05.
2011
Nötzli und Stadelmann zu Mora
Mit den Red Ants Rychenberg Winterthur wurden Silvana Nötzli und Natalie Stadelmann kürzlich Schweizer Meister. Beide gehörten zu den wichtigsten Spielerinnen bei den Winterthurerinnen. Vor einigen Wochen unterbreitete Jonas Thomsson, der neue Sportchef von KAIS Mora, welcher letztes Jahr noch für den HC Rychenberg Winterthur und die Zürcher Grasshoppers spielte, ein Angebot für Nötzli und Stadelmann. "Die Atmosphäre und die Mannschaft bei Mora haben uns sehr gefallen", sagt Natalie Stadelmann nach dem Besuch in Schweden. Kürzlich entschieden sich die beiden gemäss einer Meldung auf der Website von Mora, definitiv für einen Wechsel nach Schweden.
Mora belegte in der letztjährigen Qualifikation den zweiten Rang und schied im Play-off-Halbfinale nach einer dramatischen Serie gegen den nachmaligen Meister Djurgarden aus.Sportchef Thomsson hofft mit der Routine (111 Länderspiele) von Natalie Stadelmann und der frechen Spielweise der von der Verteidigerin zur Flügelstürmerin umfunktionierten Silvana Nötzli, weiter Jagd auf die arrivierten Teams machen zu können. "Ich verfolge die Karriere der beiden seit langem und wir wollten sie unbedingt nach Mora holen", freute sich Trainer Roger Jonsson über den Zuzug der beiden Schweizerinnen.
Bereits seit längerem bekannt ist, dass Torhüterin Linnea Lexe ebenfalls von Winterthur nach Schweden wechselt. Lexe fand Unterschlupf beim schwedischen Meister Djurgarden. Bereits bei der Meisterfeier wurde die langjährige Teamstütze Andrea Eberle von den Red-Ants-Verantwortlichen verabschiedet. Ebenfalls verlassen wird Stürmerin Ela Piotrowska die Winterthurerinnen. Die Polnische Nationalspielerin wechselt zurück nach Burgdorf.