20.
11.
2011
NLA Frauen | Autor: Aergera Giffers

Aergeras Sieg mit Verspätung

Dass die Tore gegen das NLB-Schlusslicht Zulgthal nocht von selbst fallen, auch wenn man als Zweitplatzierte gegenüber steht, merkte der UHC Aergera Giffers gerade noch rechtzeitig und gewann 5:4 in der Verlängerung.

Hektisch und chaotisch, so könnte man die gesamten ersten zwanzig Minuten auf Seiten der Freiburgerinnen am treffendsten beschreiben. Nichts klappte, von hinten bis vorne wurde zu ungenau gespielt. Bereits nach sechs Minuten stand es 0:2 für die Eagles aus Zulgtal. Das frühe Time-out und die Standpauke der Trainer weckte die völlig von der Rolle spielende Truppe etwas auf. Immer noch weit entfernt vom üblichen Können überstand Giffers das erste Drittel ohne weiteren Gegentreffer.

Der Wille war da, endlich ins Spiel zu finden, doch die Senslerinnen liessen den Bernerinnen zu viel Platz. Zur Spielhälfte lag Aergera mit 0:4 in Rückstand und das Trainergespann Jungo/Kolly war gezwungen, etwas zu ändern. Mit Torhüter- und Positionswechsel hofften sie auf die baldige Wende. Ein einmal mehr souverän gespieltes Unterzahlspiel gab Hoffnung. In der 32. Minute konnte die unermüdlich kämpfende Martina Buri den ersten Treffer für Aergera verbuchen. Nach einem erfolglosen Powerplay mit vielen guten Torchancen war es Romy Baeriswyl die auf Pass von Schürch noch vor der Pause auf 2:4 verkürzen konnte.

Im Schlussdrittel kämpften die Freiburgerinnen unermüdlich um dieses hektische Spiel noch zu wenden. Mehrere Pfostenschüsse zeigten, dass sie auf gutem Wege waren. Ab der 48. Minute spielte Aergera - wann immer möglich - mit sechs Feldspielerinnen. Der Jubel war gross als Carmen Bapst neun Minuten vor Schluss zum 3:4 Anschlusstreffer traf. Aergera gab nie auf, jede kämpfte für jede! 90 Sekunden vor Schluss gelang - weiterhin ohne Torhüterin Etter spielend - der erlösende Ausgleichstreffer zum 4:4.

Zum zweiten Mal innert 24 Stunden musste Aergera in die Verlängerung. Es nahm den Schwung vom Schlussspurt mit, drückte kräftig gegen das Tor der Emmentalerinnen und Schürch traf auf Pass von Jungo in der letzten Minute zum Sieg! Unglaublich was für eine Partie - trotz schlechtem Start gaben die Senslerinnen nie auf und gewannen gegen das Ligaschlusslicht wenigstens noch zwei Punkte.


UH Zulgtal Eagles - Aergera Giffers-Marly 4:5 n.V. (2:0, 2:2, 0:2, 0:1)
Sporthalle Konolfingen. - 93 Zuschauer. - SR Christen/Gut.
Tore: 4. Hofer 1:0. 7. Wilhelmi (Bieri) 2:0. 24. Wilhelmi (Schlüchter) 3:0. 27. Schlüchter 4:0. 32. Buri 4:1. 39. Baeriswyl (Schürch) 4:2. 52. Bapst (Baeriswyl) 4:3. 59. Baeriswyl (Bapst) 4:4. 65. Schürch (Jungo) 4:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zulgtal Eagles. 2mal 2 Minuten gegen Aergera Giffers-Marly.
Aergera: Lauper (ab 30. Etter); Dietrich, Baeriswyl, Buri, Berti, Schürch; Wyder, Jungo, Bapst, Feller, Sturny; De Roche, Hofmann, Weibel
Bemerkungen: Aergera ohne Schwab und Ruffieux (verletzt), Vonlanthen (Ferien), Roux (überzählig)

 

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4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
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8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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