betonierung» des vierten Rangs an. Gegner Höfen war die Überraschung der ersten Runde, musste aber gegen Winterthur einen Dämpfer hinnehmen. Zug hatte gegen die zähen Bern Capitals mehr Mühe als erwartet und geriet zweimal in Rückstand. Mit zwei Treffern in den letzten zehn Minuten setzten sich die Zugerinnen trotzdem durch. Die Caps haben gegen die schwach gestarteten Floorball Riders eine neue Möglichkeit, die rote Laterne wieder weiter zu reichen. Die Riders haben nach dem Sieg gegen Burgdorf aber endlich den ersten Saisonsieg in der Vorwoche gelandet.

SML Frauen, 6. Runde

Samstag, 13. Oktober
Dietlikon - Red Ants Winterthur
16 Uhr - Hardau Zürich

Piranha Chur - Burgdorf Wizards
19 Uhr - Gewerbliche Berufsschule Chur

Riders Dürnten-Bubikon-Rüti - Bern Capitals
20 Uhr - Grünfeld Jona

Sonntag, 14. Oktober
Zug United - Höfen
17 Uhr - Dorfmatt Rotkreuz

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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