07.
2011
Die Dahlin-Schwestern sind da
Lang und länger wurde die Abgangsliste bei den Bern Capitals. Neun Spielerinnen, sowie der Coaching-Staff, verliessen die Caps - und dies nach einer der besten Saisons in der Vereinsgeschichte. Mit einer ultrajungen Equipe qualifizierten sich die Bernerinnen für die Play-off-Halbfinals und ärgerten Vorjahresmeister Piranha Chur mehr, als dem lieb war. Mit Michel Rudin und Raphael Brotschi konnte ein junges Trainerduo als Nachfolger von Cornelia Oberli und Christoph Zingg verpflichtet werden. Beide sind neu im Trainergeschäft. Einige junge Akteurinnen aus der Region konnten auch in die Bundesstadt gelockt werden (siehe Artikel „Silly Season Women 3.1"). Der wichtigste Transfer ist aber derjenige von Amanda und Elin Dahlin.
Langgehegter Traum
„Wir wollten mal für ein Jahr etwas Anderes machen als studieren", nennt Amanda Dahlin den Hauptgrund für den Wechsel in die Schweiz. Die bald 19-jährige hat eben das Gymnasium abgeschlossen, während die drei Jahre ältere Schwester Elin drei von fünf Jahren Studium hinter sich hat. „Wir wollten schon lange mal im Ausland spielen, für uns ist es fantastisch, dass wir das nun gemeinsam machen können", freut sich Amanda Dahlin auf ein hoffentlich interessantes Jahr. Amanda Dahlin spielte in der letzten Saison bei Täby in der schwedischen Elitserien und gilt als grosses Talent. Ebenfalls bei Täby begann Elin Dahlin ihre Karriere. Bis 2008 spielte sie für den Stockholmer Verein. Die letzten drei Jahre spielte sie aber bei IBK Finn (2. Division) und SödraDal (1. Division). Trotz den Abgängen bei den Caps sind die Dahlin-Schwestern optimistisch gestimmt. „Wir wurden sehr freundlich willkommen geheissen und haben das Gefühl, dass es eine sehr lehrreiche Saison werden wird", so Amanda Dahlin.