06.
2011
Finnische Nationalspielerinnen zu den Red Ants
Die Red Ants Rychenberg Winterthur müssen den unvorhergesehen Wechsel der zwei Stammspielerinnen Silvana Nötzli und Natalie Stadelmann nach Schweden verkraften. Der Transfer zweier finnischen Nationalspielerinnen ist für die Red Ants entsprechend ein wichtiger Erfolg, um das Kader für die nächste Saison zu komplettieren.
Die eine Spielerin, Laura Kokko, gilt als eine der besten Ver- teidigerinnen, die Finnland momentan zu bieten hat. Kokko hat sich sowohl in ihrem Stamm- verein NST Lappeenranta, als auch in der Nationalmannschaft (42 Spiele) zu einer Top-Spielerin und Leaderin entwickelt und darf sich mit dem Titel „Beste finnische Spielerin der Saison 2009/2010" schmücken. Erfahrungen im Ausland holte sich Laura Kokko bereits in Schweden (Boden). Sie gilt als physisch sehr starke Spielerin, die sich mit ihrem Spielverständnis über die Verteidigung hinaus, aktiv am Spiel beteiligt.
Die zweite Finnin, die 27-jährige Jonna Mäkelä, ist seit Jahren Torhüterin Nummer Eins der finnischen Nationalmannschaft (56 Spiele). Auch sie wechselt vom letztjährigen EC-Quali- fikationsgegner NST Lappeen- ranta nach Winterthur. Mäkelä spielte bereits sehr jung in der höchsten Liga und gilt als ausgesprochen routinierte und ruhige Torhüterin mit einem ausgezeichneten Stellungsspiel. Beide möchten in der Schweiz weitere Erfahrungen sammeln. Zudem verstärkt Karin Stettler vom letztjährigen Play-off-Halbfinalisten Bern Capitals ab nächster Saison die Winterthurerinnen. Zusammen mit den jungen Spielerinnen Iris Bernhardsgrüter (U19-Internationale) und Tanja Bühler aus dem eigenen Nachwuchs und Irene Räss von Winterthur United ist damit das Kader der Red Ants komplett.
Trainiert wird das Team weiterhin von Rolf Kern, Marco Rusterholz und Kati Eteläpää. Letztere wird zudem in einer Teilzeitanstellung für die Juniorinnenförderung angestellt. Der an der Generalversammlung vom letzten Dienstag gewählte Vorstand, mit der neuen Präsidentin Sandra Lienhart-Cozzio an der Spitze, ist zuversichtlich, auch in der nächsten Saison an der Unihockey-Spitze wieder entscheidend mitzuspielen.