16.
04.
NLA Frauen | Autor: Streiter Constantin

Piranha Chur steht im Superfinal!

Piranha Chur steht im Superfinal gegen die Jets. Im 6. Spiel der Serie gegen Skorpion Emmental Zollbrück ziehen die Bündnerinnen mit vier Toren im Mitteldrittel davon und holen sich den entscheidenden Sieg.

Piranha Chur steht im Superfinal! Piranha steht zum 6. Mal im Superfinal. (Bild: Fabrice Duc)

Mit dem ersten Break der Serie konnte Piranha Chur am Donnerstag mit 3:2 Siegen in Führung gehen. Die Bündnerinnen hatten am Karsamstag also die Chance, vor heimischem Publikum den Einzug in den 6. Superfinal - den ersten seit 2019 - sicherzustellen. Die Partie begann ausgeglichen, nach dem frühen 1:0 durch Repkova glich Zittova das Skore in der 11. Minute wieder aus. Da die Emmentalerinnen das erste Powerplay des Spiels nicht ausnutzen konnten, ging es mit diesem Unentschieden in die erste Drittelspause.

Im zweiten Drittel legte erneut Piranha durch Repkova vor, nur anderthalb Minuten später glichen die Gäste aber erneut aus. Dann folgten wegweisende acht Spielminuten: Zwischen der 32. und der 39. Minute gelangen dem Heimteam drei Tore zum 5:2. Erst war die nominell dritte Piranha-Linie zweimal mit schön herausgespielten Toren erfolgreich - Marcia Wick schoss backhand das 3:2 und bediente Verteidigerin Anja Jakob zum 4:2. Dann konnte Repkova einen Konter lancieren und spielte den Ball zu Julia Suter, die eiskalt verwandelte. Mit diesem Schock mussten die Skorps in die zweite Pause. Doch es dauerte im Schlussdrittel nicht lange, ehe die Fans des Heimteams schon wieder jubeln durften: Nach 59 Sekunden traf Beluhli zum 6:2.

Letztes Aufbäumen der Skorps
Nun standen die Emmentalerinnen definitiv unter Zugzwang. Eine Chance bot sich im Powerplay, als Corin Rüttimann in der 46. Minute auf die Strafbank geschickt wurde. Diese Überzahlmöglichkeit verstrich ungenutzt, doch kurz nach Ablauf der Strafe tauchte Lena Baumgartner ganz alleine vor dem Tor von Jill Münger auf und verkürzte zum 3:6 aus Sicht der Skorps. Die Gäste machten nun viel Druck, Piranha wollte sich das Spiel nicht aufzwingen lassen und suchte ebenfalls weiter den Gang in die Offensive. Fünf Minuten vor Schluss gelang Nathalie Spichiger mit einem schönen Schuss ins Lattenkreuz der 4. Treffer für die Skorps, die Spannung war definitiv zurück im Spiel. Nun rannten die Bernerinnen mit sechs Feldspielerinnen an, doch Julia Suter traf aus der eigenen Spielfeldhälfte zum 7:4 - Martina Repkova stand dem Ball quasi Spalier, überliess das Tor aber ihrer Linienkollegin.

Die letzten Minuten brachte Piranha nun relativ souverän über die Runden. Insbesondere die Erfahrung der fünf Nationalspielerinnen aus drei Ländern im 1. Block erwies sich immer wieder als besonders wertvoll. So erzielte das Trio Rüttimann-Suter-Repkova in den letzten beiden Spielen der Serie zusammen 15 Skorerpunkte. Nach dem letzten Treffer durch Hanimann 32 Sekunden vor Schluss entschied Piranha das Spiel mit 8:5 für sich und steht bei der 7. Austragung des Superfinals zum 6. Mal im Endspiel. In Kloten hiess die Affiche bei den Frauen seit 2015 immer Piranha gegen Dietlikon, einzig 2021 in Winterthur stand mit den Skorps ein anderes Team im Superfinal.

 


piranha chur - Skorpion Emmental Zollbrück 8:5 (1:1, 4:1, 3:3)
Gewerbliche Berufsschule, Chur. 551 Zuschauer. SR Crivelli/Rampoldi.
Tore: 4. M. Repková (C. Rüttimann) 1:0. 11. V. Zittovà (N. Reinhard) 1:1. 28. M. Repková 2:1. 30. L. Kipf (N. Pekarkova) 2:2. 32. M. Wick (R. Wyss) 3:2. 38. A. Jakob (M. Wick) 4:2. 39. J. Suter (M. Repková) 5:2. 41. G. Behluli (M. Wick) 6:2. 49. L. Baumgartner (L. Hanimann) 6:3. 56. N. Spichiger (L. Baumgartner) 6:4. 57. J. Suter 7:4. 60. M. Repková 8:4. 60. L. Hanimann (N. Reinhard) 8:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen piranha chur.

 

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