27.
04.
2012
NLA Frauen | Autor: Voneschen Reto

"Ich will mich weiterentwickeln"

Kürzlich wurde bekannt, dass die Nationalspielerin Corin Rüttimann ab nächster Saison in Schweden spielen wird. Nun erzählt sie, warum es sie in den Norden zieht.

Gibt bald in Schweden Gas: Naticenter Corin Rüttimann (Bild Erwin Keller)

„Ich will mich sportlich weiterentwickeln", sagt Corin Rüttimann, warum sie den Wechsel nach Schweden angestrebt hat. „Das Niveau in der schwedischen Liga ist viel ausgeglichener als in der Schweiz", weiss Rüttimann, „Endre verlor ja beispielsweise als Siebter nur knapp in den Viertelfinals gegen Mora." Dass sie mit Piranha Chur nach dem Meistertitel nicht am Europacup teilnehmen kann, wurmt die Stürmerin ein wenig, aber der Reiz in Schweden zu spielen, sei zu gross gewesen. Seit zwei Jahren stand Rüttimann mit Endre in Kontakt, so fiel ihr den Entschluss dorthin - trotz einiger weiterer Angebote aus Schweden und Finnland - zu wechseln, leicht. „Die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht. Mir war auch wichtig, dass ich zu einem Club wechseln kann, welcher Erfahrung mit ausländischen Spielerinnen hat", so die 20-jährige. Eine Arbeitsstelle beispielsweise, sei ihr schon vermittelt worden, so Rüttimann. Auch die bisherigen Endre-Söldnerinnen Simone Berner und Tanja Stella konnten der Churerin nur Gutes erzählen.

Für ein Jahr unterschrieben
Anfangs August wird Corin Rüttimann nach Schweden ziehen. Zunächst stehen noch die Lehr-Abschluss-Prüfungen für die Kauffrau im Mittelpunkt. Danach wird sie das Sommertraining mit ihren bisherigen Teamkolleginnen von Piranha Chur absolvieren. Die Vorfreude auf das Abenteuer im Norden ist gross. Etwas Ungewissheit schwingt auch mit. „Ich kann mir sechsstündige Reisen an Auswärtsspiele noch gar nicht vorstellen", so Rüttimann. Aufgrund der peripheren Lage - die Insel Gotland ist nur mit einer zweistündigen Fahrt mit der Fähre erreichbar - verbringen die Endre-Spielerinnen viel Zeit im Teamcar. Vorerst einen Vertrag für ein Jahr hat Rüttimann unterschrieben. Während der Saison will sie dann weiterschauen. „Ich muss zuerst schauen, wie es läuft. Früher hatte ich auch grosses Heimweh", so Rüttimann. Dass sie auf der Endre-Homepage als „bester Center der Welt" bezeichnet wird, amüsiert die Churerin. „Das bin ich mit Sicherheit nicht. Die Berufung ins All-Star-Team der WM erfolgte wohl mehr aus Mitleid...", sagt die 20-jährige lachend.

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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