23.
08.
2004
NLA Frauen | Autor: Unihockey Sense

Red Ants Rychenberg Winterthur und Floorball Köniz als Sieger

Mit den verdienten Siegen von Schweizermeister Red Ants Rychenberg Winterthur bei den Damen und Floorball Köniz bei den Herren endete das schweizweit grösste Unihockey Vorbereitungsturnier für Nationalliga-Teams. Der Sense Cup stellt seit jeher eine erste saisonale Standortbestimmung für Topteams dar.

Samstag, Damen
Bei den Damen vermochten sich alle Favoritinnen in ihren Gruppen durchzusetzen. In der Top-Gruppe mit dem Vizemeister Dietlikon, den Zuger Highlands und den Burgdorf Wizards vermochten alle 3 Teams jeweils zwei Siege zu realisieren und holten sich so die Finalqualifikation für den Sonntag. In der Gruppe mit dem Schweizermeister und Gruppensieger Red Ants Rychenberg qualifizierten sich die letztjährigen Playoff-Halbfinalistinnen der Bern Capitals ebenfalls für die Spiele am Sonntag. Hier musste der tschechische Playoff-Finalist Tatran Stresovice bereits am Samstag die Segel streichen. Der tschechische Meister FBC Crazy Girls Liberec vermochte sich nach einer Startniederlage zu steigern und qualifizierte sich gemeinsam mit den Kloten-Bülach Jets und dem Heimteam von Unihockey Sense Tafers für die Viertelfinals.

Samstag, Herren
Alle 5 NLA-Teilnehmer haben sich für den Sonntag qualifiziert. Schweizermeister SV Wiler-Ersigen musste sich nach einem harten Kampf im NLA-Direktduell mit Waldkirch-St. Gallen aufgrund der weniger Anzahl erzielter Tore in der Qualifikation mit dem zweiten Gruppen-Rang begnügen. Die „Finnen-Power“ der mit drei Finnen angetretenen Ostschweizer vermochte am Sense Cup zu überzeugen. Der HC Rychenberg Winterthur und Floorball Köniz qualifizierten sich mit Siegen über NLB-Vertreter für den Sonntag. In der Direktbegegnung vermochten die Berner Vorstädter weit mehr zu überzeugen und realisierten den dritten klaren Sieg in der Vorrunde. Gemeinsam mit GC qualifizierten sich in der Gruppe 3 überraschend Dietlikon und die Zuger Highlands für die Finals. Sehr zur Enttäuschung der eigenen Fans musste sich das Heimteam von Unihockey Sense Tafers in allen drei Partien geschlagen geben.

Sonntag, Damen
Die Favoriten haben sich in den Viertelfinals allesamt durchgesetzt – einzig der leicht favorisierte tschechische Meister FBC Crazy Girls Liberec versäumte die Halbfinalqualifikation gegen die Bern Capitals. Die Damen des organisierenden Unihockey Sense Tafers konnten mit dem Einzug in die Viertelfinals ein erstes Ziel erreichen. Hier war aber dann mit einer deutlichen 2:13 Niederlage gegen den Vizemeister Dietlikon Endstation. Im Halbfinal traf der Schweizermeister Red Ants Rychenberg auf die bereits am Samstag stark aufspielenden Burgdorf Wizards und der UHC Dietlikon auf die Bern Capitals. Nachdem sich die Red Ants in einer spannenden Partie gegen das defensiv starke Burgdorf nur mit Mühe 2:1 durchsetzten, hatte auch der UHC Dietlikon hart zu kämpfen. Das 3:2 Siegtor gegen die Caps erzielten die Zürcherinnen 2 Minuten vor Schluss erst in extremis. So ergab sich ein kleiner „Berner-Final“ und ein grosser „Zücher-Final“. Im sechsten Spiel innerhalb von 2 Tagen bekundeten alle Teams kräftemässig etwas Mühe. Die Zauberinnen aus Burgdorf kämpften die Damen aus der Hauptstadt verdient mit 5:2 nieder und holten sich den 3. Schlussrang. Ein wahres Showlaufen zeigte der amtierende Schweizermeister Red Ants Rychenberg gegen den Playoff-Finalisten Dietlikon. Die Roten Ameisen erzielten zum Teil herrlich herausgespielte Treffer und spielten die unsichere Defensive des Vizemeisters mal um mal schwindlig. Der 6:0-Sieg im Finalspiel geht völlig in Ordnung.

Sonntag, Herren
Mit Ausnahme des HC Rychenberg Winterthur haben sich am Sonntag in den Viertelfinals alle Favoriten durchgesetzt. Die Zürcher unterlagen Waldkirch-St. Gallen mit 3 – 4 und scheiterten primär an den neuen finnischen Verstärkungen der St. Galler. Trotz starker Gegenwehr verloren die NLB-Teams von Dietlikon, Zuger Highlands und Thun gegen die A-klassigen Wiler-Ersigen, Floorball Köniz und GC. In den Halbfinals kam es zum Berner-Derby zwischen dem Schweizermeister SV Wiler-Ersigen und Floorball Köniz sowie zum Duell GC gegen Waldkirch-St. Gallen. Schweizermeister Wiler-Ersigen notabene ohne die berühmten „Zälglibuebe“ angetreten vermochte das Halbfinale gegen Floorball Köniz nicht zu seinen Gunsten zu entscheiden. Mit einem 3:2 Sieg setzten sich die Berner Vorstädter verdientermassen durch und bestätigten ihre bereits am Samstag aufgezeigte gute Frühform. GC mit seinem Weltmeister Niklas Jihde in den Reihen hatte gegen die finnische Offensiv-Power um den extra eingeflogenen Nati-Crack Markus Neimo von Waldkirch-St. Gallen lange mitgehalten. Die mit 3 finnischen Stürmern angetretenen Ostschweizer vermochten sich erst in der Verlängerung knapp mit 6:5 durchzusetzen. Im Spiel um Platz 3 konnte GC nochmals alle Kräfte mobilisieren und schlug den personell dezimierten Schweizermeister Wiler-Ersigen mit 4-3. Im Finale wogte die Partie zwischen Waldkirch-St. Gallen und Floorball Köniz hin und her. Technisch führten die Könizer die bedeutend feinere Klinge und vermochten gegen die zusehends kräftelosen St. Galler verdient mit 5:3 zu gewinnen.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks