04.
2011
Stimmen zum Playofffinal
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Rolf Kern |
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Wir konnten in der vierten Begegnung unser Spiel nicht wie gewohnt aufziehen und verloren zuviele Zweikämpfe. Vielleicht war es eine gewisse Angst vor dem Gewinnen? Piranha war in Ballnähe immer in Überzahl - den so entstehenden Raum hätten wir besser ausnützen müssen. Letzlich half uns ein sensationeller Goalie. Und Piranha gehört mein Respekt - es ist nicht einfach, ständig anzurennen, immer wieder im Abschluss zu scheitern und dennoch nie den Kopf hängen zu lassen. |
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Jana Christianova |
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Es fühlt sich super an, Schweizermeisterin zu sein - mein erster Meistertitel, ich kann es noch gar nicht glauben. Vor der Serie hatte ich mit fünf Spielen gerechnet, aber nach unserem Break in Chur und der 2:0 Führung begann ich an den Titel zu glauben. Piranha machte in Oberseen enorm viel Druck, dank unserem Teamgeist konnten wir aber dagegen halten. Ich bin überglücklich. |
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Andrea Hofstetter |
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Als ich 2004 zu den Red Ants kam, holten wir gleich das Triple - und danach lange nichts mehr. Dass es jetzt wieder geklappt hat, lag an unseren ausgeglichenen drei Linien. Meiner Formation gelang heute zum Beispiel nach vorne recht wenig, dafür standen wir hinten gut und die Tore schossen die anderen. Ich glaube nicht, dass wir Piranha physisch unterlegen waren. Das war eine reine Kopfsache - vor der Finalserie hatten wir nichts zu verlieren, beim Matchball hingegen schon. Es war schwierig, nach Piranhas Anschlusstreffer zum 2:1 nach nur drei Sekunden im Schlussdrittel den Frust nicht zu zeigen. Letztlich hat wohl der Heimvorteil für uns gesprochen. So ein Spiel in der gewohnten Umgebung bestreiten zu können, ist ein Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte. Dennoch hätte die Partie heute jederzeit kippen können. |
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Mirca Anderegg |
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Im Moment geht mir gerade nichts durch den Kopf. Wir haben einfach in allen Spielen zuviele Fehler produziert und es an der nötigen Effizienz missen lassen. In Spiel 2 waren wir unterlegen, ansonsten waren die Partien ausgeglichen, und wir haben immer Vollgas gegeben. Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen, dass es dieses Jahr nicht geklappt hat. Wir können uns nichts davon kaufen, in der Qualifikation das überlegene Team gewesen zu sein. Das interessiert ab morgen schon keinen mehr, wir haben keinen Titel geholt. Mir bleibt nur, den Red Ants zum Double zu gratulieren. |
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Flurina Marti |
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Wir haben in der ganzen Finalserie zuviele leichte Tore zugelassen und waren zu wenig effizient im Abschluss. Ich hab bis zum Schluss an den Sieg gelaubt, aber das 4:3 war schon ein harter Schlag. Wir mussten schon lange nicht mehr auf Rückstände reagieren. Das hat die Sache nicht einfacher gemacht. |
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Mark van Rooden |
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Natürlich bin ich nicht zufrieden, aber es war eine gute Saison. Wir haben nur wenige Spiele verloren, aber die Niederlagen sind erklärbar. Ohne Titel ist das aber kein Trost. Ein wichtiger Faktor in diesem Finale waren die Torhüterinnen. Da hatten wir letztes Jahr klare Vorteile. Die Red Ants haben mit der Verpflichtung von Christianova reagiert und Sara konnte nicht mehr an die Leistung vom letzten Jahr anknüpfen. Verloren haben wir das Finale allerdings schon letztes Wochenende. Gestern und heute haben wir Unihockey vom feinsten gespielt und müssen und nicht vorwerfen lassen. |
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