Die aktuelle Topskorerin der Burgdorferinnen entschied sich in dieser Woche, dass sie ihren Vertrag mit den Emmentalerinnen um eine weitere Saison verlängern will. Martina Mätzener wird demnach ihre 10. Saison für die Wizards bestreiten.
Mit Unihockey hat sie seinerzeit bei Utzigen Worblental begonnen. Schon früh zeigte sich das grosse Talent der gebürtigen Stettlerin. Schnell einmal fiel dies diversen Vereinen auf, welche den Renato Tosio Fan von nun an mit Anfragen überhäuften. Nach zwei konkreten Angeboten von Bern und Burgdorf und punktuellen Probetrainings, entschied sich Mätzener dann für die Emmentalerinnen, welche damals in der NLB, auf dem Kleinfeld spielten.
Von hier aus ging es nur noch aufwärts. Spitzenplätze mit dem Team, der Wechsel auf das Grossfeld und dann schliesslich der Aufstieg in die höchste Liga im Jahre 1999.
Fast nahtlos konnte sich die Nummer 31 in der NLA einfügen, so dass sie schnell einmal die Aufmerksamkeit des Nationaltrainers auf sich zog. Es folgten weitere Erfolge mit den Burgdorferinnen und dem Nationalteam (z.B. Playoff-Teilnahme, WM-Teilnahme), bis sich Martina Mätzener im Jahre 2002 für eine Luftveränderung entschloss und zu den Piranhas nach Chur wechselte.
Hier erlebte sie ihre klar beste Saison, welche zweimal nur knapp nicht mit der Goldmedaille (Schweizermeisterschaft und Weltmeisterschaft) belohnt wurde.
Ihre Verbundenheit mit der Heimat liess sie aber schnell wieder in den Kanton Bern zurückkehren und zwar wieder nach Burgdorf. Hier nahm sie immer mehr Verantwortung auch in der Vereinspitze wahr, so dass sie in Burgdorf nicht mehr wegzudenken ist. Dank ihrer professionellen Einstellung und ihrer sozialen Hingabe bringt sie dem Emmentaler Team sehr viel Energie.
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