02.
2010
Kurzinterviews Cernela und Suter
Beni Cernela, nach dem schnellen Führungstor durch Elisa Alanko schon nach 17 Sekunden huschte ein zufriedenes Lachen über dein Gesicht ...
Wir gingen davon aus, dass die Red Ants wie die Feuerwehr beginnen würden und haben uns darauf vorbereitet. Es war natürlich optimal, dass wir schon nach wenigen Sekunden einen Weg gegen das Pressing gefunden haben.
Im letzten Drittel ist Dietlikon nochmals ins Wanken geraten. Eigentlich hätte man annehmen müssen, dass eher die Red Ants, die in der Nach davor erst um 3 Uhr aus Chur zurückkamen, gegen Ende abbauen.
Wir waren nicht clever genug, haben von hinten heraus zuwenig schnell gespielt und vorne den vorhandenen Raum zu ungeduldig genutzt. Wir hätten ein paar der guten Chancen früher nutzen müssen, um das Spiel zu entscheiden.
Wie wichtig ist euch der 1. Platz?
Zunächst einmal sind alle Direktbegegnungen unter den Topteams sehr wichtig. Und natürlich gibt uns die Tabellenführung Selbstvertrauen, vom Heimrecht in den Playoffs ganz zu schweigen.
Julia Suter, die Red Ants haben gegen Piranha und Dietlikon nur einen Punkt geholt, damit wirst du nicht zufrieden sein.
Natürlich nicht. Wir vergaben gegen Piranha zu viele Chancen und haben gegen Dietlikon die ersten 40 Minuten verschlafen. Das kanns nicht sein.
Hat die Müdigkeit nach der späten Heimkehr aus Chur eine Rolle gespielt?
Das ist reine Kopfsache und gilt nicht als Ausrede. Wir müssen uns ernsthaft Gedanken machen, wie wir endlich einmal über 60 Minuten konstant auftreten können.
Das Spiel war hart, die Spielerinnen lagen teilweise im Sekundentakt am Boden ...
Manche glaubten wohl, wenn man fällt, geben die Schiedsrichter eher eine Strafe. Und das eine oder andere Mal hat das ja auch prompt funktioniert. Mich hat gestört, dass es für korrekte Körperkontakte Schulter gegen Schulter Strafen gab, für Vergehen von hinten jedoch nicht. Auf das Ergebnis hatten die je drei Strafen jedoch keinen Einfluss.