09.
2013
Gut gut gestartet
Die Red Ants sind mit einem 3:1 gegen Zug United gut in die neue Unihockey-Saison gestartet. Verteidigerin Claudia Gut feierte als 30-Jährige ihre späte NLA-Premiere auf souveräne Art und Weise.
Claudia Gut, wie stand es vor dem ersten NLA-Spiel um die Nerven?
Ich war schon etwas angespannt, aber auf positive Art. Ich wusste, dass mich das Team untersützen würde, das gab viel Sicherheit.
Normalerweise sind NLA-Debütantinnen jünger.
(lacht) Ich musste mir schon einige Sprüche anhören, als mein Transfer vom B-Ligisten Hot Chilis Rümlang bekannt wurde. Es brauchte also auch etwas Mut, es zu versuchen. Aber ich will es mir selber beweisen, dass ich es drauf habe, nicht anderen. Und als späte Quereinsteigerin - bis 20 spielte ich Fussball, mit Blue Stars Zürich auch eine Saison NLA - bin ich noch gar nicht so lange im Geschäft.
Wie gross ist der Unterschied zwischen NLB und NLA?
Das Tempo ist natürlich schon viel höher, man hat für alles weniger Zeit. Auch das Körperspiel ist härter. Die grösste Umstellung war aber der Trainingsbetrieb - im Vergleich zu bisher trainiere ich jetzt bis zu dreimal häufiger pro Woche.
Später Einstieg in die NLA - dafür bleibst du umso länger?
Abwarten, das entscheidet letztlich der Körper. Im Moment lautet mein Motto „Klappe halten und trainieren". Dazu möchte ich jedes Spiel einfach geniessen und alles geben.