08.
2004
Red Ants Rychenberg Winterthur und Floorball Köniz als Sieger
Samstag, Damen
Bei den Damen vermochten sich alle Favoritinnen in ihren Gruppen
durchzusetzen. In der Top-Gruppe mit dem Vizemeister Dietlikon, den Zuger
Highlands und den Burgdorf Wizards vermochten alle 3 Teams jeweils zwei
Siege zu realisieren und holten sich so die Finalqualifikation für den
Sonntag. In der Gruppe mit dem Schweizermeister und Gruppensieger Red Ants
Rychenberg qualifizierten sich die letztjährigen Playoff-Halbfinalistinnen
der Bern Capitals ebenfalls für die Spiele am Sonntag. Hier musste der
tschechische Playoff-Finalist Tatran Stresovice bereits am Samstag die Segel
streichen. Der tschechische Meister FBC Crazy Girls Liberec vermochte sich
nach einer Startniederlage zu steigern und qualifizierte sich gemeinsam mit
den Kloten-Bülach Jets und dem Heimteam von Unihockey Sense Tafers für die
Viertelfinals.
Samstag, Herren
Alle 5 NLA-Teilnehmer haben sich für den Sonntag qualifiziert.
Schweizermeister SV Wiler-Ersigen musste sich nach einem harten Kampf im
NLA-Direktduell mit Waldkirch-St. Gallen aufgrund der weniger Anzahl
erzielter Tore in der Qualifikation mit dem zweiten Gruppen-Rang begnügen.
Die „Finnen-Power“ der mit drei Finnen angetretenen Ostschweizer vermochte
am Sense Cup zu überzeugen. Der HC Rychenberg Winterthur und Floorball Köniz
qualifizierten sich mit Siegen über NLB-Vertreter für den Sonntag. In der
Direktbegegnung vermochten die Berner Vorstädter weit mehr zu überzeugen und
realisierten den dritten klaren Sieg in der Vorrunde. Gemeinsam mit GC
qualifizierten sich in der Gruppe 3 überraschend Dietlikon und die Zuger
Highlands für die Finals. Sehr zur Enttäuschung der eigenen Fans musste sich
das Heimteam von Unihockey Sense Tafers in allen drei Partien geschlagen
geben.
Sonntag, Damen
Die Favoriten haben sich in den Viertelfinals allesamt durchgesetzt – einzig
der leicht favorisierte tschechische Meister FBC Crazy Girls Liberec
versäumte die Halbfinalqualifikation gegen die Bern Capitals. Die Damen des
organisierenden Unihockey Sense Tafers konnten mit dem Einzug in die
Viertelfinals ein erstes Ziel erreichen. Hier war aber dann mit einer
deutlichen 2:13 Niederlage gegen den Vizemeister Dietlikon Endstation. Im
Halbfinal traf der Schweizermeister Red Ants Rychenberg auf die bereits am
Samstag stark aufspielenden Burgdorf Wizards und der UHC Dietlikon auf die
Bern Capitals. Nachdem sich die Red Ants in einer spannenden Partie gegen
das defensiv starke Burgdorf nur mit Mühe 2:1 durchsetzten, hatte auch der
UHC Dietlikon hart zu kämpfen. Das 3:2 Siegtor gegen die Caps erzielten die
Zürcherinnen 2 Minuten vor Schluss erst in extremis. So ergab sich ein
kleiner „Berner-Final“ und ein grosser „Zücher-Final“. Im sechsten Spiel
innerhalb von 2 Tagen bekundeten alle Teams kräftemässig etwas Mühe. Die
Zauberinnen aus Burgdorf kämpften die Damen aus der Hauptstadt verdient mit
5:2 nieder und holten sich den 3. Schlussrang. Ein wahres Showlaufen zeigte
der amtierende Schweizermeister Red Ants Rychenberg gegen den
Playoff-Finalisten Dietlikon. Die Roten Ameisen erzielten zum Teil herrlich
herausgespielte Treffer und spielten die unsichere Defensive des
Vizemeisters mal um mal schwindlig. Der 6:0-Sieg im Finalspiel geht völlig
in Ordnung.
Sonntag, Herren
Mit Ausnahme des HC Rychenberg Winterthur haben sich am Sonntag in den
Viertelfinals alle Favoriten durchgesetzt. Die Zürcher unterlagen
Waldkirch-St. Gallen mit 3 – 4 und scheiterten primär an den neuen
finnischen Verstärkungen der St. Galler. Trotz starker Gegenwehr verloren
die NLB-Teams von Dietlikon, Zuger Highlands und Thun gegen die A-klassigen
Wiler-Ersigen, Floorball Köniz und GC. In den Halbfinals kam es zum
Berner-Derby zwischen dem Schweizermeister SV Wiler-Ersigen und Floorball
Köniz sowie zum Duell GC gegen Waldkirch-St. Gallen. Schweizermeister
Wiler-Ersigen notabene ohne die berühmten „Zälglibuebe“ angetreten vermochte
das Halbfinale gegen Floorball Köniz nicht zu seinen Gunsten zu entscheiden.
Mit einem 3:2 Sieg setzten sich die Berner Vorstädter verdientermassen durch
und bestätigten ihre bereits am Samstag aufgezeigte gute Frühform. GC mit
seinem Weltmeister Niklas Jihde in den Reihen hatte gegen die finnische
Offensiv-Power um den extra eingeflogenen Nati-Crack Markus Neimo von
Waldkirch-St. Gallen lange mitgehalten. Die mit 3 finnischen Stürmern
angetretenen Ostschweizer vermochten sich erst in der Verlängerung knapp mit
6:5 durchzusetzen. Im Spiel um Platz 3 konnte GC nochmals alle Kräfte
mobilisieren und schlug den personell dezimierten Schweizermeister
Wiler-Ersigen mit 4-3. Im Finale wogte die Partie zwischen Waldkirch-St.
Gallen und Floorball Köniz hin und her. Technisch führten die Könizer die
bedeutend feinere Klinge und vermochten gegen die zusehends kräftelosen St.
Galler verdient mit 5:3 zu gewinnen.